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Kolpingsfamilie

Hochheim

Portrait Adolf Kolping
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Kolumbien - Perle Südamerikas

veröffentlicht am

(an) ?Das Risiko ist, dass du dableiben willst.?
Mit diesem Satz begannen und schlossen die Brüder Marcel und Christian Hermann ihren Vortrag über Kolumbien. Die beiden jungen Kolpingbrüder im Alter von 17 und 20 hatten an die 60 Interessierte aus Hochheim und dem weiteren Umfeld, darunter auch viele Jugendliche mit ihrem Thema ins katholische Vereinshaus gelockt.
 
Der Hintergrund für den Vortrag bildete ein Stipendium, das Marcel, der ältere der beiden Brüder, der in Mainz bis zuletzt Mathematik studierte, für ein Auslandsstudium an der angesehenen Universität von Bogota erhielt. Neben Mathematik hörte er in Bogota aber auch Vorlesungen in Bauingineurswesen, was ihn so sehr begeisterte, dass er nach seiner Rückkehr in diesen Studiengang nach Darmstadt wechselte. Die Wahl für Kolumbien war neben beruflichen Überlegungen aber sicher in der Hauptsache durch Marcels familiären Hintergrund begründet, dessen mütterliche Wurzeln in dem südamerikanischen Land liegen. Land und Leute sind ihm bereits länger vertraut und ans Herz gewachsen.
 
Die Begeisterung der jungen Leute für die Schönheit des Landes wirkte schnell ansteckend auf die zahlreichen Zuhörer. Mit multimedialer Unterstützung wurden diese in Wort, Bild und Ton in eine fremde und faszinierende Welt entführt. Die meisten Bilder des Vortrags entstanden auf einer zweiwöchigen Rundreise der Familie, an der auch Pfarrer und Präses Markus Schmidt teilnahm. Von unglaublichen Goldschätzen aus der Geschichte Kolumbiens, von fantastischen Naturerlebnissen, einer farbenfrohen und äußerst abwechslungsreichen Flora und Fauna und natürlich von den Menschen war die Rede. Bemerkenswert ist, dass sich Marcel und seine Familie ganz im Sinne eines gelebten Christentums in der Nachfolge Adolph Kolpings für mehrere soziale Projekte in Kolumbien engagieren. Der Besuch der Kolping-Familie Bogota, die auf verschiedenen Ebenen in der Armenvierteln Hilfe zur Selbsthilfe organisiert, gehörte genauso zum Programm wie Marcels Lehrertätigkeit in einer Schule eines Armenviertels, die von Marcels Tante geleitet wird.
 
Trotz der politischen Verbesserungen der letzten Jahre ist die Armut weiterhin ein virulentes Thema für das Land, in dessen Waldgebieten immer noch Guerilleros mit vermeintlich politischem Hintergrund illegal Drogen produzieren. Von diesen Gefahren spüre man aber im übrigen Land und vor allem in den Städten Gott sei Dank nichts mehr, so die beiden Brüder.
 
Gegen Ende des interessanten Vortrags kam auch Pfarrer Schmidt eigens etwas früher von der Pfarrgemeinderatssitzung dazu, um Heinz Schlosser, stellvertretend für die Hochheimer Kolpingfamilie die Geschenke der Kolpingfamilie Bogota zu überreichen.

Ansprechperson

Alois Hofmann und Peter Moravek

info@kolping-hochheim.de