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Kolpingsfamilie

Parsberg

Portrait Adolf Kolping
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Kolpinggedenktag

veröffentlicht am

PARSBERG. Jedes Jahr gedenken die Mitglieder der Kolpingsfamilie ihrem Gründer Adolph Kolping. Dieses Jahr fiel der Gedenktag auch genau auf seinen Geburtstag vor 206 Jahren. Bereits am Sonntagmorgen wurde mit dem Feiern begonnen, nämlich in einem schönen Gottesdienst, der von der Gruppe „Die Tontauben“ musikalisch umrahmt wurde. Nachmittags trafen sich die Kolpingsmitglieder dann zum gemütlichen Beisammensein und zum Austausch. Vorstand Karl Habermann bedankte sich herzlich bei allen Mitgliedern, die das ganze Jahr über fleißig sind und, ganz im Sinne Adolph Kolpings, Gutes tun um anderen zu helfen. Dem pflichtete auch Stadtpfarrer Thomas Günther bei, der Präses der Kolpingsfamilie ist. Auch er bedankte sich herzlich bei den immer engagierten Mitgliedern für ihre großartige Arbeit. In seinen Ausführungen ging Habermann auf das Thema „Liebe“ ein. Zunächst auf die Selbstliebe und schließlich auf die Nächstenliebe, die in dem Verein groß gelebt wird. Dabei zitierte er das vor kurzem verstorbene Mitglied Georg Mederer, der immer sagte: „Vergesst mir die Liebe nicht!“ Die Kolpingsfamilie engagiert sich das ganze Jahr über, zum Beispiel beim Preisschafkopfturnier, der Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung, dem Weinfest oder zuletzt der Burgweihnacht. Der Erlös daraus wird jedes Jahr wieder gespendet. Karl Habermann freute sich auch dieses Mal wieder, das Füllhorn auszuschütten und so regional, überregional und auch international den Nächsten zu helfen. Lena und Uli Sellner stellten das Projekt „One World Secondary School Kilimanjaro“ vor zu dem sie persönliche Beziehungen haben. Sebastian Stemmler stellte den Verein Strohhalm in Regensburg vor, der sich ehrenamtlich um bedürftige und obdachlose Menschen vor Ort kümmert.Sie erhielten jeweils 1500 Euro. Die beiden Kindergärten in Parsberg, sowie der Kindergarten in Breitenbrunn und der in Gimpertshausen erhalten jeweils 500 Euro. Zudem konnte Karl Habermann auch Kaplan Balaswamy Kotte überraschen, der ebenfalls 1000 Euro erhielt, um in seiner Heimatgemeinde Gutes zu tun. Kotte freute sich sehr und berichtete über die ärmlichen Zustände vor Ort. Auch über das Jahr verteilt, schafft es die Kolpingsfamilie immer wieder zu spenden, wenn Not am Mann ist. So wurde eine Schülergruppe des Gymnasiums unterstützt, die sich einem Projekt für Flüchtlinge angenommen haben. Die Pfarrei erhielt einen Kicker für das Jugendheim. Im Bauhof steht ein Kolpingcontainer, bei dem man ganzjährig Kleider und Altpapier abgeben kann. Das Kolpingkreuz in der Eglwangerstrasse wurde dieses Jahr renoviert. Hier wurde auch Geld dafür aufgebracht. Das Kreuz ist nun eingewintert und wird im Frühjahr wieder aufgestellt. Zum Abschluss freute sich Habermann noch über die Neuaufnahme von neun Erwachsenen, drei Jugendlichen und einem Kind. 

Beitragsbild & Artikel von Christiane Vatter-Wittl