Unsere Kolpingsfamilie

Kolpingsnovene - Kolpinggedenktag

Die Kolpingsnovene,

einst als eine neuntägige Andacht um die Seligsprechung des Gesellenvaters Adolph Kolping eingeführt, wird in der Kolpingsfamilie Elzach seit 1934 begangen. Obwohl dieses Anliegen in der Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II. gewissermaßen eine Erfüllung gefunden hat, ist diese Gebetswoche bis heute fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm jeweils in den Tagen vor dem Kolpinggedenktag. Auch in Krisenzeiten erwies sich diese Novene als tragende Säule im Vereinsleben. Sie wird seit vielen Jahren unter ein jeweils neues Thema gestellt und von den verschiedenen Gruppen gestaltet. Dass man jetzt um die Heiligsprechung Adolph Kolpings betet, versteht sich von selbst.

 

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2018  – “Suche den Frieden und jage ihm nach”

Unter diesem Leitwort stand die Kolpingsnovene, die vom 7.-25.11.2018 durchgeführt wurde. Eröffnet wurde die Woche mit einem Jugendgottesdienst, begleitet von der Kolpingband „Zeitlos“’. Während der Woche fanden mehrere Gebetsimpulse zum Thema „Suche den Frieden und jage ihm nach“ statt. Der Kolpinggedenktag wurde am Sonntag, 25.11.2018 begangen. Zum Gottesdienst mit Präses Dekan Hans-Jürgen Decker kamen zahlreiche Kolpingmitglieder und Kolpingfreunde. Im Anschluss wurde der Gedenktag im Pfarrzentrum fortgesetzt. Im Rahmen des Programms fand die Ehrung von langjährigen Mitgliedern statt. So wurden für 25 Jahre Heike und Siegfried Kury geehrt, für 40 Jahre Frank Gehring, Roland Grießhaum, Stefan Gäßler, Martin Gehring, Reinhard Pfaff und Thomas Hartmann. Rolf Oschwald und Helmut Wisser wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie Elzach geehrt; für 65 Jahre Mitgliedschaft erhielt Erwin Allgeier die Urkunde. Vorsitzender Markus Hartmann dankte den Jubilaren und sprach ihnen Anerkennung für ihre langjährige Treue aus.

Ein ebenfalls erfreulicher Programmpunkt war die Neuaufnahme von Mitgliedern. Vorsitzender Axel Moser zeigte sich beeindruckt, dass sich acht Einzelpersonen und zwei Familien mit Kindern dazu entschlossen haben, der Kolpingsfamilie Elzach anzugehören.Neumitglieder sind: Kristina Häringer, Miriam Kempter, Hermine Becherer, Rosmarie Schätzle, Annie Dick, Lea Kem, Julia Schätzle und Anna Hirschbolz, sowie das Ehepaar Alexandra und Benedict Bosler mit Aaron und Matteo und Martina und Tobias Wisser mit Alina, Jonas und Niklas. Außerdem fand die Siegerehrung des vor kurzem stattgefundenen Kegelturniers statt.

Mit dem Gedenken an die im abgelaufenen Jahr vertorbenen Mitglieder Fritz Wehrle, Brigitte Melzer und Franz Schätzle sowie an den im Laufe des Jahres ebenfalls verstorbenen früheren Präses Pfarrer Werner Eisele wurde die Novenenwoche abgeschlossen.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2017 – “Bewahrung der Schöpfung”

Dies war das Thema der Kolpingsnovene im Jahr 2017. “Was können wir selbst zur Bewahrung der Schöpfung tun? In welchen Bereichen unseres Alltags kann man dazu beitragen?” Mit solchen Fragen befassten sich die Mitglieder der Elzacher Kolpingsfamilie in den Novenen-Abenden. Eröffnet wurde die Novenen-Woche mit einem Jugendgottesdienst, gestaltet von der Gruppe Jung-Kolping. Am ersten Novenen-Abend wurde die Schöpfungsgeschichte behandelt. Weitere Themen waren danach in Besinnung auf konkrete heutige Fragen Achtsamkeit gegenüber der Schöpfung, Konsumverhalten, Nahrung und Ernährung, Mobilität sowie Energie-Management. Der gute Besuch der Novene ließ erkennen, dass die Bewahrung der Schöpfung ein Thema ist, mit dem sich viele Kolpingmitglieder auch in Zukunft beschäftigen werden.

Die Feier des Kolping-Gedenktages war Inhalt des zweiten Sonntags in der Novenenwoche. Präses Dekan Hans-Jürgen Decker ging im Rahmen des Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Nikolaus in seiner Predigt auf die Sammelaktion des Kolpingwerkes “Dein Schuh tut gut” ein und verglich die verschiedenen Schuhsorten – Wanderschuh, Stiefel, Tennis- oder Hausschuh – mit den Anforderungen, die der christliche Glaube im täglichen Leben an uns Menschen stellt. Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Saal des Pfarrzentrums die Gedenkfeier statt. Der Vorsitzende Frank Gehring begrüßete die zahlreich erschienen Mitglieder mit dem Schöpfungswort: “Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte – es war sehr gut”. Dieser Leitgedanke zog sich auch durch die ganze Feier hindurch.

In diesem Jahr wurden sechs Mitglieder neu in die Kolpingsfamilie aufgenommen. Dies sind Ferdinand Becherer, Raphael Becherer, Mechthild Hirschbolz, Amelie Becherer, Christa Weber und Willi Weber. Nach dem Mittagessen ließ Kolping-Bruder Helmut Häringer die Eindrücke und Empfindungen der in diesem Jahr stattgefundenen Israel-Reise der Kolpingsfamilie Elzach noch einmal aufleben. Wie bei der Gedenkfeier üblich, konnten zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen werden. Diese wurden von Frank Gehring, Präses Hans-Jürgen Decker und dem Geistlichen Leiter Herbert Hartmann durchgeführt.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Sybilla Schwendemann und Maria Uhl eine Anerkennung, 40 Jahre dabei ist Bernhard Becherer, für 50 Jahre ausgezeichnet wurden Hubert Nierholz, Berthold Trenkle, Heribert Becherer und Josef Singler. Für 60 Jahre geehrt wurden Karl Uhl und Konrad Wernet, für 65 Jahre Egon Gantert, Fritz Gässler, Siegfried Hofmaier und Fritz Wehrle. Schließlich war noch die Siegerehrung vom Kolping-Kegelturnier an der Reihe. Die entsprechenden Zeichen und Pokale wurden von Magnus Becherer an die Gewinner ausgehändigt. Bei den Kindern waren dies Tim Dilberger vor Johanna Trenkle und Malin Gehrung. Wanderpokalsieger bei den Frauen wurde Martina Moser vor Rosmarie Schätzle und Andrea Gehring. Bei den Männern ging der Pokal an Michael Hartmann, der vor Christoph Wernet und Frank Gehring gewann.

Beendet wurde die Feier mit dem gemeinsamen Lied “s’ war einst ein braver Junggesell” und einem “Treu Kolping”. Am Abend trafen sich Mitglieder der Elzacher Kolpingfamilie noch einmal abschließend in der Friedhofskapelle zu einem Totengedenken.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2016 – “Geh mit…. Im Jahr der Barmherzigkeit”

lautete das Thema der diesjährigen Kolpingsnovene. Diese begann mit einem Jugendgottesdienst und wurde teils in den Abendmessen in der Pfarrkirche, teils in Andachten in der Friedhofskapelle durchgeführt und von verschiedenen Gruppen gestaltet. Am neunten Tag der Novene wurde dann der Kolping-Gedenktag im Pfarrzentrum gefeiert. Der Vorsitzende Frank Gehring freute sich über die große Anzahl der Besucher, darunter auch Präses Hans Jürgen Decker, der auf einem guten Weg der Besserung ist, so wie er es der Versammlung mitteilte. Programmpunkte waren u.a Neuaufnahmen und Ehrungen. Begeistert war der Vorsitzende Frank Gehring, dass er acht neue Mitglieder in die Kolpingsfamilie und ins Kolpingwerk Deutschland aufnehmen durfte. Verena Dufner, Pia Dilberger, Dominik Gehring, Erika Hofmaier, Gerlinde und Hubert Wisser sowie Elisabeth Schill und Fritz Winterhalter bekamen das Kolping-Abzeichen und wurden somit offiziell aufgenommen.

Die Kolpingsfamilie ehrte für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der Silbernen Ehrennadel Johanna Omar (ehemals Uhl), Thomas und Paul Winterhalter, für 50 Jahre Mitgliedschaft im Kolpingwerk Deutschland bekamen die Goldene Ehrennadel Josef Scherrmann, Hubert Oschwald und Peter Weber, für gar 65 Jahre Mitglieschaft geehrt wurden Alfred Wisser, Josef Weber und Josef Meier und für sage und schreibe 70 Jahre Bernhard Burger. Nach dem Mittagessen zeigten Hildegard und Markus Hartmann Bilder von der Primiz von Claudius Dufner. Im Anschluss daran gab es noch einige Termine und Wissenswertes. Am Schluss sang man gemeinsam das Lied: “S’war einst ein braver Junggesell” und schloss den Gedenktag mit einem “Treu Kolping”. Am Abend traf man sich nochmals in der Friedhofskapelle, um den Verstorbenen der Kolpingsfamilie Elzach zu gedenken, ganz besonders jenen des Jahres 2016 und stellte ihnen eine Kolping-Kerze als Zeichen der Verbundenheit auf ihr Grab.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2015 – Gedenktag – Feiern – Danke sagen.

„Wir gedenken heute am 04.12.2015 unserem seligen Adolph Kolping, feiern den 150. Todestag von Adolph Kolping und wollen danke sagen für die tatkräftige Unterstützung im Jahr 2015“. So begrüßte der Vorsitzende Frank Gehring die Mitglieder im vollbesetzten Pfarrzentrum. Zu Beginn standen Neuaufnahmen und Ehrungen auf dem Programm. Mit großer Freude konnten 7 neue Mitglieder in die Kolpingsfamilie Elzach / in das Kolpingwerk Deutschland aufgenommen werden. Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Frank Kaltenbach, für 40 Jahre Bernhard Emmler, für 50 Jahre Werner Thoma sowie Edgar Böcherer. Für 65 Jahre konnte der Präses Hans-Jürgen Decker Josef Kern und Erwin Faller eine Urkunde mit dem Zitat von Adolph Kolping: „Gott stellt jeden dahin wo er in braucht“ überreichen. Nach dem gemeinsamen Abendessen gab Stefan Gäßler drei passenden Stücke auf der Gitarre zum besten. Zum Thema „ Schenk der Welt ein menschliches Gesicht“ berichtete Paul Bechthold einiges über die aktuelle Flüchtlingslage in der Seelsorgeeinheit Oberes Elztal, und zeigte Möglichkeiten auf,  wie sich die Kolpingsfamilie auch hier unterstützend einbringen kann. Als Rückblick stellte Hildegard Hartmann Bilder zu den Veranstaltungen des vergangenen Jahres zusammen. Ob Braunhörnle, Diakonweihe, Stadtfest oder Kolpingtag – das Jahr 2015 war gespickt mitHöhepunkten. Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende bei allen Anwesenden und beschloss das Programm mit dem Zitat: „Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren ? Mut ist die Fähigkeit seine Ängste zu besiegen und etwas zu wagen, für die eigene Person oder für andere Menschen. Wer Mut zeigt macht Mut.“

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2014 – MUT TUT GUT

lautete das Motto der diesjährigen Novenenwoche der Kolpingsfamilie Elzach vom 22.11.14 – 30.11.14. Wie angekündigt boten die einzelnen Novenen Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken und zum Gebet. Ein Angebot, das gerne angenommen wurde, wie die überwältigende Resonanz der Besucher zeigte. Bis auf den letzten Platz war die Friedhofskapelle durchweg belegt. Dass das diesjährige Thema sehr inhaltsreich und vielfältig sein kann wurde durch die einzelnen Kolpingmitglieder, die die Novenenabende gestalteten, in eindrucksvoller Weise illustriert: Mut zur Gemeinschaft, Mut zur Menschlichkeit, Mut zur Zivilcourage, Tut Mut überhaupt gut? Ein Thema aktueller denn je, vergleicht man die Schlagzeilen der vergangenen Wochen. Mit dem von Brian Moser hervorragend mitgestalteten Jugendgottesdienst am Samstag, den 29.11.2014 wurde dann die Kolping-Gedenkfeier eröffnet, zu der sich zahlreiche Kolpingmitglieder im Pfarrzentrum in Elzach einfanden. 1. Vorsitzender Frank Gehring begrüßte die Anwesenden und ließ die Novenenwoche noch einmal Revue passieren. Neu in die Kolpingsfamilie Elzach aufgenommen wurden Elisabeth Merkle, sowie das Ehepaar Jutta und Michael Meier. Ihnen ein herzliches Willkommen.

Präses Dekan Decker hatte allerhand zu tun: Insgesamt stolze 1005 Jahre zu ehrende Jubilare gab es an der diesjährigen Kolping Gedenkfeier (60 Jahre: Bernhard Wisser, Rudolf Fütterer, Nikolaus Uhl; 50 Jahre: Eugen Pracht, Günter Dufner, Josef Wernet, Bruno Bartholomä; 40 Jahre: Becherer Wendelin, Heribert Dufner, Gäßler Johannes, Gäßler Karlheinz, Herbert Gehring, Karl Gehring, Helmut Häringer, Martin Hartmann, Dietmar Hartmann, Meinrad Mayer, Christian Oschwald, Hans Dieter Preisner, Günter Weber, Nikolaus Wisser, Bernhard Wölfle; 25 Jahre: Catrin Notheis).

Geistlicher Leiter Herbert Hartmann informierte über das neu gebildete Gremium der Kolpingsfamilie Elzach, das sich mit deren sozialen Ausrichtung beschäftigt. Ziel ist es, das soziale Engagement wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Daher sollen zunächst innerhalb der Kolpingsfamilie Gespräche, Begegnungen und Krankenbesuche intensiviert werden. Die Beförderung für gehbehinderte und / oder ältere Menschen bei der Hörnleberg-Wallfahrt soll selbstverständlich werden. Für die älteren Mitglieder ist angedacht, wieder einmal einen Ausflug zu organisieren, egal ob mit oder ohne Rollator. Immer wieder wird auch von älteren oder gehbehinderten geäußert, dass sie gerne zum Gottesdienst in die Neunlindenkapelle gingen aber hierzu keine Möglichkeit hätten. Hier will die Kolpingsfamilie Abhilfe schaffen, in dem sie einen Fahrdienst ab Alfing einrichtet oder auf Wunsch sogar eine Abholung von zu Hause ermöglicht. Hartmann erinnerte jedoch nachdrücklich, dass das Gremium auf die Hilfe der Mitglieder angewiesen ist. Da sich Hilfsbedürftige oft scheuen, direkten Kontakt zu suchen, sei es Aufgabe aller, zu informieren, wenn Hilfe benötigt wird.Wie immer wurde der Abend mit dem Lied „S´war einst ein braver Junggesell“ beschlossen. Ohne Herkunft keine Zukunft: Zum Abschluss der Novenenwoche wurde auf dem Friedhof der verstorbenen Mitglieder gedacht. Im vergangenen Jahr musste die Kolpingsfamilie von Viktor Mink, Gerhard Merkle, Erwin Wehrle und Helmut Pfaff Abschied nehmen. Ein Dankeschön gilt allen Mitwirkenden der Novenenwoche aber auch allen Mitgliedern, die die Kolpingsfamilie Elzach über das Jahr mit ihrem Wirken bereichern. „Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr.“ Adolph Kolping.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2013

Zur Novene mit dem Gebet um die Heiligsprechung des seligen Adolph Kolping haben wir uns in Andachten und Gottesdiensten entweder in der Pfarrkirche St. Nikolaus oder in der Friedhofskapelle vom 30.11.-07.12.3013 eingefunden. Eine Novene war dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet. Aus den Reihen unserer Mitglieder sind Karl Becherer und Franz Fischer von uns gegangen und auch der frühere Stadtpfarrer Fridolin Matt ist in diesem Zeitraum verstorben. Besonders eindrücklich war die Feier am Abend des Mittwoch. Hier haben wir uns mit unserem Präses Dekan Decker erst in der Pfarrkirche zum Wortgottesdienst versammelt. Danach sind wir auf dem in diesem Jahr neu eröffneten Adolph-Kolping-Weg hinauf zur 1. Station bei der Neunlindenkapelle gewandert. Dort wurde der Wortgottesdienst fortgesetzt. Nach erneuter Wanderung zur 2. Station wurde hier schließlich mit dem Gebet um Heiligsprechung und mit dem Kolpinggrablied der Abschluss gemacht.

Kolpinggedenktag – Ehrungen und Neuaufnahmen.

Am Samstag, den 07. Dezember fand der diesjährige Kolpinggedenktag der Kolpingsfamilie Elzach statt. Anders als in den vergangenen Jahren wurde dieser zum ersten Mal am Samstagabend gefeiert. Vorausgegangen war eine ereignisreichen Novenenwoche, die unter dem Motto„Auf dem Weg – Kolpings Traum“stand und die erfreulicher Weise immer sehr gut besucht war. Der Gedenktag begann mit einem Jugendgottesdienst, der von der Kolpingband „Zeitlos“ musikalisch umrahmt wurde. Passend zum 200. Jubiläum von Adolph Kolping war auch der Kolpinggedenktag im Pfarrzentrum unter das Thema Geburtstagsfeier gestellt. Grund zum Feiern gab es jedoch auch sonst zu genüge. Ganze 18 Neuaufnahmen konnte die Kolpingsfamilie Elzach durch die Generationen hindurch verzeichnen. Doch nicht nur die Neuaufnahmen waren Anlass zur Freude, sondern auch die stolze Zahl an Ehrungen, die Präses Dekan Decker vornehmen konnte. Er umschrieb die besonderen Auszeichnungen treffend mit den Worten Kolpings: „Anfangen ist oft das Schwerste, treu bleiben aber das Beste!“ Aufgelockert wurde der Abend durch zwei Filme von Helmut Häringer, die zum einen den Ausflug zum Kolping-Musical nach Fulda und zum anderen den diesjährigen Jahresausflug zum Landesfamilientag nach Rust kurzweilig umrissen und mehrfach für Geschmunzel sorgten.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2012 – „Gelebtes Christentum –Zitate von Adolph Kolping“

Am Samstag, 17.11., Dienstag, 20.11. und Donnerstag, 22.11.war die Novene mit dem Gebet um die Heiligsprechung Adolph Kolpings in die Abendmesse eingegliedert. Die andern Novenen fanden in derFriedhofskapelle St. Michael statt. Sonntag, 18.11.2012 „Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen ist im Grunde doch das Glücklichste und Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann.“ Adolph Kolping.

Glücksmomente:

Glück ist gar nicht mal so selten, Glück wird überall beschert,

vieles kann als Glück uns gelten,was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht,

Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist, Glück ist Sonne nach dem Guss,

Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst, Glück ist auch ein lieber Gruß.

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weißer Meeresstrand,

Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde, Glück ist auch ein gutes Buch,

Glück ist Spaß in froher Runde, Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden, Glück kennt keine Jahreszeit,

Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut. (Verfasser unbekannt)

Montag, 19.11.2012 „Man kann in jedem Stande und an jedem Ort sehr viel Gutes tun, wenn man nur Augen und Ohren auftun will und, was die Hauptsache ist, ein Herz dafür hat.“ Adolph Kolping. Da sein um zu helfen, Nöte zu sehn, und sich nicht verschließen, vorwärts zu gehn. Aufeinander achtern, lernen zu verstehn, und gemeinsam Wege gehn. Wir bitten: Guter Gott, öffne du unsere Augen und Ohren, damit wir die Nöte unserer Mitmenschen sehen und hören können und auch bereit sind zu helfen.

Anschließend fand im Pfarrzentrum der Vortrag von Dr. Tobias Hack statt: „Des einen Tod, des andern Leben – Organspende aus Sicht der christlichen Ethik“ gar nicht so einfach, Leben im Tod zu begreifen und den Unterschied von Körper und Leib richtig einzuordnen. Da sind äußerst einfühlsame und von großem Wissen getragene Informationen und Erklärungen für anstehende persönliche Entscheidungen sehr hilfreich. Insbesondere auch die Gewichtung der Einbeziehung von Angehörigen in diese Entscheidungsfindung. (Danke, Dr. Tobias Hack, für die fundierte und verständliche Aufklärung)

Mittwoch, 21.11.2012 „Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie“ Adolph Kolping. Guter Gott, viele Menschen sind allein und sind auf der Suche. Lass sie Menschen finden, die sie begleiten und die für sie Heimat und Familie sind. Laß uns in unserer Kolpingsfamilie füreinander da sein, damit wir ein gutes Miteinander haben. Adolph Kolping hat vielen jungen Leuten eine Heimat gegeben. Laß uns ihm nacheifern. Es gibt so viel Streit, Missgunst und Unzufriedenheitunter uns. Hilf uns, dass wir versuchen, dagegen anzukämpfen,  damit Frieden bei uns einkehren kann und wir anderen Zuversicht und Hoffnung geben können. Guter Gott hilf, dass Eltern und Kinder, Junge und Alte  sich in den Familien verstehen, zusammenhalten und einander verzeihen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Laß alle unsere lieben Verstorbenen bei dir Ruhe und Frieden finden.  Am Mittwoch Abend war nach der Novene derInformationsabend „KOLPING bricht das Eis“. Diese Veranstaltung diente sowohl Mitgliedern als auch Interessenten dem Kennen lernen des Kolpingwerkes. Ein Interview mit dem „Gesellenvater persönlich“ beleuchtete dessen Leben und Wirken in seiner Zeit. Glaube, Arbeit, Familie, Geselligkeit – tragende Elemente im Leben der Kolpingsfamilie.Was geschieht in der Kolpingsfamilie hier am Ort – wie wirkt das Kolpingwerk in Bezirk und Diözese, im Land und in der Welt.

Freitag, 23.11.2012 „Was du bist, sollst du ganz sein“ Adolph Kolping. Herr unser Gott, du hast uns das Leben geschenkt. Wir dürfen so sein, wie wir sind. Mit allen Talenten und Fähigkeiten. Mit Fehlern und Schwächen. Vor dir brauchen wir uns nicht verstellen. Öffne unsere Herzen und lass und mit großem Vertrauen vor dich treten. Gott, du bist da für uns wie ein guter Vater und eine liebende Mutter.Wir dürfen uns bei dir geborgen wissen in unserem Suchen und Finden. Du führst uns auf all unseren Wegen. Auch wenn wir in Dunkelheit geraten, gibst du uns Orientierung und Licht, Halt und Zuversicht. Führe du uns immer mehr zusammen zur Gemeinschaft mit dir und untereinander. Lass uns erfahren, dass wir als deine Zeugen unterwegs sind durch diese Zeit zusammen mit allen Schwestern und Brüdern. Du gibst uns den Mut, uns hinaus zu wagen aus der Enge unseres Lebens, aus dem Kreisen um uns selbst,um ganz für dich und die Menschen da zu sein. Wir sehnen uns nach Weite, Freiheit und Leben. Wer sich von dir hinausführen lässt, findet die Weite und Tiefe deiner Liebe und die Weite des eigenen Herzens. Gott, führe du uns hinaus ins Weite! Nur so bleiben wir dir und den Menschen nahe wie Jesus Christus, dein Mensch gewordener Sohn, in der befreienden Kraft deines Heiligen Geistes. Amen. (nach einem Gebet von Bischof Franz Josef Bode).

Samstag, 24.11.2012 „In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten, sonst ist unser Streben töricht und wird keinen rechten Sinn tragen können“. Adolph Kolping. Jugendgottesdienst, von Kolping und KJG gemeinsam vorbereitet und mitgestaltet. Nimm dir Zeit! Nimm dir Zeit zum Arbeiten – es ist der Preis des Erfolges. Nimm dir Zeit zum Denken – es ist die Quelle der Kraft. Nimm dir Zeit zum Spielen – es ist das Geheimnis ewiger Jugend. Nimm dir Zeit zum Lesen – es ist der Brunnen der Weisheit. Nimm dir Zeit, freundlich zu sein – es ist der Weg zum glück. Nimm dir Zeit zum Träumen – es bringt dich den Sternen näher. Nimm dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden – es ist das Privileg der Götter. Nimm dir Zeit, dich umzuschauen – der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein. Nimm dir Zeit zum Lachen – es ist die Musik der Seele.

Sonntag, 25.11.2012 Feier des KOLPING Gedenktages. Um 10:30 Uhr Festgottesdienst mit Präses Dekan Hans-Jürgen Decker, danach Feier im Pfarrzentrum. Einführung vom Vorsitzenden Frank Gehring: „Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht, am Ende vom Jahr wie am Anfang desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum“. Adolph Kolping. Der Präses ging ausführlich auf die Person des „Gesellenvaters“ ein, seine Jugend, sein Werdegang, sein Wirken und die Auswirkungen hier im Land und in der Welt. Zum Stand unserer eigenen Kolpingsfamilie meinte er: „Die Kolpingsfamilie Elzach ist jung geblieben und sie erhält sich ihre Jugendlichkeit“.

Dass auch in diesem Jahr zahlreiche Mitglieder neu hinzu kommen erfreut nicht nur die Verantwortlichen. Carolin Allgeier, Maria und Heinz Beer, Martin Disch, Simone und Christoph Häringer, Bernd Hechinger, Gabi und Reinhard Lorenz, Marco Nagel, Monika Priegler, Cathrin Schätzle, Jonas Schätzle. Nach dem Mittagessen folgte die Ehrung von Mitgliedsjubilaren. 25 Jahre: Linus Becherer, Stefanie Gäßler, Angela Köpfer, Sabine Rösch, Alexander Schmieder, Leonhard Volk,Dietmar Weber. 40 Jahre: Rochus Becherer, Berthold Dufner, Hildegard Hartmann. 50 Jahre: Franz Schmieder. 60 Jahre: Egon Gantert, Fritz Gäßler, Siegfried Hofmeier, Fritz Wehrle. Schließlich erfreute Helmut Häringer die vielen Anwesenden mit seinem Film über den Ausflug mit Besuch bei Michael Hartmann und der Fahrt zum Bodensee, nach Stein am Rhein und zum Rheinfall bei Schaffhausen. Zum Abschluss hatte Frank Gehring noch Informationen über Geschehnisse im kommenden Jahr 2013 parat und bat um Mitwirkung und Beteiligung.

Beim Narrentreffen in Elzach vom 11.-13.01.2013 ist unsere Kolpingsfamilie tätig und braucht viele Helfer. Im Mai/Juni 2013 ist die Einweihung des Kolpingweges vorgesehen. Kolping Musical, das am 10.08.2013 in Fulda besucht werden soll, ergeht Einladung. Unsere Hörnleberg Wallfahrt findet am 23.06.2013 statt. Ein Landesfamilientag der Diözesen Freiburg und Rottenburg ist am 22.09.2013 im EuropaPark in Rust vorgesehen. Zum 200. Geburtstag von Adolph Kolping soll am 08.12.2013 eine gemeinsame Gedenkfeier aller Kolpingsfamilien in der Diözese stattfinden. Wahrlich ein reichhaltiges Programm. Der Abschluss der Kolpingsnovene 2012 erfolgte um 18:00 Uhr mit dem Gedenken an die Verstorbenen in der Friedhofskapelle St. Michael.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2011:

Die Kolpingsnovene 2011 erfuhr eine besonders festliche Eröffnung. Der Musikverein Prechtal beendete sein Jubiläumsjahr mit der Feier und der musikalischen Ausgestaltung des von Dekan und Präses Hans-Jürgen Decker zelebrierten Gottesdienstes am Samstag Abend in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Eine ausgesprochene Besonderheit war die Begleitung des gemeinsam gesungenen Kolpinggrabliedes durch dieses große Blasorchester. Eigens hierfür eingeübt, der Notensatz speziell angepasst – ein herzliches „dankeschön“ seitens der Kolpingsfamilie Elzach. Als Thema über die neun Gebetstage diente das Kolpingtagslied, dessen Abschnitte und Strophen einzeln betrachtet wurden.

So befasste sich Herbert Hartmann am Sonntag mit der ersten Strophe: Es gibt viele Fragen in dieser Zeit. Sag wie soll ich leben? Ausweglosigkeit. Viele Angebote; wenig, das auch trägt. Und sich in ein Herz einprägt. „Was ich dir wünsche? – Nicht, dass du nie den falschen Weg einschlägst, der dich scheinbar ins Schlaraffenland deiner Wunscherfüllung führt. Aber dass du rechtzeitig erkennst, welche Wege Sackgassen sind und irgendwo ziellos enden. Nicht dass dein Weg immer gerade, breit und ohne Hindernisse ist. Aber dass du Menschen findest, die dir helfen, die Hindernisse zu beseitigen. Nicht dass du unbeschwert im Strom der Menschenmenge schwimmst, weil es bequem ist. Aber dass du Mut und Ausdauer hast, deinen eigenen Weg zu gehen und wichtige Aufgaben findest, die deinem Leben Sinn geben.

Die zweite Strophe gab den Inhalt der Andacht am Montag vor, dessen Gestaltung bei Bernadette Becherer lag. Da sein, um zu helfen, Nöte zu seh’n – und sich nicht verschließen, vorwärts zu geh’n – aufeinander achten, lernen zu versteh’n Und gemeinsam Wege geh’n. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Herr, ich kann nicht verhindern, dass viele Menschen vereinsamen – Ich kann aber dazu beitragen, dass manche sich nicht so einsam fühlen. Ich kann nicht verhindern, dass es kranke und behinderte Menschen schwer haben – Ich kann aber dazu beitragen, dass es dieser oder jener etwas leichter hat. Ich kann nicht verhindern, dass immer mehr junge Menschen dem Rauschgift verfallen – Ich kann aber dazu beitragen, dass manche keine Drogen brauchen. Ich kann nicht verhindern, dass tausende Menschen Jahr für Jahr durch eigene Hand sterben – Ich kann aber dazu beitragen, dass der eine oder andere es nicht tut. Ich kann nicht verhindern, dass Völker sich bekriegen – Ich kann aber dazu beitragen, dass die Kleinigkeiten um mich herum ein Ende nehmen. Lieber Gott, es ist äußerst wenig, was ich als einzelner tun kann. Aber es ist mehr als ich glaube! Im gemeinsamen Gebet um die Heiligsprechung des seligen Adolph Kolping kommt das Anliegen der Novene in den Eucharistiefeiern am Dienstag und Donnerstag zum Ausdruck.

Am Mittwoch war die dritte Strophe an der Reihe. Eine Weltfamilie, lebendig und stark, Zufluchtsort für jeden, der kommen mag. Zueinander finden, lernen zu versteh’nund gemeinsam Wege geh’n. Der faire Umgang mit den Menschen aller Nationen und mit den Gütern der Welt – diesem Anliegen widmete sich Frank Gehring. Beim Einkaufen, im Straßenverkehr, im Umgang mit Besitz – Geld – Macht – über allem steht die Frage: Auf wessen Kosten? Wie gerecht ist dies? „Gott, unser Schöpfer, hilf uns zu erkennen, wo wir zu mehr Gerechtigkeit und Fairness beitragen können“.

Und dann war noch der Freitag da, mit der vierten Strophe: Wenn wir alles geben und Zukunft bau’n, leben aus dem Glauben, weil wir vertrau’n, dann wird unser Wirken morgen noch besteh’n, um gemeinsam Wege zu geh’n.Und so formulierte Claudius Dufner:  “Wo Gott ist, da ist Zukunft. Für eine gelingende Zukunft müssen wir aus dem Glauben an ihn leben. Mehr noch, wir sollen alles dafür geben. Auch dort, wo es unbequem ist, wo man uns für unser Christ-sein für verrückt erklärt. Wir in der Kolpingsfamilie dürfen uns nicht damit begnügen, nur ein Freizeitverein zu sein. So wichtig Geselligkeit und Unterhaltung auch sind, wesentlich muss die Beziehung zu Jesus Christus sein. Jeden Tag müssen wir uns neu auf die Suche nach Gott machen und das Licht, das von Jesus Christus ausgeht, in die Welt tragen.” Der Vorabendgottesdienst zum Christkönigsfest wurde musikalisch und mit Gebet und Meditation von Jungkolping mitgestaltet. „Wegweisend“stand als Überschrift über dem Jugendgottesdienst. Wegweisend im Leben – wegweisend im Beruf – wegweisend im Verband – wegweisend im Glauben. Fußspuren führen zu einzelnen Stationen: Glück – es gibt viele Wege, die man in seinem Leben gehen kann. Der beste ist wohl der, der dich am Ende glücklich macht. Freunde – ein Freund ist wie ein Leuchtturm, der den Überblick behält, wenn wir nichts sehen; der Orientierung schenkt, wenn wir nicht weiter wissen; der Sicherheit gibt, wenn wir uns verloren fühlen. Glaube – Gott, dein Wort sei mir Licht und Kraft, den Weg zu gehen, den du mich führen willst. Vertrauen – vertraue in andere und dich selbst. Vertraue deinem Herzen, denn alles wird dir gelingen, wenn du fest an dich glaubst. Mut – ein neuer Weg ist immer ein Wagnis. Aber wenn wir den Mut haben, loszugehen, dann ist jedes stolpern, jeder Fehltritt ein Sieg über unsere Ängste, unsere Zweifel und Bedenken.

Der Kolpinggedenktag wurde am Sonntag, 20.11.2011 begangen. Mit Präses Dekan Hans-Jürgen Decker feierten wir den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Muttertag und Kolpinggedenktag – ob das wohl zusammen passt, was hat das miteinander zu tun? Im Lied singen wir: „Läg Vater und Mutter dort unter dem Stein, ihr könntet nicht stiller und dankbarer sein …“  und wir sprechen vom Gesellenvater, von Vater Kolping, der uns Wegweiser ist. Und wir sind aufgefordert, seine Ideen umzusetzen, altes, wertvolles vom Staub der Geschichte zu befreien und neues, notwendiges zuzulassen und mutig anzugehen. Zur anschließenden Feier fand sich eine sehr große Zahl von Mitgliedern im Pfarrzentrum ein. Die Aufnahme von Neumitgliedern, die Ehrung von Mitgliedsjubilaren sowie ein Film von Helmut Häringer und der persönliche Erlebnisbericht von Claudius Dufner vom Besuch von Papst Benedikt in Freiburg waren die Inhaltspunkte, die der Vorsitzende Frank Gehring in seiner Begrüßung ankündigte. Dazwischen konnte das Mittagessen eingenommen werden.

Neu hinzugekommen sind: Bürgermeister Holger Krezer, Maria Kury, Matthias Kury, Brian Moser, Sven Regenscheidt, Margit und Helmut Schätzle, Dominik Weber und Sebastian Winterhalter. Ehrung erfuhren für 25 Jahre Mitgliedschaft: Matthias Fütterer, Maria-Luise Gärtner, Elke Gnädig, Maria-Luise Heizmann, Veronika Kern, Dieter Meier und Bernhard Merkle. Für 50 Jahre: Werner Mannefeld, Karl-Heinz Weber und Manfred Weber. Für 60 Jahre: Josef Meier, Josef Weber und Alfred Wisser und für 65 Jahre: Bernhard Burger, Franz Fischer, Max Fütterer und Fritz Ringwald. Auch in diesem Jahr bildete das Gedenken an die Verstorbenen den Abschluss von Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag. Zum Gebet versammelten wir uns in der Friedhofskapelle und bei den letzten Ruhestätten der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Bernd Dick, Joachim Reich, Bruno Kaltenbach und Robert Faller sowie am Grab von Präses Wilhelm Kaltenbach stellten wir zum Gedenken ein Licht auf. Wir sind Kolping – Menschen dieser Welt –und wir sehen das, was wirklich zählt.Gottes Liebe weiter tragen in die Welt hinein,zusammen leben – nicht allein. Wir sind Kolping – Menschen dieser Zeit –und wir handeln aus Verbundenheit. Gottes Liebe weiter geben, off´ne Tür zu sein,zusammen leben – nicht allein.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2010: “Wir sind Kolping”

Mit einem Jugendgottesdienst wurde die Kolpingsnovene 2010 am Samstag, 13.11. eröffnet. „Freude“ war das Stichwort für die thematische Ausgestaltung, das von Präses Dekan Hans-Jürgen Decker in seinen Ausführungen aufgegriffen und in einer Bildpräsentation anschaulich ausgearbeitet wurde. „Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen ist im Grunde doch das Glücklichste und Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann“ (Adolph Kolping). Im Anschluss an den, von der Kolping-Band musikalisch begleiteten Gottesdienst konnten sich die Besucher am Kolping-Infomobil auf dem Kirchplatz bei einem Glas Sekt über „die kleinen und großen Dinge des Lebens“ unterhalten. Die Novene am Sonntag, 14.11., die in der erneuerten Friedhofskapelle St. Michael abgehalten wurde, war der „Begeisterung“ gewidmet. So wie der gestrige Jugendgottesdienst neben der Freude auch Begeisterung auslöste, so können wir auch über diesen neu gestalteten Andachtsraum begeistert sein und hoffen, dass er noch oft als Ort der Stille und des Gebetes dienen wird. „Ohne Begeisterung wird nie etwas Großes zustande gebracht“, so Adolph Kolping. Anhand der Geschichte, die von der Begeisterung des kleinen Paul über die Entdeckung eines Vogelnestes in einem Baum erzählt, wurde erfahrbar, dass die Vertröstung: „heute nicht, vielleicht morgen“ statt kreativer Tatkraft lähmende Enttäuschung hervorruft.

„Mut“ war das Thema in der Novene am Montag, 15.11. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern die Angst zu überwinden. Für Jesus alles stehen und liegen lassen – da gehört Mut dazu. „Wer Mut zeigt macht Mut“. Kolping verlor nie das Vertrauen zu Gott, auch in den trübsten Tagen nicht. Er schrieb: “Wer Gutes unternimmt mit Vertrauen auf Gott, hat doppelten Mut, der Mut wächst nämlich immer mit dem Herzen und das Herz wächst mit jeder guten Tat”. Ein gutes Beispiel für unsere Kolpingsfamilie ist Maria Uhl, wie sie unermüdlich ihre Flohmärkte macht und das ganze Geld für soziale Zwecke spendet. Mut-Song von Steffi: Mut brauchst du, willst du was sagen. Mut brauchst du, willst neues wagenmutig sein erfordert viel und verfolgt gewiss ein neues Ziel. Hab nur Mut, geh es anweil es dir viel bringen kann! Die Novenen am Dienstag, 16.11. wie auch am Donnerstag, 18.11. waren in den Gemeindegottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus mit dem Gebet um die Heiligsprechung Adolph Kolpings und dem Kolpinggrablied eingebunden. Somit konnte sich, wiederum in der Kapelle auf dem Friedhof, die Novene am Mittwoch, 17.11. mit der „Verantwortung“ beschäftigen. Zu Anfragen und Aufgaben immer „nein“ sagen, geht einfach nicht. Eine Sache kann nur gelingen, wenn Bereitschaft vorhanden ist, sich voll dafür einzusetzen, eben Verantwortung zu übernehmen. Dies gilt für alle Lebensbereiche, für Arbeit und Freizeit, für Beruf und Familie, für Alter und Jugend.Wie sieht es aus mit dem „Gottvertrauen“? Dieser Frage wurde in der Novene am Freitag, 19.11. nachgegangen. Claudius Dufner: „Vertrauen kann ich nur jemandem, den ich kenne. Dem ich glaube. Bei dem ich schon einmal die Erfahrung gemacht habe, dass er es ehrlich meint.“ Warum schreiben wir als Kolpingsfamilie „Gottvertrauen“ auf unsere Polos, Mützen und Schals? Wer ist dieser Gott? Warum vertrauen wir diesem Gott? Adolph Kolping hatte Gottvertrauen. Authentizität, Ehrlichkeit, Herzblut! Das Wort Gottvertrauen ist nur dann was wert, wenn wir es begreifen, dahinter stehen und unser Leben danach ausrichten. Das Wort Gottvertrauen ist erst dann was wert, wenn wir es verinnerlichen und wenn es für uns wegweisend wird. Wegweisend aus unserer eigenen Entschiedenheit heraus.

Nach dem Sonntagvorabend-Gottesdienst am Samstag, 20.11. stand am Sonntag, 21.11. die Feier des Kolpinggedenktages an.Der Kolpinggedenktag wurde mit dem Gottesdienst zum Christkönigsfest begonnen. Daran anschließend fand die Feier mit Aufnahme von neuen Mitgliedern und mit Ehrung von Mitgliedsjubilaren statt. Der Vorsitzende Frank Gehring wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass unter der Überschrift „Wir sind Kolping“ das Thema der Kolping Imagekampagne auch für unsere Gebetswoche aufgegriffen wurde und dass mit den Begriffen Gottvertrauen, Freude, Tatkraft, Begeisterung, Mut und Verantwortung gleichzeitig auch das Programm dieser Feier zum Ausdruck kommt. „Gottvertrauen“ war das Stichwort für die Ansprache von Präses Dekan Hans-Jürgen Decker. Große „Freude“ bereitete die Aufnahme der 16 neuen Mitglieder: Florian Gehring, Oliver Gehring, Regina und Helmut Häringer, Lisa Künzle, Maria Meier, Christoph Wernet, Simon Gehring, Thomas Gehring, Mario Imhof, Ruth Lang, Martina und Axel Moser, Hannelore Böcherer, Ursula Gehring, Franz Schätzle. Mit „Tatkraft“ wendete man sich dem gemeinsamen Mittagessen zu. „Schreiten wir nun zur Tat und bedienen wir uns kräftig am Mittagstisch und nach dem Essen bieten wir für unsere Jüngsten eine Betreuung an“, so der Vorsitzende.

Mit „Begeisterung“ dürfen wir heute Mitglieder für 60 Jahre, 50 Jahre, 40 Jahre und für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Kolpingwerk ehren. Für 25 Jahre sind dies Simone Moser, Heiko Grunwald und Markus Köpfer, für 40 Jahre Josef Meier und Gerhard Nopper, für 50 Jahre Peter Lange, Bruno Kaltenbach und Nikolaus Schwer und für 60 Jahre Viktor Mink, Erwin Faller und Josef Kern. Mit viel „Mut“ machte sich eine große Schar begeisterter Wanderer auf den Weg zur Brendhütte. Helmut Häringer begleitete uns mit seiner Kamera über Stock und Stein und zeigte den daraus entstandenen Film. Außerdem informierte Claudius Dufner über die anlässlich des 20. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings vorgesehene Reise nach Rom. „Verantwortung“ tragen – Antwort geben. Mit dem Hinweis auf eine Novenenwoche, „die es in sich hatte“ und mit dem Dank für jede Mitarbeit beendete Frank Gehring die Feier zum Kolpinggedenktag.Wie seit vielen Jahren üblich, wurde zum Abschluss der Kolpingsnovene der Verstorbenen gedacht und an den Gräbern von Reinhard Hartmann, Alfons Stimpfle, Ernst Dilberger, Wilfried Eble, Franz Kern sowie am Grab von Präses Wilhelm Kaltenbach Lichter aufgestellt.

Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag 2009:

Wegweisend –Adolph Kolping als Weggefährte, Orientierung für Glaubens,- Berufs- und Lebensweg. Adolph Kolping als Wegweiser. Adolph Kolping – wegweisend in der Familie. Zu recht hat man Adolph Kolping den Ehrentitel “Apostel der Familie” gegeben. Die Familie war für ihn Ausgangspunkt und Ziel aller Seelsorge. In der Erziehung zur Familie lag für Adolph Kolping die Erfüllung seiner seelsorgerischen Aufgabe, weil für ihn die Familie die Keimzelle jeder Gemeinschaft und das wichtigste soziale Gebilde überhaupt war. “Das erste, was der Mensch im Leben vorfindet und das letzte, wonach er die Hand ausstreckt und das Kostbarste im Leben, was er besitzt, ist das Familienleben”. Gehst du deinen Weg momentan gerade aus oder ist er steinig? Geht dein Weg meist bergauf oder bist du eher bei denen, wo es abwärts geht? Steckst du in einer Sackgasse oder siehst du irgendwo am Weg Wegweiser? Bestreitest du deinen Weg alleine oder legst du Wert auf Wegbegleiter? Was würdest du auf deinem Weg ändern, wenn du es könntest? Wie stehe ich oder du zur Gemeinschaft der Kolpingsfamilie? Adolph Kolping – wegweisend im Beruf.

Adolph Kolping – wegweisend in der Gesellschaft. Adolph Kolping – wegweisend im Glauben, dies war die Überschrift über den Jugendgottesdienst mit Vikar Steffen Kolb am Samstag, 21. November um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Elzach. Am Sonntag, 22. November wurde um 10:30 Uhr der Festgottesdienst zum Kolpinggedenktag in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Elzach mit Vikar Steffen Kolb gefeiert. Dieser Gottesdienst wurde anlässlich des Festes der hl. Cäcilia vom St. Nikolaus-Chor gestaltet und mit dem Kolpinggrablied abgeschlossen. Anschließend konnten im Rahmen der Feier zum Kolpinggedenktag im Pfarrzentrum 7 Mitglieder neu in unsere Kolpingsfamilie aufgenommen und 7 Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit geehrt werden.In der traditionellen Feier mit Rückblick aufs Jahr 2009 wurde erinnert an das rei­che Angebot: „Montagskolping”, Jahres­ausflug, Stadtfest und vieles mehr. Aktio­nen, die ohne Mitwirkung vieler Einzel­ner nicht möglich wären. Darum gab es ein „Danke” an alle, die die Kolpingsfami­lie Elzach in irgendeiner Weise unterstützt haben, oder die einfach nur mit da­bei waren und so den Verein bereichert haben.

Die Kolpingsfamilie hat zum Ende des Jahres 2009 Verstärkung bekommen: Karl Brüggen, Johannes und Kirsten Schätzle, Laurent Becherer, Manuel Gäßler und Viktoria Thoma. Außerdem wur­den langjährige Mitglieder geehrt: Seit 50 Jahren sind Karl Becherer, Reinhard Hol­zer and Helmut Gießler bei Kolping El­zach dabei, seit 40 Jahren Reinhold Be­cherer und seit 25 Jahren Jürgen Notheis, Marianne Uhl und Gebhard Wahl. Seit 50 Jahren sind Karl Becherer, Reinhard Holzer und Helmut Gießler dabei, seit 40 Jahren Reinhold Becherer und seit 25 Jahren Jürgen Notheis, Marianne Uhl und Gebhard Wahl. Danach setzte sich Pfarrer Dr. Christian Würtz mit dem Thema der Gebetswoche: “Wegweisend – Adolph Kolping als Weggefährte” auseinander. “Wir wollen in der Kirche Jesus Christus sichtbar und erfühlbar machen”. Leitbilder als Wegweiser zum Ziel sind wichtig. Mit einem Rückblick auf 75 Jahre Kolpingsnovene in Elzach fand diese Feier ihren Abschluss. Kolpingsnovene und Kolpinggedenktag wurden mit dem Gedenken an unsere Verstorbenen auf dem Friedhof beendet. Wegen Umbau der Kapelle fand dieser Abschluss in der Einsegnungshalle statt. Danach wurden die Gräber von Fritz Weber und August Wehrle besucht und hier wie auch abschließend am Grab von Präses Pfarrer Wilhelm Kaltenbach zum Gedenken Lichter aufgestellt.