Peru-Hilfe

Historie

Geschichte unserer Peru-Hilfe

Das soziale Engagemant der Kolpingsfamilien Abtsgmünd und Ellwangen zeigt sich in erster Linie im Hilfsprojekt für Peru. Seit 1982 besteht die Verbindung.

Medizinische Hilfe
Hilfe über Kontiniente könnte man diese humanitäre Hilfsaktion bezeichnen, die sich unter dem Titel “Medizinische Hilfe für Peru” entwickelt hat. Initiator und Leiter des Projekts ist unser Kolpingsmitglied Apotheker Erich Hagenmaier.

Rückblick
Comboni-Missionare erkannten in den 50er Jahren die Not und kümmerten sich um Bildung, Ernährung und einfache medizinische Versorgung. Es entstehen Armenküchen, Kinderspeisungen und die ersten einfachen “Posta Medicas”. Pater Josef Schmidpeter, Comboni-Missionar und Pfarrer in der Gemeinde “espiritu santo” in Arequipa gründete das Kolping-Werk Peru. Mit dessen Hilfe möchte er die medizinische Versorgung verbessern. 1982 spricht er mit Erich Hagenmaier. Der erkennt die Not und handelt. Er hat Beziehungen zu Herstellern, Repräsentanten und Arzneimittelhändlern. Die Resonanz und Unterstützung war groß. Dies war der Beginn der Peru-Hilfe der Kolpingsfamilien Abtsgmünd und Ellwangen.

Es werden jedes Jahr viele Tonnen Hilfsgüter nach Peru versandt. Die Hilfe hat sich jährlich vergrößert. Viele Kontakte zu Menschen und Institutionen wurden geknüpft. Deshalb erreichen die Hilfsgüter schnell, unbürokratisch und vollständig die Empfänger. Die “Postas Medicas” erhielten ärztliche Ausrüstung und Medikamente, die vor Ort erforderlich sind.

Anfang der 90er Jahre folgte der Neubau einer “Posta Medica” im Armenviertel von “Chorillos in Lima“. Dort leben ca. 60.000 Menschen. Planung, Finanzierung sowie die Erstausstattung mit Einrichtungsgegenständen und medizinischen Geräten erfolgte von Abtsgmünd aus.

Durch Betriebskostenzuschüsse konnte auch in schwierigen Zeiten der Fortbestand der Stationen gesichert werden.

Bisher konnten 20 Container verladen werden. Man transportierte Medikamente, Verbandsstoffe, medizinische Geräte, Matrazen, Zahnarzteinrichtungen ….

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Peru-Hilfe wurde in den letzten Jahren die Ausbildung. Wir unterstützen die Ausbildung durch Bereitstellung von Mitteln und Geräten für Werkstätten und Schulen. In Arequipa und in Callalli konten Kinderspeisungen eingerichtet und unterhalten werden.

Centro Medico in Arequipa
Unser größtes soziales Projekt ist jedoch das um- und ausgebaute “Centro Medico Parroquial Aleman Espiritu Santo” in Arequipa. Dort arbeiten inzwischen über 67 Arzte und Fachärzte. Jetzt wurde eine neue Röntgenanlage und eine Optikerwerkstatt in Betrieb genommen. Im klinischen Labor, dem größten in Arequipa, sind alle Untersuchungen möglich. Die Nachfrage ist groß, es kommen täglich ca.1200 Patienten. Diese werden kostengünstig teilweise kostenlos behandelt. Eine Vergrößerung oder Erweiterung ist derzeit aus Platzgründen nicht möglich. Das Centro Medico deckt jetzt die laufenden Kosten selbst, trotzdem ist Hilfe weiter gefragt.