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Kolpingsfamilie

Friedenfels

Portrait Adolf Kolping
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Rückblick

Rückblick 2020

Nikolausandacht am 05. Dezember 2020

Der Nikolaus ist einer der meist verehrten Heiligen der Christenheit. Da die traditionellen Hausbesuche des bärtigen Bischofs aufgrund der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden konnten, hat die Kolpingsfamilie zusammen mit dem Kigo-Team der Pfarrei alle Familien mit ihren Kindern zu einer Nikolausandacht in die Pfarrkirche „Maria Immaculata“ eingeladen.
Pfarrer Joseph und das Helferteam brachten dabei den Anwesenden die Figur des Heiligen von Myra und seine Legende nahe. Außerdem vermittelten die vorgetragenen Texte, Werte, wie z.B. Solidarität, Gottes- und Nächstenliebe sowie Gerechtigkeit, für die der Heilige Nikolaus steht.

Ein Höhepunkt für die Kinder war dann das persönliche Erscheinen des Nikolaus. Unter Beachtung der aktuell geltenden pandemiebedingten strengen Regeln und Abstandsvorschriften verteilte dieser – sehr zur Freude der Kleinen – Säckchen und Geschenke.


Gedenktag am 29. November 2020

Höhepunkt im Jahresprogramm der Kolpingsfamilie Friedenfels ist stets der Kolpinggedenktag. Ursprünglich war vorgesehen, am Vorabend des 1. Advent einen gemeinsamen Gottesdienst für alle verstorbenen Präsides und Mitglieder in der Pfarrkirche „Maria Immaculata“ zu gestalten, um dann anschließend eine Adventsfeier im Vereinslokal „Goldener Engel“ mit Ehrung langjähriger Mitglieder zu begehen. Leider machte jedoch die Corona-Pandemie einen „Strich durch die Rechnung“.
In der Vorstandschaft war man sich aber schnell einig, den Kolpinggedenktag nicht einfach ausfallen zu lassen. Deshalb wurde im von Präses Pfarrer Joseph zelebrierten Sonntagsgottesdienst mit dem Leitwort „Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht“ am 29. November dem Verbandsgründers Adolph Kolping gedacht und am Ende der Messfeier folgenden Mitgliedern für langjährige Treue zur Kolpingsfamilie Friedenfels besonders gedankt:
Johannes Mühlbauer für 25-jährige Mitgliedschaft
Thomas Schultes für 40-jährige Mitgliedschaft
Ludwig Schultes für 70-jährige Mitgliedschaft


Petition: Kolping ist mir heilig!

Zum Weltgebetstag am 27. Oktober 2020 startete eine Petition zur Heiligsprechung unseres Verbandsgründers Adolph Kolping.
Setze auch DU mit DEINER Unterschrift ein Zeichen!

Weitere Infos siehe https://petition-kolping.com/de/


Alpaka- und Lama-Wanderung am 27. September 2020

Große Kulleraugen, flauschiges Fell, langer Hals und ein Mund, der immer aussieht, als würde er lächeln: Alpakas und Lamas sind der Inbegriff von Niedlichkeit und ein echter Hingucker.
Als reine Kuscheltiere sind die Paarhufer bei aller Niedlichkeit aber nicht geeignet, wusste Berta Frank, die in Mitterhof bei Waldsassen sieben Alpakas und zwei Lamas hält. Denn bei Körperkontakt seien die Tiere eher zurückhaltend: „Sie lecken ihre Jungen nicht ab und betreiben auch keine Fellpflege untereinander.“

An einem kalten Tag im September hatten sich 27 Friedenfelser bei Berta Frank eingefunden. Neugierig warteten die kuschligen Wanderpartner auf ihren Einsatz. „Auch ausgewachsene Alpakas bewahren sich etwas Welpenhaftes“, beschrieb Frank die Wirkung der Alpaka-Optik.
Sie informierte über das Verhalten und die Besonderheiten der entfernten Verwandten des Kamels. Nachdem die Tiere gestreichelt, gebürstet und gefüttert wurden, ging es auf einen gemeinsamen Spaziergang durch die Gegend.
Abschließend erfreute Berta Frank die Kinder und Erwachsenen noch mit dem Märchen „Alpaka und die Liebe“.


Altkleidersammlung am 12. September 2020

Der Einsatz – auch unter „Corona-Zeiten“ – hat sich wieder gelohnt:
Über 2,7 Tonnen Kleidungsstücke, Woll- und Strickwaren, Bett- und Haushaltswäsche sowie Federbetten und gut erhaltene Schuhe sind das stolze Ergebnis der Altkleidersammlung, mit der die Kolpingsfamilie Friedenfels eine gute Tradition auch in diesem „besonderen Jahr“ fortgesetzt hat.

„Zum Schutz der Helfer vor einer weiteren Ausbreitung des Covied-19-Virus verpflichten wir uns, umfangreiche Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln einzuhalten“, so der 1. Vorsitzende Reiner Gärtner zu Beginn der Sammelaktion. Um den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sicherzustellen, konnten die Veranstalter deshalb leider nicht alle eigentlich zur Verfügung stehenden freiwilligen Helfer/innen einsetzen.

In den Dienst der Aktion im Gemeindegebiet von Friedenfels, Bärnhöhe und Voitenthan hatten sich gestellt: Die ehrenamtlichen Fahrer Martin Bischof und Bernhard Schmidt. Beim Auf- und Verladen der am Straßenrand abgestellten und ordentlich verpackten Altkleidersäcke wurden sie unterstützt von Lukas Schultes, Manuel Schmidt, Johannes Schraml sowie Klaus und Korbinian Weidner.
Die Fahrzeuge stellten die Schloßbrauerei und Gemeindeverwaltung Friedenfels kostenlos zur Verfügung.
Gärtner freute sich über die Unterstützung aus der Bevölkerung und in den eigenen Reihen und dankte mit einem aufrichtigen „Vergelt’s Gott“.
Der Erlös der Aktion kommt sozialen Zwecken zugute.


Familienkreuzweg am 08. März 2020

Seine Hände in Unschuld waschen, jemanden aufs Kreuz legen, ein schweres Kreuz tragen müssen… Redewendungen dieser Art gibt es heute zahlreich. Menschen leiden, wenn ihr Leben „durchkreuzt“ wird, wenn sie ein Kreuz zu packen haben; Krankheit, Unfall, Katastrophen – vieles wirft Menschen aus der Bahn.
Unter dem Motto „Mit Adolph Kolping den Kreuzweg beten“ stand die diesjährige Kreuzweg-Meditation in der Pfarrkirche „Maria Immaculata“. Die Kolpingsfamilie hatte eine zeitgemäße Kreuzwegandacht vorbereitet, um sich mit Gebeten und passenden Liedern des Themas anzunehmen.
Viele Pfarrangehörige haben dabei zusammen mit Pater Martin über Leben und Sterben, über Verlassen werden und ausgegrenzt sein, über Ängste und Schwierigkeiten nachgedacht und mit der Betrachtung des Leidensweges Jesu sich heutiges Leid vor Augen geführt und Wege der Bewältigung formuliert.

„Wir beten dich an, Herr Jesus Christus und danken dir.
Denn dein Leidensweg ist der Weg unserer Erlösung.“


Bildungstag des Bezirks am 01. März 2020

„Bildungs- und Friedensarbeit für Afghanistan; Erfahrungen aus 35 Jahren am Hindukusch!“ lautete das Thema des Bildungstages des Bezirks Tirschenreuth im Haus Johannisthal mit Referent Dr. Reinhard Erös aus Mintraching. Vorsitzende Martina Mark freute sich, mehr als einhundert Kolpingschwestern und –brüder – darunter waren auch 15 Kolpinger aus Friedenfels – begrüßen zu können.
Beim Vortrag des Mediziners, Afghanistan-Experten und Gründers der „Kinderhilfe Afghanistan“ waren viele und teilweise wenig bekannte Fakten über Afghanistan zu hören. Der Referent konnte dabei auch immer über eigene Erfahrungen aus seinen regelmäßigen Aufenthalten in diesem Land erzählen. Im Mittelpunkt standen auch Bewertungen und Ergebnisse des Engagements ausländischer Staaten in Afghanistan, beginnend mit dem Versuch der damaligen Sowjetunion das Land zu erobern bis hin zum jetzigen Vertragsschluss der USA mit den Taliban.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen zelebrierte Bezirkspräses Pfarrer Martin Besold aus Erbendorf in der Hauskapelle „St. Johannes der Täufer“ einen Gottesdienst. Mit Kaffee und Kuchen endete der diesjährige Bildungstag.


Kinderfasching am 23. Februar 2020

Von der ersten Minute an herrschte eine ausgelassene Stimmung beim Kinderfasching am Faschingssonntag. Scharenweise eilten kleine Hexen, Prinzessinnen, Piraten, Einhörner, Zwerge und manch andere toll maskierte Nachwuchsnarren herbei, um ein paar fröhliche Stunden zu genießen. Auch die Mamas und Papas, die ihre Kinder begleiteten, kamen überwiegend maskiert.

DJ Luis Kaßeckert sorgte mit seinen passend ausgewählten Faschingshits für das musikalische Programm und lud zum Mitschunkeln, Tanzen und zur Polonaise ein.
Leonie Kaßeckert führte bestens aufgelegt und absolut professionell durch das Programm und wartete mit allerhand lustigen Spielen für das junge Narrenvolk auf. „Wali“ Helmut Schaumberger war sichtlich begeistert von der perfekten Moderation seiner Nachfolgerin.
Großer Andrang herrschte bei den Spielen, die vom Zeitungstanz, Reise nach Jerusalem, Dreibeinlauf, Wickelspiel und Eierlauf bis zum abschließenden Klopapierspiel reichten. Leckere Naschereien waren die Belohnung für die bunt kostümierten Mädchen und Buben. Bonbonkanonen und Verlosungen von schönen Sachpreisen gehörten ebenfalls zum Programm.

Kolpingvorsitzender Reiner Gärtner freute sich über den großartigen Besuch, den kurzweiligen und lustigen Nachmittag sowie die Super-Stimmung und dankte den weiteren Helfern Andreas und Barbara Kaßeckert, Andrea, Christine, Johannes und Theresa Schraml sowie Sandra Höfer, Milena Klöble und Lukas Schultes.


Vortrag am 11. Februar 2020

Für Heiterkeit sorgten Pfarrer Alfons Forster aus Michldorf und NT-Redakteur Manfred Hartung aus Weiden beim Vortragsabend zum Thema „Der religiöse Witz – Hat Gott Humor?“.
„Witze sind eine Art Medizin. Und ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“, bekräftigten die Redner zu Beginn. Pfarrer Forster verwies auf Laura Chaplins Buch „Lachen kann die Welt verändern“. Darin beschreibt sie, dass Lachen Menschen von Kümmernissen befreie und durch schwierige Zeiten helfe. „Wir präsentieren Witze mit religiösem Hintergrund“, erklärte der Geistliche. Und weiter: „Dabei haben wir uns bewusst auf das Christen- und Judentum, ohne den Islam, konzentriert“.
Beide begannen dann mit zahlreichen religiösen Witzen, die abwechselnd den christlichen, den jüdischen Glauben aber auch die christlichen Konfessionen ironisch aufs Korn nahmen.
Die Besucher verstanden die dargebotenen hintergründigen Aussagen richtig und es wurde herzlich gelacht.


Konzertfahrt am 11. Januar 2020

“Stärker als die Angst”, lautete das Konzert des Evangelischen Freundeskreises Hof, das Chor und Band in der Evangelischen Stadtkirche in Wunsiedel aufführten.
In einer Zeit, die immer stärker geprägt ist von Unsicherheit und Angst vor Terror, Armut, Krankheit und Versagen, machten die Musiker Mut, sich Gott wieder neu anzuvertrauen. Sie haben die Zuhörer aber auch dazu gebracht, die eigenen Lebensinhalte zu hinterfragen.
An diesem Abend stimmte alles und das Publikum – darunter 12 Kolpinger aus Friedenfels –  erlebte ein perfekt inszeniertes Arrangement aus Autobiografie, Gesang, nachdenklich stimmenden Erzählungen und berührender Musik. Dem Evangelischen Freundeskreis ist es wieder einmal gelungen, ihren Zuhörern tiefgründige Momente zu schenken.