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Hochheim

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Schmerztherapie ohne Medikamente

veröffentlicht am

Als einen erst seit wenigen Jahren bekannten Weg in der Schmerztherapie stellte Jörg Gehre die Mikro-Energie-Technik vor.
Auf Einladung der Kolpingfamilie und in Kooperation mit der Naturheilpraxis Dirk Zaloudek in Hochheim berichtete der Gesundheitsreferent engagiert über dieses Verfahren und die Zusammenhänge mit dem Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers.
 
Die Mikro-Energie Technik arbeitet mit elektrischen Stimulationen, deren Höhe im Vergleich zu anderen Verfahren dieser Art sehr viel niedriger ist und nur im millionstel Ampère-Bereich liegt. Damit kommt die Frequenz dieser Mikroströme der der körpereigenen Ströme gleich, verhindert ein Sinken der Zellfunktion, stimuliert die Kraftwerke in den Zellen und fördert die körpereigenen Heilungskräfte. Die Technik wurde ursprünglich für Heilungen im Bereich des Leistungssports entwickelt, und so erzielte auch Dirk Zaloudek bei der Behandlung von lädierten Läufern beim 24-Stunden-Lauf in Hochheim in kürzester Zeit erstaunliche Erfolge. Aber auch chronische Schmerzen wie z. B. Arthrose im Knie oder Wirbelsäulenschmerzen lassen sich sehr erfolgreich mit dieser Methode behandeln. Um hier Schmerzen nachhaltig zu heilen, ist allerdings ein gesunder Stoffwechsel grundlegend und hierfür ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt wichtig.
 
Mehr als 80% der Bevölkerung ist mittlerweile übersäuert. Dies ist die Basis für viele Krankheiten, Schmerzen und Zivilisationskrankheiten, angefangen von Arthritis und Allergien über Immunschwächen, Migräne bis hin zu Osteoporose, Schlafstörungen, Sodbrennen oder allgemein schlechter Wundheilung. Diese Auflistung ließe sich beliebig vergrößern. Um einem Teufelkreislauf zu entgehen, der oft in herkömmlicher Schmerztherapie durch Unterdrückung von Symptomen nicht unterbrochen wird, müssen die Ursachen des Schmerzes behandelt werden.
 
Jörg Gehre legte ausführlich dar, wie man durch dauerhafte Umstellung seiner Lebensweise der Übersäuerung seines Körpers entgegen wirken kann und so verhindert, dass die Körperzellen zur Regenerierung ihres Säure-Basen-Haushalts zur Entmineralisierung unseres Körpers beitragen und damit wieder Krankheiten verursachen. Ess-, Trink-, Denk- und Bewegungsgewohnheiten sollten verändert werden, um Säurelieferanten und -erzeuger stark zu reduzieren, dazu gehört eine gesunde Ernährung durch mineralreiche Kost, die zur Säureneutralisierung beiträgt, und möglichst wenig Verzehr von Fleisch.
 
Kaum einer der zahlreichen Zuhörer wusste, dass ein mittelgroßes Steak 5 g Harnsäure enthält und man 6-8 l stilles Wasser braucht, um nur 1 g wieder auszuscheiden. Ausreichend stilles, mineralreiches Wasser zu trinken ist deshalb ebenso unerlässlich für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt wie Bewegung an der frischen Luft, wobei hier lockeres Joggen einem Leistungssport, der Säureproduktion im Körper steigert, vorzuziehen ist. Zusätzlich unterstützend wirken basische Ausleitungen durch Vollbäder, die etwa eine Stunde lang mit Zusatz von Basensalz genossen werden können. Bei starker Verschlackung helfen auch Tees, wie z.B. der 7×7-Kräutertee. Die hohen Ansprüche an eine gesunde Lebensweise relativierte Jörg Gehre: ?Allein die Dosis macht das Gift.? Wichtig bleibt, der Entmineralisierung und Verschlackung unseres Körpers vorzubeugen, um dem Verlust unserer Gesundheit und vorzeitigem Altern entgegen zu wirken.

Ansprechperson

Alois Hofmann und Peter Moravek

info@kolping-hochheim.de