Impuls

"Die Mitte der Nacht ist des Tages Anfang"

Liebe Kolpingschwestern und liebe Kolpingbrüder,

es gibt Zeiten, da ist es um einen herum dunkel und trostlos. Man meint, es gäbe keinen Ausweg.

Aber im innersten ist die Gewissheit, dass es doch ein “Weiter” geben wird. Wie nach der Nacht die Sonne wieder aufgeht, so wird es auch in unserem Leben wieder heller. Vielleicht nicht ganz so, wie es einmal war. Aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.

Es liegt eine schwierige Zeit hinter uns. Die Pandemie hat vielen schwer zu schaffen gemacht. Dazu kommt die allgemeine Lage in der Welt: Überschwemmungen, Brände, Umweltzerstörungen. Manchmal denkt man unwillkürlich an die in der Bibel beschriebene Apokalypse.

Wir sollten uns aber immer darüber klar sein, dass es sehr vielen Menschen sehr viel schlechter geht als uns. Das ist in der Lage des Einzelnen kein Trost, aber eine Hoffnung auf Besserung.

Auch hinter unserer Kolpingsfamilie liegen Zeiten, die nicht einfach waren. Es fehlten die Treffen und das Gespräch miteinander – gerade für die Alleinstehenden.

Die Corona-Lage ist noch schlimm und wird sich auch noch weiter verschlechtern.

Trotzdem hat das Leitungsteam beschlossen, dass es wieder einen Anfang geben soll. Wir wollen wieder beginnen, uns zu treffen und uns auf die Gemeinschaft zu freuen. Es gibt wieder ein Programm.

Nehmen wir uns vor, die angebotenen Veranstaltungen anzunehmen und mitzugestalten.

Vergessen wir nicht das Gottvertrauen, welches immer bei uns sein sollte.

Norbert Baumgart