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Hunteburg

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Besichtigung des Hunteburger Wasserwerkes

veröffentlicht am

Besichtigung des Hunteburger Wasserwerkes

Den meisten Hunteburgern ist das Wasserwerk in Meyerhöfen bekannt. Allerdings kennen sie es eher im Vorbeifahren, als dass es schon mal von innen gesehen wurde.

Dies war der Tenor der Meisten, die der Einladung der Hunteburger Kolpingfamilie zu einer Besichtigung der Wasserwerkes gefolgt waren.

Wilhelm Tiemeyer, seines Zeichens Wassermeister des Wasserverbandes Wittlage, konnte ca. 30 Personen begrüßen und richtete ebenfalls Grüße von Uwe Bühning, Geschäftsführer des Wasserverbandes aus. Dann startete den Rundgang um und durch das 1966 erbaute und in den Jahren 1887-1989 erweitert Gebäude. Zunächst konnten die Außenanlagen in Augenschein genommen werden. Hier sind besonders die Brunnen und das Gebäude mit einem Notstromaggregat zu nennen. Dies stellt eine Besonderheit bei den Wasserwerken im Altkreis dar, da es das Werk im Falle eines Stromausfalles autark macht. Auch die Installation einer PV-Anlage trägt dazu bei, dass im Normalbetrieb viel Strom eingespart werden kann. Die Brunnen haben eine jährliche Förderleistung von ca. 450.000 cbm von denen ca. 100 cbm/Stunde technisch aufbereitet und in das Wassernetz eingespeist werden können. Die Anlagen zur Aufbereitung waren sehr imposant.

Der sehr interessante Rundgang, gespickt mit vielen interessanten Fakten von Wilhelm rund um die Wasseraufbereitung, führte schließlich in das Innere des Gebäudes. Alles konnte genau besichtigt werden. Besonders eindrucksvoll waren die beiden Wasserspeicher mit einen Fassungsvermögen von insgesamt 800 cbm, die noch 2022/23 saniert worden waren. Grundsätzlich wird allerdings die gesamte Anlage stetig saniert und in Schuss gehalten, um die Betriebsbereitschaft zu gewährleisten. Das großzügig gestaltete Gebäude macht es ebenfalls möglich, dass in Hunteburg ein besonderer Anhänger stationiert ist, der mit einem fertig vorbereiteten Wassertank all jenen schnell helfen kann, die durch einen Wasserrohrbruch von der Versorgung abgeschnitten wurden.

Am Ende der Besichtigung dankte Stefan Klöcker unter Applaus Wilhelm Tiemeier für die interessante und kurzweilige Besichtigung des Hunteburger Wasserwerkes.