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Liebe Kolpingschwestern und Kolpingbrüder,

wir haben Weihnachten gefeiert. Das Fest der Freude und der Liebe. Der Friedensfürst ist uns geboren, der die Welt erneuert.

Diese Geburt ist nun vor mehr als 2.000 Jahren gewesen. Ist die Welt friedlicher geworden, ist sie erneuert worden?

Zweifel kommen in uns auf. Wenn wir die Medien verfolgen, wird uns klar, die Welt ist nicht so geworden, wie sie uns bei der Geburt Jesu versprochen wurde. Aber ist das seine Schuld?

Er kam in die Welt. Aber die Seinen haben ihn nicht erkannt; sie nahmen ihn nicht auf. Gott hat uns den freien Willen gegeben. Er hat seinen Sohn auf die Erde gesandt. Jesus hat uns die Liebe vorgelebt. Er ist für uns gestorben.

Er hat uns durch sein Leben gezeigt, wie der Mensch die Welt verändern könnte. Aber die Seinen haben ihn nicht erkannt; sie nahmen ihn nicht auf. Das Evangelium, das Vermächtnis Christi an uns, hätte die Kraft, die Welt zu verändern.

Aber nur, wenn wir mitmachen. Wenn wir versuchen, nach ihm zu leben. Fangen wir doch im Kleinen bei uns an. In unseren Familien, in unseren Kolpingsfamilien. Wir wissen, dass wir zur Zeit in der Kolpingsfamilie eine schwierige Zeit zu bestehen haben. Aber wir haben auch bei der letzten Abendfeier erfahren, was Gemeinschaft bewirken kann.

Wir haben es selbst in der Hand, unsere Lage in den Griff zu bekommen. Leben wir diese Gemeinschaft, und es wird uns daraus Kraft erwachsen. Erfüllen wir das Evangelium mit Leben. Beten wir, und bitten wir Gott um seine Hilfe.

Dann brauchen wir keine Angst vor der Zukunft zu haben. Dann haben wir IHN erkannt und aufgenommen.

Denken wir an die Jahreshauptversammlung, und kommen wir mit frohen und bereiteten Herzen.

Norbert Baumgart