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Weihnachtsbrief der Peru-Hilfe

veröffentlicht am

Liebe Freunde der Peruhilfe!

Ein schwieriges Jahr für die ganze Welt geht zu Ende. Wie das Jahr 2021 wird, kann noch niemand sagen.

Peru gehört zu den Ländern, die vom Corona-Virus mit am härtesten getroffen wurden, zeitweise hatte es den traurigen Rekord mit den meisten Todesfällen auf der Welt, bezogen auf die Einwohnerzahl.

Während die Bevölkerung unter der Corona-Pandemie leidet und eigentlich eine handlungsfähige Regierung nötig hätte, bekriegen sich Präsident und Parlament gegenseitig. Inzwischen hat dieses Land den dritten Präsidenten in diesem Jahr. Die Lage für die Bevölkerung ist sehr ernst, da viele ihren Arbeitsplatz wegen Schließens der Firmen verloren haben. Ein Arbeitslosengeld oder etwas Ähnliches gibt es in Peru nicht.

Zu den Lichtblicken in dieser Situation gehören die von uns unterstützten, medizinischen Zentren. Die mussten allerdings in der Anfangsphase der Pandemie auch schließen, jedoch haben sich einige Ärzte bereit erklärt, in die Armenviertel zu gehen, um dort die Kranken zu behandeln. Nach der Wiedereröffnung lag die Hauptaufgabe darin, die Leute zu testen. Es wurden an verschiedenen Plätzen Zelte aufgebaut, in denen die Tests durchgeführt wurden.

Erfreulich ist, dass die medizinische Station in Lima weiter an Bedeutung gewonnen hat und von der dortigen Bevölkerung angenommen wird. Auch die deutsche Botschaft hat mit einer Aktion am 3. Oktober das Zentrum unterstützt. Aus den Berichten des Leiters der Zentren können wir entnehmen, dass sich diese Einrichtung weitgehend selbst finanziert.

Die Schließung der Zentren bedeutete natürlich, dass die Einnahmen wegbrachen, im April kam dann ein Hilferuf nach finanzieller Unterstützung. Ein Spendenaufruf war erfolgreich und wir konnten die Arbeit der Zentren mit über 4.000 € unterstützen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch die Beschaffung von Schutzkleidung für die Beschäftigten und die geforderten Hygienemaßnahmen. Aus Arequipa liegt nun die Bitte vor, den bestehenden Gesundheitsfond aufzustocken, um die immer größer werdende Anzahl an mittellosen Patienten behandeln zu können.

Diese Bitte geben wir nun weiter an Sie. Vielleicht ist es Ihnen möglich, gerade mit Blick auf unsere wesentlich bessere Situation, etwas zu erübrigen. Leider ist es für die Kolpingsfamilie im Augenblick nicht möglich über Aktionen wie Weihnachtsmarkt o.ä. Geld zu sammeln.

Wir und der Verein Pro Espiritu Santo sind Ihnen für die Unterstützung sehr dankbar.

 

Unser Spendenkonto lautet:

Peruhilfe Kolpingsfamilie Abtsgmünd

IBAN:   DE36614500500110770718

BIC:      OASPDE6AXXX

 

Für Spenden ab 200 € erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, darunter reicht der Überweisungsnachweis aus.

 

Abschließend wünschen wir Ihnen eine ruhige Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest, das in diesem Jahr wohl ein anderes als gewohnte sein wird. Für das Jahr 2021 wünschen wir Ihnen vor allem Gesundheit.

Ihre Abtsgmünder Kolpingsfamilie

Wolfgang Haas, 1. Vorsitzender
Peter Remmler, Ansprechpartner Peruhilfe
Gotthard Bieg, 2. Vorsitzender

 

Der Weihnachtsbrief 2020 zum Herunterladen.