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Chronik 2019

Chronik der Kolpingsfamilie Waldkraiburg, erstellt von Dr. Herbert Schwarz


Januar 2019

Zu  Beginn des neuen Jahres ein Zitat von Adolph Kolping:

„Also nur guten, fröhlichen Mut, und wenn das Stück Arbeit auch noch so riesig aussehen sollte. Der große Gott, der die hohen Alpen aufgetürmt hat, der das ungeheure Weltmeer ausgegossen, hat auch die Pfade gezeigt, die über die Berge führen, und das Holz leicht gemacht, dass es auf dem Wasser schwimmt, und Wind dazu, dass man rund um die Erde segeln kann.“

(DS 2, S. 231)

Ganzjahreskrippe in Christkönig

Durch Unterstützung der Kolpingsmitglieder im Pfarrgemeinderat und durch eine große finanzielle Spende fördert die Kolpingsfamilie die Arbeit von Thomas Marsch-ner,  der die Szenen der Ganzjahreskrippe fertigt und künstlerisch gestaltet. Um den theologischen Sinn zu verstehen, wird der dazugehörige Bibeltext angebracht. Die Krippe soll ein Blickfang und ein Anziehungspunkt für Erwachsene, besonders aber für Kinder sein. Auch für Kindergartengruppen und Schulkinder kann im Rahmen des Religionsunterrichts dies eine Hilfe für die pädagogische Vermittlung des Inhaltes der heiligen Schrift sein.

Szene aus der Krippe von Christkönig: Die 3 Sterndeuter huldigen dem Jesuskind

Samstag, 19. Januar:

Winterwanderung 

Vom Café Loher aus startete ein kleine Gruppe zu einem großen Erlebnis. Bei fro-stigem, aber sonnigen Wetter ging die Wanderung über weites Feld nach Ensdorf, vorbei am Sägewerk Sax und zurück. Unterwegs hatte man einen herrlichen Blick auf die Kirche von Ensdorf und den auf den Hügeln dahinterliegenden Gebäuden von Malseneck und Schloss Guttenburg. Bei Kaffee und Kuchen und bei netter Unterhal-tung wärmten sich die Wanderer im Café Loher wieder auf.

Die architektonisch außergewöhnliche Kirche von Ensdorf im Sonnenschein

Donnerstag, 24. Januar:

Treff der Bastelgruppen-Leiter

Beim Vorsitzenden Günter Ebenbeck trafen sich die ehrenamtlichen Leiter der Bastelgruppe, um den Jahresplan zu erstellen. Besprochen wurden Holz-, Metall-, Löt- und Elektroarbeiten, aber auch Ausflüge. Jeweils 2 Erwachsene wurden für die Werkstunden, die in meist 14-tägigem Abstand stattfinden, eingeteilt. Dies sind Sigi Ertel und Martin Höll, Walter Borgfeldt und Günter Ebenbeck, Jakob Lang und Tho-mas Fuchs, Franz Hintereder und Herbert Schwarz, Inzwischen ist die Anzahl der Kinder auf 10 angewachsen. Damit ist das Limit erreicht, im Werk- und Bastelraum haben nicht mehr Platz.


Februar 2019

Donnerstag, 08. Februar:

Dekoration des Saales des Bischof-Neumann-Hauses

Wiederum war es der Hauptpfeiler des gesellschaftlichen Lebens in der Pfarrei Christkönig, die Kolpingsfamilie, die die Faschingsdekoration des großen und kleinen Saales im Bischof-Neumann-Haus und die des Vorraums übernahm. Günter Ebenbeck bestellte über das Internet preisgünstigen und dekorativen Faschings-schmuck zur Ergänzung der bereits vorhandenen Ausstattung. Als Dekorateure waren tätig Alois Arnusch, Tanya Arnusch, Walter Borgfeldt, Andreas Csipke, Ewald Dot-zauer, Günter Ebenbeck, Franz Hintereder, Stephanie Holzner, Hengky Leo, Herbert Schwarz und Walter Weiß.

Donnerstag, 14. Februar:

Vortrag von Pater Bernhard Stiegler: „Don Bosco – Leben und Werk

Günter Ebenbeck (rechts) im Gespräch mit Pater Stiegler.

In seinem anschaulichen Lichtbilder-Vortrag begann Pater Stiegler mit der Schilde-rung der Kindheit des Bauernsohns Don Bosco, dessen Vater früh verstarb und der auf Grund von gewalttätigen Auseinandersetzungen mit seinem Bruder von deren Mutter fortgeschickt wurde. Er fand bei einer barmherzigen Bauersfamilie eine Ar-beitsstelle als Knecht, fühlte sich aber zu einem geistlichen Amt berufen. So lernte er sich selbst Lesen und Schreiben, meisterte die erforderliche Schulbildung und wurde  Priester. Er wirkte später im Gefängnisdienst für Jugendliche, schuf ein Heim für Jugendliche, betreute dort zeitweise bis zu 900 Kinder und Jugendliche, sorgte für deren Ausbildung, unterrichtete segensreich viele  Priester und Mitarbeiter.

In dem nachfolgenden Film wurde in beeindruckender Weise die Entwicklung und das Wirken des internationalen Don-Bosco-Werkes in vielen Ländern dargestellt.

Zum Abschluss des äußerst informativen Abends zeigte Pater Stiegler noch einen Film über die Arbeit des Don-Bosco-Werkes in Waldwinkel, dem er und mehrere Priester, die im Pfarrverband Waldkraiburg seelsorgerisch tätig sind, angehören. In der Berufsausbildungsstätte Waldwinkel werden körperlich und geistig Benachtei-ligte und minderjährige Immigranten äußerst erfolgreich in verschiedenen Berufen ausgebildet und so für ein selbstverantwortliches Leben vorbereitet.

Pater Stiegler bei seinem Vortrag im Saal des Bischof-Neumann-Hauses

Montag, 25. Februar:

Geburt von Kilian Michael Höpfinger

Die Kolpingsgemeinschaft gratuliert ganz herzlich den glücklichen Eltern Jasmin und Martin Höpfinger zur Geburt ihres Sohnes Kilian Michael. Sie wünscht Gottes Segen und gutes Gedeihen dem Sprössling, den Eltern viel Freude mit ihrem Schatz.


März 2019

Freitag, 01. März:

33. Kappenabend

Wiederum stürmten die Besucher bis an die Grenze des Erlaubten die Säle des Bischof-Neumann-Hauses, um einen günstigen Platz zu ergattern. Auf den reservier-ten Plätzen nahmen die 3 Bürgermeister von Waldkraiburg, das Seelsorgeteam und die Darsteller der Darbietungen Platz. Die 3 Moderatoren Günter Ebenbeck, Steffi Holzner und Volker Rohra stellten sich mit launigen Worten vor und führten in das Programm ein.

Von links: Günter Ebenbeck, Volker Rohra und Steffi Holzner

Günter Ebenbeck berichtete von seinen kuriosen Erfahrungen mit WhatsApp

Das Prinzenpaar Chantal I. und Termet I waren ein Augenschmaus für die Betrachter im faschingsmäßig geschmückten Saal. Günter Ebenbeck erhielt von ihen als Beloh-nung für seine Leistungen als Organisator, Moderator und auch Darsteller einen Fa-schingsorden.

Stephanie Holzner und Christine Rabl informierten die Zuschauer über örtliche und überregionale Geschehnisse und wunderliche Ereignisse.

Der mit 2 linken Daumen ausgestattete Freizeithandwerker Volker Rohra berichtete von seinen erfolglosen Versuchen bei seinen Bastelarbeiten, die letztendlich für die Katz waren.

Was der Pürtner Dorfplatz alles erleben konnte, zeigte der Katholische Frauenbund Pürten mit mitreißendem Schwung und dörflicher Komik.

Das  Seelsorgeteams brachte in seinen Gstanzln lustige Begebenheiten, Wünsche und Hoffnungen mit teils pikanten Pointen zum Ausdruck.

Das Stadttheater Waldkraiburg, vertreten durch die Schauspieler Vitus Bibo, Her-mann Polzer und Eva Stocker zeigten gekonnt, amüsant und mit tiefsinnigem Humor den Sketch„Feierabend“ von Loriot.

„A Glaserl Eigen-Urin – gezapft vom Morgenstrahl“ empfahl das Trasner-Quintett Martina Hintereder, Uschi Huber, Birgit Lanzinger, Stephanie und Wolfgang Holzner bei ihrem Singspiel als „Allheilmittel“ und verteilte „Kostproben“ an das Publikum.

Mit dem  Einakter „Zwei Herren im Bad“  von Loriot amüsierte das Stadttheater mit seinem 2. Auftritt die Zuschauer. Mit humoristischer Situationskomik bei Zimmer-verwechslungen, bei Uneinigkeit mit dem Wassereinlauf, bei einer Ente in der Bade-wanne und letztendlich mit einer Dame im Zimmer hatten sie die Lacher auf ihrer Seite.

Die Männergarde Inntal-Ballerinos tanzte rythmisch im Stil und mit Musik der wilden 80-er Jahre artistisch über die Bühne.

Über spektakuläre Pläne und Abstimmungen in Waldkraiburg und Aschau und

über die Baustellen Kindergarten, Waldbad und Rathaus machte sich Annegret

Weinbauer Gedanken und auch Sorgen, wo ihr Zeitungsleserbankerl mal hin- kommen wird: „Und do soist dann a no schee schaug´n“.

Bei der 16 „Stadtratssitzung“ beim Kappenabend berieten die Stadträte über eine autofreie Stadt. Kuriose Vorschläge wie Leihräder, Leihrollstühle und elektrische Laufbänder, die auch bei Fronleichnamsprozessionen hilfreich für ältere gehbehinderte Bürger wären, brachten die Zuschauer zum Schmunzeln.

Die 2 sportlichen jugendlichen Einradfahrer beeindruckten mit ihrem Können die Zuschauer.

 

Sämtliche  Darsteller und Mitwirkenden des Kappenabends erhalten kein Entgelt. Das Honorar wäre sowieso unerschwinglich. So ist der Eintritt zum Kappenabend immer kostenlos.

Der Erlös des Abends aus dem Getränke- und Speisenverkauf und den oft großzü-gigen Spenden wird wieder einem guten Zweck zugeführt. Zum zweiten Mal erhält das AWO-Jugendwohnprojekt Kolbing den Betrag

Dieses ist eine heilpädagogische Einrichtung der stationären Jugendhilfe, die jungen Menschen ab 13 Jahren ein „Zuhause“ mit geregeltem Lebensalltag und Hilfestellung in allen Fragen der persönlichen Entwicklung bietet. Träger der Einrichtung ist der Kreisverband der AWO Mühldorf  e. V. Es gibt 2 Wohngruppen für  je 9 Jugendliche.

Sonntag, 14. März:

Fastensuppenessen der Pfarrei

Wieder war Kolping führend und mit Tatkraft bei der Durchführung des Fasten-essens der Pfarrei Christkönig der Pfeiler dieser Gemeindeveranstaltung. Es konnten 11 Suppen angeboten werden, die Teilnehmerzahl war erfreulich und noch mehr der Spendenerlös.  Nach Abzug der Kosten konnten 345 € an die Aktion „Blick über den Tellerrand“ gespendet werden. Es wurden damit das „Wir-Café“ und der „Arbeitskreis Asyl“ unterstützt.

Der 2. Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg für den „Arbeitskreis Asyl“ und Frau Moser vom „Wir-Café“ bedankten sich für die Spenden.

Donnerstag, 21. März:

Jahreshauptversammlung

Frist- und formgerecht war die Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie den Mitgliedern zugestellt worden.

Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden Günter Ebenbeck wurde für dieVerstorbenen des vergangenen Jahres ein „Vater unser“ und ein „Ave Maria“ gebetet. Es waren die  langjährigen Mitglieder Hans Miedl und Xaver Loibl, die sich besonders um die Kolpingsfamilie verdient gemacht hatten.

Anhand der Jahreschronik, die Dr. Herbert Schwarz erstellt hatte, ließ Günter Eben-beck die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren.

Für die Spende von 1.500 € für die Jugendhilfe Don Bosco mit der symbolischen Überreichung eines Schecks bedankte sich Pater Stiegler mit bewegten Worten. Er erläuterte den Bedarf und die Verwendung der Spende für Jugendliche in Waldwin-kel, die dort auf ein normales Berufsleben vorbereitet werden.

Günter Ebenbeck und Pater Stiegler bei der Schecküberreichung

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Hans und Conny Engel  Urkunde und Ehren-nadel des internationalen Kolpingverbandes überreicht, Wolfgang Arnst jun. werden diese Ehrenbezeichnungen zugestellt. Der Dank beinhaltet auch einen Gutschein für einen mehrtägigen Urlaub in einem Kolping- Ferienhaus.

Von links: Walter Borgfeldt, Günter Ebenbeck, die Schriftführerin Steffi Holzner, Conny und Hans Engel

Helene Borgfeldt legte bei ihrem Kassenbericht anschaulich die Ein- und Ausgaben der Kolpingsfamilie und deren finanzielle Lage mit Hilfe eines Folien-Projektors dar.

Bernhard Huber und Klaus Loschek hatten die Kasse geprüft und ihr eine übersicht-liche, saubere und fehlerfreie Buchführung ohne Beanstandungen bestätigt. Die Kas-senführung war übersichtlich und stimmte mit den Belegen überein. Klaus Loschek dankte ihr für den ordentlichen und korrekten Kassenbericht, die Kassiererin wurde mit einer Stimme Enthaltung entlastet.

Der Kassenprüfer Klaus Loschek erläutert den Prüfbericht

Der geistliche Leiter der Kolpingsfamilie, Michael Wagner, griff bei seinem geistlichen Wort das Thema Orgel auf und führte aus, dass Religion, Soziales und Kultur eine Einheit bilden. Da Gottesdienst etwas Echtes und Lebendiges sein soll, sollte Singen und Musik als emotionale Intelligenz mehr aufleben. Er bedankte sich auch bei der Kolpingsfamilie als tragende Säule der Pfarrei, in der viele Mitglieder in den Gremien der Pfarrei vertreten sind.

Michael Wagner spricht das geistliche Wort

Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ berichtete das Kolpingsmitglied Hans Pieke, der in leitender Funktion in der Seniorenarbeit tätig ist, aus seiner Erfahrung, dass Demenzkranke, die sich an nichts mehr erinnern können, sich am gemeinsamen Singen alter Volkslieder erfreuen. Auch suchen viele den Glauben wieder und finden im Gottesdienst Ruhe und Hoffnung. Deshalb ist es wichtig, dass der Glaube wieder gestärkt wird.

Samstag, 23. März:

Rama Dama

Auch Kolping ist dabei, wenn unter dem Motto „Unsere Stadt soll sauberer werden“ öffentliche Flächen im gesamten Stadtgebiet mit vielen freiwilligen Helfern von weggeworfenem Müll befreit werden, der acht-, gedanken- oder rücksichtslos in der Natur entsorgt wurde. Der Ostpark unserer Stadt war das Einsatzgebiet, das der Kol-pingsfamilie zugeteilt war. Bei dieser Aktion haben sich besonders 2 junge Kolpings-mitglieder um eine sauberere Umwelt verdient gemacht, Lorenz und Sebastian Witt in Arbeitshandschuhen mit Greifzangen, Eimern und Müllbeutel bei der Aktion


April 2019

Montag, 22. April:

Emmausgang 

Nach der 14-Uhr-Andacht in der Kirche St. Martin in Ebing, die vom geistlichen Leiter der Kolpingsfamilie, Michael Wagner, gehalten wurde, starteten 7 Kinder und 14 Erwachsene bei traumhaftem Frühlingswetter in den alljährlich stattfindenden Emmausgang. In der erwachenden Natur mit ihren intensiven Frühlingsdüften waren die Erwachsenen empfänglich für die Schönheit der Schöpfung und die Kinder fröhlich mit Freude und Unternehmungslust unterwegs. Je näher sie dem Osterhasenwald kamen, umso gespannter wurden sie. Ihre Erwartung wurde nicht enttäuscht. Wieder hatte der Osterhase Walter Borgfeldt Nester mit Schokohasen, Ostereiern und Süßigkeiten versteckt. Die Einkehr in der Ebinger Alm war ein gelungener Abschluss eines schönen familiären Nachmittagsausflugs.

Die Emmaus-Jünger der Kolpingsfamilie vor der Ebinger Kirche St. Martin

Auf dem Weg zum Osterhasenwald

Die Kinder im Wald bei der Osternestsuche


Mai 2019

Samstag, 04. Mai:

Diözesanversammlung in Töging 

Mit rund 130 Delegierten hat die Diözesanversammlung des Kolpingwerks Diöze-sanverband München und Freising in der „Kantine“ in Töging stattgefunden. Walter und Helene Borgfeldt nahmen als Vertreter der Kolpingsfamilie Waldkraiburg daran teil. Mit dem Themenschwerpunkt Europa und einem entsprechenden Leitantrag be-kräftigte der Diözesanverband seine proeuropäische Ausrichtung.

Der Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, der von der Gruppe Jericho musikalisch gestaltet und von Diözesan- und Landespräses Msgr. Christoph Huber, unter der Mitwirkung von Stadtpfarrer Albert Lang und Dekan Franz Eisenmann, geleitet wurde.

Die Einheit mit Christus betonte zur Eröffnung der Versammlung der Diözesanvorsitzende Karlheinz Brunner  sowie in den Grußworten der Erste Bürgermeister von Töging am Inn, Dr. Tobias Windhorst, und Msgr. Thomas Schlichting, Ordinariats-direktor im Erzbischöflichen Ordinariat München und Ansprechpartner des Kolpingwerks.

In einem fesselnden Vortrag betonte Prantl von der Kolpingsfamilie Nittenau (DV Regensburg), dass die Europäische Union – dieses „welthistorische Friedensprojekt“ – das großartigste sei, das Europa je erschaffen habe. Wir hätten nur aufgrund der vielen berechtigten Kritik an ihren Handlungsweisen verlernt, jenes Wunder wertzuschätzen.

Blick auf den Altar der Katholischen Kirche St. Johann Baptist in Töging während des feierlichen Gottesdienstes

Donnerstag, 9. Mai:

Kolping-Maiandacht in St. Mariä Himmelfahrt in Pürten 

Umrahmt von Marienliedern und –melodien gestaltete der geistliche Leiter der Kolpingsfamilie, Michael Wagner, mit 6 Ministranten eine festliche Maiandacht. Dazu sang die „Dreigsang-Gruppe“ mit Zitherbegleitung, die Kolpingsschwester Edith Englich hielt die Lesungen. Die obligatorische Einkehr wurde diesmal im „Adria-Grill“ in St. Erasmus abgehalten.

Das  prunkvolle Gnadenbild „Sancta

Maria speciosa ad portam“. Der Schöp-

fer ist der berühmte Meister von Seeon,

Hans Paldauf, Die Kunstgeschichte da-                   Der Hochaltar der Marienwall-

tiert die Pürtener Madonna auf das                           fahrtskirche zwischen Felicitas-

Jahr 1427                                                                  und Augustinusaltar

Montag, 20. Mai:

Bezirksmaiandacht in Niedertaufkirchen

10 Waldkraiburger fuhren mit Autos zur Bezirksmaiandacht in die Kirche St. Martin in Niedertaufkirchen. Dekan Franz Eisenmann zelebrierte in dem gut gefüllten Kir-chenraum die Marienandacht unter dem Motto „Maria die Knotenlöserin“. Der Chor „Echo“ aus Neumarkt St. Veit  unterstützte mit Heimorgel, Flöte und Gitarre und untermalte die feierliche Andacht mit schönem Gesang. 4 Bannerträger aus den Bezirksfamilien Mühldorf, Neumarkt/St.Veit, Töging und Waldkraiburg trugen zu dem festlichen Bild bei. Anschließend trafen sich die Teilnehmer des Gottesdienstes im Gasthof Söll. Die Gaststube war dort bald erfüllt von dem Stimmengewirr der Kolpingsgeschwister, die sich viel zu erzählen hatten.

Günter Ebenbeck (Mitte) mit dem Kolpingbanner


Juni 2019

Donnerstag, 06.Juni:

Vortrag: „3000 Meilen auf der Route 66“

Der Referent Günter Ebenbeck wagte im Mai 2018 die strapaziöse, aber erlebnisreiche Fahrt von Chicago bis Santa Monica vor Los Angeles, weltweit bekannt unter dem Namen „Route 66“. Noch vor wenigen Generationen sind auf der Reise in Planwagen von Ost nach West viele verhungert oder auf andere Weise zu Tode gekommen, wie es im Film „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck anschaulich geschildert wird. Günter meisterte die Strecke mit einer Gruppe von 12 Fahrern auf einer 340 kg schweren und 90 PS starken Harley Davidson, durchquerte dabei 8 Bundesstaaten, 3 Zeit- und mehrere Klimazonen auf endlos langen und geradlinigen Highways und eintönigen Landschaften mit einer durch-schnittlichen Fahrgeschwindigkeit von 90 km/h. In St. Louis durchfuhren sie das „Tor zum Westen“, im „Midpoint“ zeigten die Pfeile in beide Rich-tungen „1139 Miles“ an. Die Tagesreisezeit war von 8 bis 20 Uhr, unter-brochen nur von Tank- und Essenspausen, diese ausschließlich in Schnell-imbiß-Restaurants. Täglich legten sie eine Strecke bis zu 340 km auch in Hochebenen und Pässen bis über 3000 m zurück, wo eisige Temperaturen herrschten. Unterwegs konnten sie in vielen Orten Museen mit histori-schem Gerät, Werkzeugen, Maschinen, Fahrzeugen, Kleidungen und Ge-rümpel und auch das berühmte „Bagdad-Café besichtigen. Beeindrucken-de Naturerlebnisse boten Gesteinsformationen, Gebirgs- und Wüstenland-schaften, Höhlen und Canyons. Der größte und faszinierendste von ihnen war der Grand Canyon, der schon vielen waghalsigen Kletteren und Hub-schrauberpiloten das Leben gekostet hat. Mehrere Filme spielten auf der oder über die Route 66, u. a. „Easy Rider“ oder „Out of Rosenheim“. Gün-ter Ebenbeck und alle Harley Davidson-Fahrer überstanden wohlbehalten und gesund das Abenteuer  „Route 66“.

Günter Ebenbeck bei seinem Vortrag

Auf der Landkarte ist die Route 66 zu sehen

Donnerstag, 20. Juni:

Fronleichnam

Der Fronleichnamsgottesdienst wurde entsprechend dem 2-jährigen Turnus dieses Jahr von der Pfarrgemeinde Maria Schutz organisiert. Die Prozession führte, nach dem Gottesdienst vor der Aula des Gymnasiums, zum Seniorenheim der Arbeiter-wohlfahrt, von dort zum Kindergarten Maria Schutz und weiter zum Vorplatz der Kirche Maria Schutz, wo jeweils eine Andacht gehalten wurde. Zahlreiche Kolping-Geschwister gingen hinter dem Kolpingbanner mit. Als Bannerträger fungierten Walter Borgfeldt und Herbert Schwarz.

Walter Borgfeldt trägt das Kolpingbanner, ihm folgen Christina Müller, Steffi Kuloth und Konrad Mühlhuber

Freitag, 28. Juni:

Bayerischer Abend

Beim diesjährigen Bayerischen Abend der Kolpingsfamilie konnte man einen sich anbahnenden Generationenwechsel mit vielen Teilnehmern der Kinder- und Enkel-generation feststellen. Einen großen Verdienst daran hatte Sigi Ertel, der einen Spie-le-Parcour für die Kinder aufgebaut hatte und mit Punktewertungen und Preisen die Kinder begeisterte. Sehr beliebt war der Ballwurf auf eine Scheibe, der durch einen Treffer einen Mechanismus auslöste. Dadurch wurde ein Mohrenkopf  in Richtung des Werfers geschleudert, den dieser zu fangen hatte. Eine andere Aufgabe bestand darin, mit Ritterhelm und Lanze blind eine Zielscheibe möglichst im Zentrum zu treffen. Das Hufeisenwerfen, das Fußballspielen mit einem Softball auf ein Kleintor und eine Mini-Hüpfburg für die Kleinsten brachte den Kindern Spaß beim Spielen und den Erwachsenen Freude beim Zuschauen.

Als Grillmeister fungierte wiederum Walter Borgfeldt, für den Aufbau der Tische mit Blumendekorationen, den Aufbau der Musikanlage, den Getränkeausschank und die Ausgabe der von den Kolpingschwestern zubereiteten Salate machte sich das Team um Helene Borgfeldt, Stephie und Wolfgang Holzner, Günter Ebenbeck, Sigi Ertel, Harry Gabber, Konrad Mühlhuber, Gabi und Herbert Schwarz verdient.

Unter lauschigen Bäumen ließ es sich gemütlich sein.

Pater Heroven im Gespräch mit Christine Rabl und Vater Günter Ebenbeck

Grillmeister Walter Borgfeldt trotzt der Rauchentwicklung

Ein Ritter zielt mit dem Spieß auf die Scheibe…

und trifft ins Ziel

Die Nachfolgenden beobachten gespannt den Vorgang

Links die Kolpingsschwestern Conny Engel und Helene Borgfeldt

Die Jüngsten tummeln sich in der Hüpfburg


Juli 2019

Fahrten und Radltouren

3 Fahrten zu Treffen mit Mitgliedern der Kolpingsfamilien aus Mühldorf, aus Neu-markt/St. Veit, aus Töging und aus Waldkraiburg standen in aufeinanderfolgenden Montagen auf dem Programm.

Das erste Treffen fand am 01. Juli statt.  Mit 9 Teilnehmern waren wir Waldkraibur-ger im Müllerbräu in Töging dabei.

Am 8. Juli starteten Christina Müller, Gabi und Herbert Schwarz mit ihren Draht-eseln zur Radltour nach Mettenheim zum Kreuzerwirt. Dort trafen sie sich mit Rad-lern aus anderen Kolpingsfamilien und denen, die die Strecke nur noch mit dem Auto schaffen können.

Am 15. Juli ging es zum „Pauliwirt“ bei Erharting. Konrad und Kathi Mühlhuber und Walter Borgfeldt vertraten die Waldkraiburger Kolpingsfamilie. Bei idealem Wetter und guter Stimmung hat alles ím gut besuchten Wirtsgarten gepasst.

Samstag, 06. Juli:

Firmung

Unter der Leitung und Organisation des stellvertretenden Kolpingvorstandes Walter Borgfeldt wurde mit Hilfe von weiteren Mitgliedern der Kolpingsfamilie und des Pfarrgemeinderates zu einem Stehempfang nach dem Firmgottesdienst eingeladen. Bei schönstem Sommerwetter klappte sowohl der Aufbau, der Ausschank der alko-holfreien Getränke und alle erforderlichen Arbeiten, wie auch in den Jahren zuvor, ausgezeichnet.

Der Firmling Sebastian Witt mit seinem Paten Lorenz Witt, beide Kolpingsmitglie-der, mit dem Domkapitular Msgr. Walter Huber, dem Präsidenten von missio Mün-chen und dem  Bruder des Diözesanpräses des Kolpingwerkes Christoph Huber.

Samstag, 20. Juli:

Sammlung für Rumänienhilfe

Der Wettergott schaut immer gnädig auf den Termin der Sammlung für die Rumä-nienhilfe; denn seit Jahren scheint die Sonne an diesem Tag auf die fleißigen Kol-pingsgeschwister. Diesmal waren es 4 Männer und 3 Frauen, die den Tögingern unter der Leitung von Frau Juliane Einöder zur Seite standen. Über 100 Bananenkartons hatte Walter Borgfeldt von Kaufhäusern im Laufe von Wochen zusammengetragen. Auch Günter Ebenbeck trug durch Anlieferung von zig Kartons seinen Teil dazu bei. dass die wiederum reichlich gespendeten Kleidungsstücke, Schuhe, Matratzen, Haus-haltsgegenstände und Kindersachen verpackt in dem von der Fa. Lode gespendeten Großcontainer verstaut werden konnten.


August/September 2019

Samstag, 31. August und 07. September:

2 Fahrten zum Ponyhof – Ferienprogramm

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waldkraiburg bot die Kolpingsfamilie

2 „Fahrten zum Ponyhof“ an. In diesem Jahr ging es zum „Pferdeglück auf Höhen-berg“. Dies liegt direkt am Haager Toteiskessel, eingebettet in Wiesen und Wälder und mit traumhafter Fernsicht auf das Alpenpanorama. Die Betreuer der Kolpings-familie Günter Ebenbeck, Walter Borgfeldt, Harry Gabber und Franz Hintereder sorgten für die Hin- und Rückfahrt und einen reibungslosen Ablauf auf dem Ponyhof. Die Durchführung des Programms lag in den Händen von Frau Sarah Maier, die den Kindern den richtigen Umgang mit dem Partner Pferd beibrachten.  Das Flechten der Mähne  und des Schwanzes und das Anmalen der Pferde förderte die Verbundenheit mit den Tieren. Besonders Spaß machte den Kindern dann das Anmalen der Betreu-er. Obligatorisch ist das Putzen und Striegeln der Pferde, aber auf dem Sattel der Pferde zu sitzen, ist immer der Höhepunkt. Reiten ist wohl eine Domäne des weibli-chen Geschlechts; denn bei den beiden Fahrten war nur ein Junge dabei, alle anderen waren Mädchen.

Als Dank für die ehrenamtliche Tätigkeit im Rahmen des Ferienprogramms lud die Stadt Waldkraiburg die Betreuer zu einer Festveranstaltung mit Essen in die Gaststätte Adria-Grill in St. Erasmus ein.

Vorbereitungen zum Ausritt, links beobachtet Günter Ebenbeck das Geschehen

Hoch zu Ross beim Ausritt

Montag, 16. September:

Bezirksquiz

Unter dem Motto „Nix gwieß woas ma ned“ nahmen die Kolpingsbrüder und –schwestern aus Waldkraiburg am 16. September 2019 in Mühldorf am Bezirksquiz der Kolpingsfamilien mit 2 Mannschaften teil. Die Fragen, die Luise und Otto Ruhland zusammengestellt hatten, bezogen sich auf den Themenkreis Europa. Da unsere Mitglieder dies nicht wussten und folglich auch nicht ihre Hausaufgaben machen konnten, endete das Fragespiel nicht mit dem erhofften Siegerpreis. Sie landeten knapp, aber abgeschlagen auf den beiden letzten Plätzen. Bei der Preisverleihung waren sie nur als Beifallsgeber für die siegreichen Teams beteiligt. Tröstlich war, dass sie wie alle anderen teilnehmenden Mannschaften Leberkäs mit Brezeln und ein Getränk spendiert bekamen.

Von links: Sigi Ertel, Walter Borgfeldt, Konrad Mühlhuber, Gabi Loh

Beim Bezirksquiz von links: Birgit Witt, Günter Ebenbeck, Herbert Schwarz, Gabi Schwarz, Christina Müller

Samstag, 21. September:

Verabschiedung von Michael Wagner

Michael Wagner hat nach der Versetzung von Präses Martin Garmaier im September 2015 das Amt des geistlichen Leiters unserer Kolpingsfamilie übenom-men. Dieses Amt hat er mit großem Pflichtbewusstsein und nach seinem Bekunden auch mit großer Freude ausgefüllt, wobei die Sympathien auf beiden Seiten gegeben waren. Wenn er nicht durch anderweitige Verpflichtungen begründet verhindert war, war er an allen Veranstaltungen und Terminen präsent. Bei den Vorstandsitzungen tat er seine profunde Meinung kund und war bei Abstimmungspunkten mit begründeten Argumenten mit meinungsbildend. Gerne erinnern wir uns an seine Andachten am Ostermontag vor den Em-mausgängen und im Marienmonat, die er in sehr ansprechender und würdiger Form gehalten hat. Seine Vorträge über Themen des Alten Testaments waren fesselnd und bibelwissenschaftlich fundiert. Beim Kappenabend, einem der Hö-hepunkte im Waldkraiburger Faschingsleben, organisierte er den Beitrag des Seelsorgeteams und war dabei selbst Hauptdarsteller. Er hat hilfreich bei der Programmgestaltung mitgewirkt, hatte für die Belange und Wünsche der Kol-pingsfamilie immer ein offenes Ohr und stand uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Nun ist er nach 9 Jahren fleißigem, zuverlässigem, unermüdlichem und unbeirrtem Wirken im Pfarrverband Waldkraiburg am 1. September 2019 ins Erzbischöfliche Ordinariat als Fachreferent in die Abteilung Liturgie gewech-selt. Sein Weggang bedeutet auch für die Kolpingsfamilie einen großen Verlust. Aber dankbar  blicken wir auf die schöne Zeit der fruchtbaren Zusammen-arbeit zurück. Mit einem Festgottesdienst und einer Verabschiedungsfeier mit vielen Teilnehmern, würdigen Reden und fröhlichen Sketchen wurde er gebührend verabschiedet. Auf seinem zukünftigen Lebensweg begleiten ihn unsere besten Wünsche.

Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Günter Ebenbeck, steckt  dem ehemaligen geistlichen Leiter Michael Wagner bei der Jahreshauptversammlung 2018 die Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft im Kolpingwerk an. In der Mitte ist der stellvertretende Vorsitzende Walter Borgfeldt im Bild.

Samstag, 28. September:

Fahrt zum Gemüsebauer Steiner in Kirchweidach

Die Besucher waren beeindruckt von der Führung durch den BIOhof. In großen Gewächshäusern wachsen Erdbeeren, Tomaten, Gurken und Paprika mit bestem Aroma und reichhaltig an Vitaminen, Geschmack und hervorragender Qualität. Nur die vollständig ausgereiften Früchte werden vor Ort verpackt und regional verkauft, so dass sie innerhalb von 24 Stunden auf dem Ladentisch angeboten werden können.

Zu den Produktionsprinzipien gehört schonende Ressourcennutzung mit regenerati-vem Energiekonzept aus Geothermie, Sonnenenergie und Biogas ohne fossile Brenn-stoffe. Das  geschlossene Bewässerungssystem ermöglicht einen vollständig autarken Wasserhaushalt. Zu diesem Zweck wird das Regenwasser von den Dachflächen so-wie das Kondenswasser aus dem Gewächshaus in einem Wasserbecken gesammelt. Sämtlicher organischer Abfall wird bei Gemüsebau Steiner kompostiert, aufbereitet und wiederverwertet. So kann die Düngung durch hausgemachten Kompost erfolgen. Auf speziellen Gräsern und Nährböden werden Milben und andere Nützlinge gezüch-tet, die später die Schadinsekten in Schach halten sollen. Die Pflanzen werden durch  Hummeln bestäubt und ausschließlich und effektiv durch Nützlinge, wie Florfliegen und Schlupfwespen, geschützt. Obligat ist konsequente Mülltrennung. Ausgewiese-nes Ziel ist Nachhaltigkeit und Bio-Ware von hoher Qualität. Seit  2014 wurde ein Betrieb mit über 130 Arbeitsplätzen vor Ort geschaffen.

Beim Eintrittspreis von 10 € für eine Führung durch den Betrieb war ein Mitnahme-paket von 2 ½ kg. Tomaten und Paprika inbegriffen. Vielfach wurde der Wunsch auf einen weiteren Besuch im nächsten Jahr geäußert.


Oktober 2019

Donnerstag, 03. Oktober:

Diözesanwallfahrt nach Maria Eich

Das Don-Bosco-Werk in Waldwinkel stellte wieder einen Kleinbus zur Verfügung, mit dem Günter Ebenbeck sieben „Eiserne“ nach Maria Eich fuhr. Trotz sehr frischer Temperatur fand der Wallfahrtsgottesdienst, den Diözesanpräses Christoph Huber zelebrierte, im Freien statt. Bannerträger Herbert Schwarz reihte sich mit dem Waldkraiburger Kolping-Banner in die  Reihe einer großen Zahl von Fahnenträgern ein. Bewundernswert war, wie  die Musiker des Orchesters trotz klammer Finger ihre Instrumente zum Klingen brachten. Im dortigen Pfarreigebäude konnten wir uns wie-der mit einer von den Malthesern ausgeschenkten Suppe aufwärmen.

Obere Reihe von links: Günter Ebenbeck, Herbert Schwarz, Walter Borgfeldt, davor Martha Miedl (2. v. rechts) mit 3 Gästen aus Waldkraiburg

 Samstag, 12. Oktober:

Stadtführung in Wasserburg

8  Teilnehmer unserer Kolpingsfamilie nahmen an der Stadtführung durch die historische Altstadt von Wasserburg teil. Ein sachkundiger Stadtführer zeigte historische Gebäude und erläuterte Interessantes aus der Geschich-te. Stephie Holzner hatte den Ausflug organisiert und Plätze im Café am Stadtplatz reserviert, wo der interessante Nachmittag gemütlich ausklang.

Über die historische Holzbrücke führt der Weg in die Altstadt der idyllisch in der Inn-schleife gelegenen Stadt Wasserburg. 

Diesntag, 15. Oktober:

Bezirksversammlung in Töging

Als neuer Bezirksvorsitzender wurde für den 3-jährigen Turnus Otto Ruhland aus Mühldorf gewählt. Als Vertreter der Waldkraiburger Kol-pingsfamilie nahmen Helene und Walter Borgfeldt teil. Sie überreichten Diözesanpräses Christoph Huber einen Scheck über 1000 Euro an die JAK. JAK steht für Jugend-Arbeit-Kolping. Der Name des Bezirks wurde geändert. Statt „Mühldorf-Altötting“ heißt er jetzt „Bezirk Mühldorf“. Für das Jahr 2020 wurden die Termine festgelegt. Die Landeswallfahrt geht am 3. Oktober 2020 nach Bamberg..

Diözesanpräses Christoph Huber nimmt den Scheck von Walter und Helene Borgfeldt entgegen.

Donnerstag, 17. Oktober:

Scheckübergabe für katholische Kindergärten in Waldkraiburg

An den Leiter der Kindergartenverwaltung Fritz Köhler und an den Pfarr-verbandsleiter Pater Bernhard Stiegler überreichten der 1. Vorsitzende Günter Ebenbeck und Schatzmeisterin Helene Borgfeldt einen Scheck über 2000 Euro. Das Geld wird von den 4 Kindergärten des Pfarrver-bandes für Arbeits- und Spielmaterial verwendet.

Samstag, 19. Oktober:

Vorsitzendenkonferenz der Kolpingfamilien in Poing

Von der Kolpingsfamilie Waldkraiburg nahmen die Vorsitzenden Günter Ebenbeck und Walter Borgfeldt an der Konferenz teil. Das Thema „Führungszeugnis für Grup-penleiter in Kinder- und Jugendgruppen“ nahm einen breiten Raum ein. Das Vorhan-densein der Führungszeugnisse für Erwachsene in Gruppen mit minderjährigen Teil-nehmern wird Pflicht und verstärkt geprüft werden.

Es besteht bei Kolpingsfamilien ein Mangel an einem Präses. So werden die Kol-pingsfamilien immer mehr selbstverantwortlich geführt werden müssen.

Die Kolpingsfamilie Poing ist sehr aktiv. So werden täglich 300 Schulkinder ehren-amtlich durch 30 Kolpingsgeschwister gespeist. Das neue Pfarrzentrum mit ihrer Kirche, die wegen ihrer Dachform auch „Sprung-schanze Gottes“ genannt wird, ist sehenswert.

Katholische Kirche St. Michael in Poing


November 2019

Dienstag, 07. November:

Vortrag von Dr. Gerhard Deißenböck:

„Die heilige Stadt Jerusalem – Schmelztiegel der Kulturen und Religionen“

Auf  Studienreisen 2007 und 2011, einer Pilgerreise 2014 und durch sein Theologie-studium hat Dr. theol. Gerhard Deißenböck ein breit gefächertes und profundes Wis-sen über Israel und Jerusalem erlangt. So konnte er anschaulich und ausführlich über die Geschichte Israels und Jerusalems referieren. Er gab eine Übersicht über die 3 monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Er beschrieb das antike Herodianische Viertel und die Davidstadt, schilderte anschaulich an Hand von Dias die Altstadt, den Tempelberg, den Ölberg, die Via Dolorosa und die Grabes-kirche. Er schilderte die Lage der Vielvölkergemeinschaft mit ihren Minderheiten, die Entwicklung und die politische Lage Israels heutzutage. Ausführlich ging er auf die wechselhafte Geschichte Jerusalems von der Eroberung durch König David 997 v. Chr. bis zum heutigen Tage ein. Die 3 Zerstörungen Jerusalems wurden ebenso be-handelt wie die Herrschaftszeiten der Babylonier, der Römer, der Araber, der Kreuz-zügler und der Engländer. Die christlichen Stätten, besonders die Grabeskirche, be-handelte er ausführlich. Mit diesen umfangreichen Informationen verließen die Zuhörer bereichert den Vortragssaal.

Dr. Gerhard Deißenböck bei seinem Vortrag

Mittwoch, 13. November:

Dankeschön-Essen für die Ferienprogramm-Begleiter

Die Stadt Waldkraiburg belohnte die Veranstalter von Ferienprogrammangeboten mit einer Einladung in die Gaststätte Adria-Grill in St. Erasmus und einem Festessen. Walter Borgfeldt, Franz Hintereder und Harry Gabber nahmen an der Ehrung teil.

Sonntag, 24. November:

Begegnungsnachmittag der Pfarrei

Ohne Kolping läge das Gemeinschaftsleben in der Pfarrei im Argen. So war die Un-terstützung des Pfarrgemeinderates bei der Durchführung des Begegnungsnachmit-tags durch Kolpingmitglieder wiederum erheblich.

Die junge Bastelgruppe der Kolpingsfamilie leistete ebenfalls ihren Beitrag, indem sie selbstgefertigte Engel anbot. Diese fanden reißenden Absatz und erbrachten einen Erlös von 171 Euro, der der Welthungerhilfe gespendet wurde.

Sigi Ertel mit einigen Kindern der Bastelgruppe der Kolpingsfamilie

Engel und Föhrenzapfen für die Welthungerhilfe

Emilia und Chiara Neubauer als „Stuben-Rocker“ begeisterten die Zuhörer.


Dezember 2019

Sonntag, 01. Dezember:

Kolping-Gedenktag

Den Gottesdienst zum Gedenken an den Todestag von Adolph Kolping am 4. Dezem-ber 1865 hielt Pater Heroven in  der Christkönigkirche. Das anschließende gemütli-che Beisammensein fand im alten Pfarrsaal statt. Die von Walter Borgfeldt gefertig-ten Kerzenständer und die von Franz Hintereder besorgten  Fichtenzweige schufen eine festliche Atmosphäre. Mit den von Walter Borgfeldt besorgten Weißwürsten, Wiener Würsten, Brezen und Semmeln wurden die Teilnehmer verköstigt, und diese verweilten noch eine geraume Zeit bei Diskussionen und Unterhaltungen. Für das Backen von Brezen und Semmeln am heiligen Sonntag erhielt Hartmut Pötzsch als kleines Dankeschön eine Flasche Kolpingwein.

Helene und Walter Borgfeldt strahlten nach der Arbeit über das Gelingen des Festes

Samstag, 07. Dezember:

Schuhaktion

Insgesamt wurden 130 kg gut erhaltene Schuhe von Günter Ebenbeck und Walter Borgfeldt entgegengenommen, die von Spendern zur Pfarramtsgarage gebracht wur-den. Günter Ebenbeck beförderte 5 große Pakete mit einem Handkarren mühsam zur Post. Diese wurden über die DHL zur entsprechenden Kolpingstelle in Köln gesandt.

Von rechts: Walter Borgfeldt, Günter Ebenbeck und die Schuhspenderin Eva Stocker

Dienstag, 10. Dezember:

Kolping-Adventfeier

Die Kolping-Adventfeier fand wie alljährlich im Alten Pfarrsaal statt. Gabi Schwarz hat wieder Leser und Leserinnen gefunden, die besinnliche und humorvolle Ge-schichten zur Advents- und Weihnachtszeit vortrugen. Das Flötenensemble der Musikschule gab dem Abend einen feierlichen musikalischen Rahmen. Helene Borgfeldt bedankte sich bei den Musikanten mit einem Buch- und einem Geldgeschenk. Beim anschließenden gemütlichen Zusammensein setzten sie sich zu den anderen Teilnehmern der Adventfeier und ließen sich ebenfalls den von Marile Fuchs besorgten Stollen, die Plätzchen und den Tee oder Punsch schmecken.

Von links: Manuela Wollenstein, Gerda Witt, Lukas Großpietsch

Peter Müller liest die historische Geschichte: „50 Jahre Nikolaus“.

Karin Macalik bring die Zuhörer mit ihrer Geschichte „Trambahnfahren mit Weihnachtsbaum“ zum Schmunzeln.

Conny Engel fesselte die Zuhörer mit der Geschichte „Mein Wunschzettel“.

Martha Miedl ließ die Zuhörer über die Geschichte „Eine richtige Tanne“ staunen.

Gabi Loh las die anrührende Geschichte „Die Maria ist noch nicht da“


Berichte von der Bastelwerkstatt

Auch dieses Jahr wurden mit Freude und Einsatz wieder viele Werkstücke unter Anleitung von 8 Erwachsenen gefertigt:

  • Tiere aus Specksteinen
  • Holzhocker
  • Muttertagsgeschenk
  • Namensschilder aus Kupfer
  • Blasrohr
  • Adventdeko
  • Engel aus Holz für die Welthungerhilfe
  • Tannenbaum aus Holz

Dieses produktive Ergebnis ist ein Erfolg der Bemühungen von  Sigi Ertel und dem Ausbildungsteam

Ausbildungsleiter der Bastelgruppe bei der adventlichen Jahresabschlussfeier

Von links: Sigi Ertel, Walter Borgfeldt, Jakob Lang, Günter Ebenbeck

Die Kolping-Bastelgruppe beim adventlichen Jahresausklang


Jubiläumsgeburtstage im Jahr 2019

Zu ihren besonderen Geburtstagen besuchten Mitglieder des Vorstandes die Jubilare und überreichten ihnen eine Glückwunschkarte und eine Flasche Kolping-Wein.

Zu diesen gehörten im Jahr 2019:

Charlotte Konrad, Walter Weiß, Maria Geier, Willibald Engelmann, Martha Miedl, Gabriele Schwarz, Christa Zeitvogel, Hans Zeitvogel, Susanne Bell, Claudia Wacker-bauer, Michael Wagner, Andreas Zeiller, Helene Borgfeldt.

Wir gratulieren ganz herzlich, wünschen Gottes Segen, Gesundheit und alles Gute.


Verstorbene des Jahres 2019

Irmgard Arnst

Am Mittwoch, dem 22. Juli 2019 wurde Irmgard Arnst nach vielen Monaten Krank-heit von ihrem leidvollen Dasein erlöst. Die Kolpingsgeschwister gedenken in Zunei-gung und Anerkennung ihrer Verdienste um die Kolpingsfamilie. Sie gehörte jahr-zehntelang zum festen Bild unserer Gemeinschaft. Zusammen mit ihrem zwischen-zeitlich ebenfalls verstorbenen Mann, der jahrelang das Amt des Vorsitzenden inne hatte, prägte sie das Bild der Kolpingsfamilie mit. Sie war im Vorstand tätig, schrieb die Kolpingschronik, war als Mitorganisatorin und immer helfende Hand bei vielen Veranstaltungen aktiv. In bleibender Erinnerungen sind ihre Auftritte bei den Kap-penabenden, bei denen sie als Hexe den Geistlichen und den Aktiven der Pfarrei hu-morvoll und treffend die Leviten las, manchen mit ihrem Besen Hiebe versetzte,doch verdienten Kolpingleuten ihren Hexenorden verlieh.

Helmut Staudinger

Helmut wurde bald nach der Gründung der Kolpingsfamilie Waldkraiburg als Kol-pingbruder gewonnen. Er war dann bis zu seinem Tod förderndes Mitglied. Die Kol-pingsfamilie, in der er  gute Freunde und Bekannte hatte, gedenkt seiner in Dank-barkeit. Möge er ruhen in Frieden.