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Kapelle


Ein kurzer Blick in die Chronik und auf die Entwicklung

Geselligkeit und gute Kameradschaft werden in der Kolpingkapelle Schwäbisch Gmünd schon immer groß geschrieben. Sieben junge Männer aus der Gmünder Kolpingsfamilie gründeten im September 1955 unter Vorstand Kurt Stalitza die Musikabteilung. Schon bald waren 25 aktive Musiker zu verzeichnen. Die Stabführung lag anfangs bei Karl Leonhard und Josef Kiemel. 30 Jahre lang von 1966 bis 1996, leitete Egon Spiller die Kolpingkapelle. Seit 2005 liegt die Stabführung bei Udo Penz.

Vielseitige Musikanten

Wer erinnert sich nicht gern an gemütliche Stunden im Festzelt am Stadtgarten – die Tradition der Aloisle-Feste begann 1969 und die Kolpingkapelle war von Anfang an dabei. Auch heute noch ist die Kolpingkapelle ein Garant für schwungvolle Stimmungs- und Unterhaltungsmusik. Einen guten Namen verschaffte sich die Kapelle auch durch ihre musikalische Vielseitigkeit, sowie durch ihre zuverlässige musikalische Leistung. Bei den bisherigen Aufenthalten in den Partnerstädten Antibes und Barnsley, sowie bei Konzerten bei “Gmündern in Europa” waren die Farben der Stadt Schwäbisch Gmünd mit der Kolpingkapelle immer bestens vertreten. 1991 bestritt sie beim Musikfest in Bethlehem ein Mammutprogramm. Stimmungsmusik in den Festzelten, konzertante Bläsermusik in verschiedenen Besetzungen und die Gestaltung von Gottesdiensten waren hier gefordert.

Bei ihren Konzerten im Prediger-Innenhof, im Foyer des Stadtgarten und im Peter-Parler-Saal ist es den Kolpingmusikern bislang immer gelungen, mit Ideenreichtum und abwechslungsreicher, konzertanter und unterhaltender Blasmusik ihr Publikum zu begeistern. Im April 1990 war unter dem Motto “Die fünfziger Jahre” der Auftakt zu einer erfolgreichen Konzertreihe. Es folgten “Das gab´s nur einmal”, “Amerika-Amerika”, wo die Kolpingkapelle die Eindrücke ihrer Amerikareise musikalisch aufarbeitete, “Berlin bleibt doch Berlin” und 1994 “Musikalisches Europa”. Höhepunkt dieser Konzertreihe war unbestritten das Jubiläumskonzert zum 40jährigen Bestehen der Kolpingkapelle Schwäbisch Gmünd am 2. April 1995 im Peter-Parler-Saal des Stadtgarten. Weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr waren die große Serenade auf dem Johannisplatz am 23. Juli sowie Festgottesdienst, Matinee und Empfang im Oktober. Nach 40 aktiven Jahren, 30 Jahre davon als Dirigent, zog sich Egon Spiller im Frühjahr 1996 zurück.

Unter Bernd Weber wurde die Reihe der Konzerte im Stadtgarten unter dem Motto “Gern gehört” mit Melodien der 70er Jahre fortgesetzt. 1998 übernahm Johannes Stiefel die Stabführung der Kolpingkapelle. Die “Matinee International”, an der als Gäste die Société Philharmonique aus Sarre Union mitwirkten, war am 28. März 1999 sein Debut vor Gmünder Publikum. Seit 1978 im Prediger Innenhof und seit 1979 im Heilig-Kreuz-Münster gehören die weihnachtlichen Konzerte, deren Erlös immer einem aktuellen sozialen Zweck zugeflossen ist, fest zum Jahresprogramm der Kolpingkapelle. Auch bei der Fronleichnamsprozession und den Festzügen der traditionsreichen Altersgenossenfeste zeigt sich die Kolpingkapelle gerne in den Straßen und Gassen ihrer Heimatstadt Schwäbisch Gmünd.

Jungen Menschen durch das Hobby Blasmusik eine Freizeitbeschäftigung anzubieten, die Spaß macht und zu guter Kameradschaft führt, und dies durch eine qualifizierte Ausbildung zu hinterlegen und zu festigen sieht die Kolpingkapelle als ihre Aufgabe und liegt dabei ganz im Sinne von Adolph Kolping.