Archiv

2020


Kolpinggedenktag - Gottesdienst

Liebe Kolpingschwester, Lieber Kolpingbruder!

Was für ein Jahr liegt hinter uns! Das Corona-Virus hat unsere Welt ordentlich durcheinander gewirbelt. Für viele von uns war es noch im Februar unvorstellbar, dass unser gesamtes Leben auf den Kopf gestellt würde. Leergefegte Dörfer und Innenstädte, Kontaktverbote, Absagen und Veranstaltungen und vieles mehr. Es war ein Ausnahmezustand für uns alle, auch für unsere Gemeinschaft in der Kolpingsfamilie Kastl.
Leider konnten wir viele unsere Veranstaltungen nicht durchführen, wie auch im Privaten war dieses Jahr eine Herausforderung. Wir wissen all nicht was uns die Zukunft bringen wir, die neuesten Meldungen
lassen uns aber hoffen, dass wir diese Krise doch bald mit Gottes Hilfe und die unseres Gründers des Seligen Adolph Kolping überwinden werden. Da wir aber noch nicht Wissen wann die Corona-Pandemie überwunden sein wird
und nun wieder in einen Lockdown sind, können wir leider nicht wie gewohnt in diesen Jahr unseren Kolpinggedenktag abhalten. Deswegen werden wir ihn etwas anders begehen, nur mit einem Gottesdienst am:

Sonntag, den 6.Dezember 9.30 Uhr
in der Klosterkirche Sankt Petrus

für die verstorbenen Präsides und Mitglieder der Kolpingsfamilie Kastl.

Ich wünsche euch noch eine gesegnete Adventszeit,

frohe Weihnachten und

ein gutes neues Jahr!

Auch möchte euch noch auf die Online-Petition „Kolping ist mir heilig!“ an Papst Franziskus hinweisen, nähere Informationen im Anschluss.

TREU KOLPING
Gernot Meier,
1. Vorsitzender


Wallfahrt nach Rom: „Auf dem Weg zur Heiligkeit“

Trotz der gegenwärtigen Corona-Pandemie blicken wir gemeinsam mit KOLPING INTERNATIONAL hoffnungsvoll in die Zukunft und freuen uns auf den 30. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings im kommenden Jahr 2021.
Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Heiligkeit“ lädt KOLPING INTERNATIONAL aus diesem Anlass zu einer Wallfahrt vom 25. bis 27. Oktober 2021 nach Rom ein. Gemeinsam beten wir für seine baldige Heiligsprechung. Wir hoffen, dass die
Wallfahrt – so wie aktuell geplant – stattfinden kann. Gemeinsam wollen wir weltweit mit unseren Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern den Papst um die Heiligsprechung Adolph Kolpings bitten. Es braucht unsere Unterschrift
Daher richten wir eine Online-Petition in mehreren Sprachen ein. Weltweit rufen wir zur Beteiligung auf.
Die Kernaussage: Ich habe um die Heiligsprechung Adolph Kolpings gebetet und bitte Papst Franziskus um seine Heiligsprechung.
Im Rahmen der Rom Wallfahrt 2021 wollen wir tausende Unterschriften an den Papst übergeben und so unserem Wunsch nach der Heiligsprechung Kolpings Ausdruck verleihen, denn „Kolping ist mir heilig!“.

Nähere Informationen gibt es ab dem 27. Oktober 2020 unter:
http://www.petition-kolping.com


Altkleidersammlung im Herbst

Nachdem die Frühjahrssammlung pandemiebedingt ausfallen musste, fand dieses Jahr nur die Herbstsammlung statt, bei der wieder mehrere Tonnen Altkleider zusammen gesammelt wurden.

Der Erlös aus der Sammlung wird wieder einem sozialen Zweck gespendet.


Feldgottesdienst Schlögelsmühle

Seit über 40 Jahren treffen sich die Kolpingfamilien aus Kastl und Lauterhofen zu einem gemeinsamen Feldgottesdienst auf dem Felsen gegenüber der Ortschaft Schlögelsmühle. So fanden sich auch in diesem Jahr überraschend viele Kolpingsschwestern und Kolpingsbrüder sowie Besucher zum Kolping-Feldgottesdienst auf dem „Schlögelsmühlfelsen“ ein.

Bezirkspräses und Präses der Kolpingsfamilie Lauterhofen, Pfarrer Gerhard Ehrl ging in seiner Predigt unter dem Thema: Bauen wir unser Leben auf Fels, wie Thomas und Adolph Kolping auf die Lebenswege der beiden ein.

Er beleuchtete das Leben des Apostels Thomas. Der Apostel Thomas ist in Galiläa geboren worden, er gehörte den Zwölf Aposteln an und gestorben im Jahr 72 in Kalamina, dem heutigen Mailapur bei Madras in Indien.

Auch auf das Leben von Adolph Kolping, der vom Schuhmacher zum Priester, Sozialreformer und damit Wegbereiter für die katholische Sozialbewegung und Vorbild für uns heute ist. Adolph Kolping wurde als Sohn eines Schäfers 1813 in Kerpen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Schuhmacher ging er als Geselle nach Köln. Dort lernte er die Lebensumstände der Handwerker kennen. Nachdem er sein Abitur nachgeholte hatte studierte er von 1841-1844 Theologie wurde er 1845 in der Minoritenkirche in Köln zum Priester geweiht. Seine erste Kaplans Stelle trat er in Elberfeld (heute Wuppertal-Elberfeld) an, wo er mit den Menschen in Kontakt kam, die nicht von den Auswirkungen der Industrialisierung profitierten. In Elberfeld lernte er den Volksschullehrer Gregor Breuer kennen, der sich als erster der Not der Arbeiter annahm. Nachdem er nach Köln zurückgekehrt war, gründete er am im Mai 1849 den Katholischen Gesellenverein. Von da an verbreitete sich die Idee seines Werkes in ganz Deutschland, Europa und in die Welt hinaus.

Zum Schluss bedankte Präses Ehrl sich bei den Mitgliedern der Kolpingfamilien Lauterhofen und Kastl, für die Vorbereitung und bei den Geschwistern Maria und Georg Dürr für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.

Nach dem Gottesdienst gab es die Jahre noch immer Bratwürste vom Grill und Getränke für das leibliche Wohl. Dieser Part fiel in diesem Jahr leider dem Corona Virus zum Opfer. Aber die Gottesdienstbesucher genossen den schönen Sommerabend und standen auch ohne diese Stärkung noch mit Abstand Beisammen um sich über Gott und die Welt auszutauschen.


Fronleichnamsfest in der Pfarrei Kastl

In der Pfarrei Kastl wurde trotz der Coranakrise im kleinen Rahmen das Fronleichnamsfest in der großen und ehrwürdigen Klosterkirche Sankt Petrus gefeiert. Durch die Größe des Gotteshauses können viele Gläubige am Gottesdienst (natürlich im Abstand von 2 Metern) teilnehmen, was an diesem Festtag gerne angenommen wurde.

Der Mesner stellte im Altarraum zwei große Birken auf, die mit den bunten Bändern in den Kirchenfarben geschmückt wurde.

Ebenso machten sich vier Frauen am Morgen auf den Weg in die Klosterkirche, um einen Blumenteppich zu gestalten. Das Motiv stellte die Heilige Dreifaltigkeit dar. Gott Vater mit einer Hand aus dem Himmel, den Sohn Jesus Christus im Zeichen des Fisches mit einem Kreuz und den Heiligen Geist als Taube.

In seiner Predigt ging Pfarrer Pater Ryszard Kubiszyn auf das Fest Fronleichnam ein.

Am 60. Tag nach Ostern – am zweiten Donnerstag nach Pfingsten – feiern die Katholiken Fronleichnam, das “Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi”. Als Brot des Lebens, als gewandelte Hostie steht Christus selbst im Blickpunkt.  Dieses Geheimnis des “heiligen Brotes” ist auch der Mittelpunkt der feierlichen Fronleichnamsprozessionen, bei denen die Hostie in einer Monstranz durch die Straßen getragen wird. Leider musste diese allerdings wegen der momentanen Situation ausfallen. Am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste noch zu einer kurzen Anbetung ausgesetzt. Zum Ende erteilte Pater Ryszard mit dem Allerheiligsten den Gläubigen den Segen. Der Gottesdienst endete mit dem Tedeum. Trotz aller Einschränkungen wurde Fronleichnam als ein feierliches und ehrwürdiges Fest in der Pfarrei Kastl gefeiert werden.


Auf Grund der Pandemie wurden die meisten Veranstaltungen 2020 gestrichen.