DAS MARKTCAFÈ IN BURGALTENDORF

„Füreinander „Verein für soldarische Hilfe e.V.

Ziel des Vereins ist die Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Die Mittel dafür werden insbesondere durch Spenden aus dem MARKTCAFÈ in Burgaltendorf  erbracht, dass fester Bestandteil des Gemeindelebens in Burgaltendorf geworden ist.
Das Marktcafè öffnet am zweiten und vierten Donnerstag im Monat, von 15 bis 18 Uhr, an der Alten Hauptstraße 62 und bietet leckere Kaffeeköstlichkeiten und selbstgebackenen Kuchen und Torten.Jeder zahlt, was es ihm wert ist.

Folgende Einrichtungen wurden bzw. werden unterstützt:

· Der Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V. in Witten

Mehr Informationen unter: www.kinderhospizdienst-ruhrgebiet.de

Der “Verein für solidarische Hilfe e.V.”hat seit 2011 bis 2016 den Kinderhospizdienst Ruhrgebiet unterstützt.

Frau Schyboll vom Kinderhospizdienst hat die bislang längste Unterstützung erfahren – fast fünf Jahre lang konnte das Marktcafé den Weg lebensverkürzt erkrankter Kinder durch beispielsweise die Finanzierung von Ausflügen angenehmer gestalten. Zweieinhalb Jahre davon standen dem Kinderhospizdienst-Ruhrgebiet die gesamte Höhe der Spendengelder zur Verfügung.

· Die Tagesgruppe MehrFamilienHaus (SkF) in Überruhr

Von 2014 bis 2016 wurde die Tagesgruppe MehrFamilienhaus durch das Marktcafé unterstützt. damit wurde ein großes Spielgerät angeschafft, dass im November 2015 eingeweiht wurde.
Informationen unter: www.skf-essen.de
Die Tagesgruppe MehrFamilienHaus ist eine Einrichtung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz gemäß §32 SGB VIII. Es handelt sich jedoch nicht nur um eine Hilfe für die Kinder, sondern die gesamte Familie wird in den Hilfeprozess mit einbezogen.
Das Mehrfamilienhaus wendet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und deren Familien, bei denen sich auffällige Verhaltens- und Bewältigungsstrategien im Zusammenleben zeigen. Dies kann sich bei dem jeweiligen Kind unterschiedlich ausdrücken.

Die Tagesgruppe orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Familienmitglieder und hält gruppenstrukturierende Angebote wie Malen, Kochen, Basteln, Klettern oder Reiten vor. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige intensive beraterische und therapeutische Einheiten sowohl im Einzel- als auch im Gruppenkontext.

Externe Fachkräfte, wie Ergotherapeuten oder Logopäden werden bei Bedarf hinzugezogen. Bei Kontakten zu Schulen, dem Jugendamt, Beratungsstellen und/oder Fachkliniken und externen Therapeuten unterstützen die Mitarbeiterinnen auf Wunsch die Familien.

Die Kinder kommen nach der Schule in die Einrichtung. Dort essen sie zu Mittag, machen ihre Hausaufgaben und nehmen an unterschiedlichen Angeboten teil. Die Eltern sind aktiv dabei und gestalten die Nachmittage mit.

· Das St. Nikolaushaus in Tansania

Seit 2014 unterstützt das Marktcafé das St. Nikolaushaus in Kemondo
Weitere Info`s unter: www.nikolaushaus.com

Das Nikolaushaus ist ein Projekt von „Lebenshilfe für Afrika” in Kemondo, Bukoba, Tansania. Bukoba liegt an der Westseite des Victoriasees in der Region Kagera. In dieser Region ist Aids neben Malaria das größte gesundheitliche Problem des Landes (Einwohner: 41 Mio.) Zurzeit liegt die offizielle Aids-Rate bei 9%. Lt. Prognose für 2010 werden 4,2 Millionen Kinder oder 28 % aller unter Fünfzehnjährigen einen oder beide Elternteile verloren haben. Die Auswirkungen auf die gesellschaftliche Struktur des Landes, eines der ärmsten der Erde, sind gravierend. Wertvolles Wissen kann nicht mehr weitergegeben werden, weil die mittlere Generation wegbricht. Die traditionelle Solidargemeinschaft (Verwandte, Dorfgemeinschaft) ist hoffnungslos überfordert.

Das Nikolaushaus wird für einige dieser Kinder ein Zuhause werden, sowie auch für behinderte Kinder, die nicht von ihren Familien versorgt werden. In Tansania werden behinderte Kinder häufig nur mangelhaft betreut, nicht gefördert, oft „versteckt” oder manchmal auch ausgesetzt.

Das Projekt läuft seit Januar 2010. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Centers für behinderte, schwer vernachlässigte und verwaiste Kinder und Jugendliche.

Das St. Nikolaushaus ist inzwischen eine Institution, wo behinderte Menschen wohnen, leben und zur Schule gehen können. Das Nikolaushaus ist auch eine Anlaufstelle für Familien, die ein behindertes Kind haben und Unterstützung suchen. Langfristig sollen die behinderten Kinder und Jugendlichen eine ihren Fähigkeiten entsprechende Ausbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, zu ihrem Lebensunterhalt beizutragen und ein möglichst selbständiges Leben zu führen.

Das Nikolaushaus bietet bis zu zwanzig Betreuungsplätze. Zum jetzigen Zeitpunkt leben bereits 9 Kinder der beschriebenen Zielgruppe im neuen Heim. Die Kinder sind zwischen drei und vierzehn Jahre alt. Drei dieser Kinder sind körperlich und geistig behindert und können keine örtliche öffentliche Regelschule besuchen.

· Das KinderPalliativNetzwerk Essen

Seit April 2016 unterstützt das Marktcafé das KinderPalliativNetzwerk Essen – eine Einrichtung des SkF
Info`s unter: www.skf-essen.de

Das KinderPalliativNetzwerk Essen ist ein ambulantes Angebot für Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt sind. Es wurde 2006 gegründet, um die ambulante palliative Versorgung lebensverkürzend erkrankten Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener in der Region Essen zu verbessern.

Ziel aller Behandlungs-, Begleitungs- und Beratungsmaßnahmen ist die Verbesserung der Lebensqualität der erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Verbesserung der Lebensqualität und die Entlastung der Familien. Diese sollen, wenn sie es wünschen, darin unterstützt werden, dass die schwerstkranken Kinder zu Hause leben und dort auch sterben können.

Mit einem vielfältigen Angebot bietet die Beratungsstelle den Familien eine Begleitung von der Diagnosestellung bis über den Tod des Kindes hinaus an:

  • ambulante palliative Begleitung und Versorgung
    – Psychosoziale Beratung
    – Palliative Care Beratung
    – Case Management
    – Sozialmedizinische Nachsorge
    – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene (in Kooperation mit der Kinderklinik des Universitätsklinikum Essen)
  • Ambulanter Kinderhospizdienst
  • Trauerbegleitung

Entsprechend ihren eigenen Bedürfnissen können die Familien die für sie passenden Angebote in Anspruch nehmen, wie zum Beispiel die Vermittlung und Koordinierung erforderlicher Hilfen, die Sicherstellung und Durchführung der palliativ-medizinischen und palliativ-pflegerischen Versorgung zu Hause, die Beantragung und Durchsetzung von Leistungsansprüchen, eine kontinuierliche psychosoziale Beratung als verlässliche Wegbegleitung, die Entlastung durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des ambulanten Kinderhospizdienstes oder Trauerbegleitung.

Von allen Projekten erhalten wir dafür selbstverständlich Spendenquittungen. Mit allen Projektleitern stehen wir in gutem Kontakt. 

Wir freuen uns auf jeden Besucher, der unser Anliegen mit seinem Beitrag unterstützt!”