Gruppen

Kolping 60plus

Seit fast 30 Jahren besteht die Seniorengruppe der Kolpingsfamilie. Sie ist für die ältere Generation inzwischen zu einer festen Einrichtung in Buchloe geworden. Georg Magg und Karl Kutter waren die Initiatoren, die am 3. Mai 1982 die Gruppe „Kolping-Senioren“ gründeten.

In regelmäßigen monatlichen Veranstaltungen treffen sich zwischen 35 und 80 Personen. Das Seniorenprogramm umfasst Unterhaltungs- und Bildungsnachmittage im Kolpinghaus. Die Veranstaltungen reichen von kleineren Halbtagesfahrten mit Besichtigungen, historischen Stadtführungen und Theaterbesuchen über Eintagesfahrten, die als Bergfahrt oder Oasentag in einer Bildungseinrichtung der Diözese gestaltet werden. Der wirkliche Höhepunkt im Jahresprogramm ist jedoch die Aktiv- und Erholungswoche, die in einem der zehn Kolpingferienhäuser stattfindet. Diese Häuser haben ein spezielles Programm entwickelt, das den verschiedenen Anforderungen und Wünschen der Seniorengruppen entspricht. Ursprünglich waren diese Kolpingferienhäuser für Familien konzipiert, vor allem in der Zimmerausstattung. Durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen sind sie heute auch den modernen Anforderungen gewachsen, z. B. durch Einzelzimmer mit Nasszelle oder behindertengerechtem Zugang. Für die bisherigen Teilnehmer sind auch die musikalischen Abende mit Anni Barthelmes in unvergesslicher Erinnerung geblieben.Karl Kutter wurde inzwischen zu einer Ikone bei den Kolpingsenioren. 26 Jahre war er Leiter der Seniorengruppe, immer unterstützt von seiner Frau Helga. Seine Arbeit als Hausverwalter im „Haus der Begegnung“ und seine seit 2007 neue und verantwortungsvolle Aufgabe als Gesamtkirchenpfleger für die Pfarreiengemeinschaft Buchloe, Honsolgen und Lindenberg nehmen ihn so in Anspruch, dass er bei der Neuwahl des Kolpingvorstandes sein Amt als Seniorenbeauftragter zur Verfügung stellte. Zum neuen Leiter der Kolpingsenioren wurde bei der Generalversammlung am 27. Juli 2008 Karl Nusser gewählt.

Der demografische Wandel in der Gesellschaft ist eine neue Herausforderung an die Seniorenarbeit, denn es entstehen verschiedene Zielgruppen innerhalb der älteren Generation mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Die jüngeren Senioren wollen mehr aktiv sein. Andere, deren Beweglichkeit eingeschränkter ist, neigen mehr zu Begegnungen bei Reisen und Seniorennachmittagen. Ziel ist, das gemeinsam gestaltete Jahresprogramm nach dem am Anfang des Beitrags genannten Zitat von Adolf Kolping auszurichten.Wäre es nicht im Blick auf die Zukunft eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe der Senioren, den jungen Menschen vorzuleben, dass es sich lohnt, alt zu werden? Die aktuellen Aktivitäten entnehmen Sie bitte der Terminseite. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Ansprechperson

Matthias Fack

matthiasf@me.com

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