Kinderecke

Kinderecke


Die Heiligen Elisabeth, Patronin der Nächstenliebe

In der Kinderecke der Kirche St. Andreas findet ihr Rosen, von denen ihr gerne eine mitnehmen dürft. Wenn ihr sie genau betrachtet, findet ihr im Stängel dieser Blume eine Geschichte über die Heilige Elisabeth. Viel Freude damit!


Auf die Bibel, fertig, los!



Kreativer Kreuzweg


Faschingspost ist da!


Dein Schutzengel

Liebe Kinder, liebe Familien, wir wünschen euch alle ein frohes, glückliches und gesundes Jahr 2021.

In der Kinderecke unserer Kirche findet ihr ein Schutzengelbild zum Ausmalen und ein Segensgebet dazu. Ihr dürft es euch einfach abholen und zu Hause ausmalen und verzieren. Möge euch euer Schutzengel auch in diesem Jahr 2021 treu begleiten.

Eure Kolpingsfamilie Parsberg


Nikolausaktion

Am Wochenende 05./06.12.2020 liegt in der Kinderecke der St.-Andreas-Kirche eine kleine Überraschung zum Mitnehmen bereit

 

 


St.- Martinsaktion 2020 "Teile Dein Licht"


Das “Osterglöckchen“

Das “Osterglöckchen“Eine Kinder- Ostergeschichte zur deutschlandweiten Initiative der evangelischen und katholischen Kirchen zum gemeinsamen Glockenläuten am Ostersonntag bezüglich der Corona Pandemie.

Es war einmal ein kleines Glöckchen.

Dieses lebte mit ein paar anderen Glocken in einem alten Kirchturm. Gemeinsam luden sie jeden Sonntag die Bevölkerung mit ihrem Glockenklang zum Gottesdienst in die Kirche ein. Die Menschen kamen immer sehr gerne und freuten sich auf die Zeit miteinander. Doch eines Tages war alles anders: Keiner kam mehr. Die Kirche blieb leer. Keine Menschen weit und breit. „Was ist denn da los? Warum kommt den keiner mehr?“ wunderte sich das kleine Glöckchen. Die anderen Glocken schüttelten unwissend den Kopf, denn sie kannten den Grund auch nicht. Doch unser kleines Glöckchen hatte keine Ruhe mehr und wollte herausfinden, warum die Menschen fernblieben. Es dauerte nicht lange, da hörte unser kleines Glöckchen, was passiert war: Im Dorf, in der Stadt, im ganzen Land- ja überall auf der Welt ging eine schlimme Krankheit um. Viele Geschäfte mussten deshalb schließen und den Menschen war es nicht mehr erlaubt einfach so aus dem Haus zu gehen. Es wäre für die Menschen gefährlich geworden sich gegenseitig anzustecken und sehr krank zu werden. Man konnte die Krankheit zwar nicht ganz verhindern, aber es war wichtig, dass sie sich nicht zu schnell ausbreitete.

Ältere Menschen und Leute, die bereits eine andere Krankheit hatten, waren besonders gefährdet. Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger, aber auch andere Menschen arbeiteten auf Hochtouren, um weiterhin für die Bevölkerung da zu sein und sie bestmöglich zu versorgen. Sie halfen alle zusammen, um das Schlimmste zu verhindern. Es hieß jetzt mehr denn je: Rücksicht aufeinander zu nehmen. So durften die Menschen nur noch aus dem Haus, um das Wichtigste zu erledigen, wie Einkäufe, Arztbesuche, zur Arbeit fahren, anderen zu helfen oder, um alleine oder mit der Familie ein bisschen frische Luft zu schnappen. Dabei sollte aber immer auf genügend Abstand zu anderen geachtet werden, um einander nicht anzustecken. Auch, wenn es manchmal sehr schwerfiel, hielten sich die Menschen daran, denn sie wollten füreinander da sein und sich gegenseitig schützen.

Das kleine Glöckchen war sehr betrübt, als es das hörte: „Das ist aber traurig! Die armen Menschen! Sie tun mir leid! Wir müssen irgendetwas unternehmen, um sie aufzubauen, ihnen Hoffnung schenken! Schließlich steht Ostern vor der Tür: Das Fest der Freude und der Auferstehung Jesu! Und die Menschen können nicht in die Kirche kommen, um die Osterbotschaft zu hören! Wir brauchen eine Idee, damit die Menschen die frohe Osterbotschaft erreicht!“ Das Glöckchen war sehr unruhig und grübelte, bis ihm der Kopf rauchte. Plötzlich schwang sich unser Glöckchen ganz aufgeregt hin und her und rief voller Begeisterung: “Ich hab`s! Ich habe die Idee!”

Die Glocken aller Dörfer, Städte, Länder- ja der ganzen Welt sollen am Ostersonntag zur gleichen Uhrzeit gemeinsam läuten! Sagen wir 12.00 Uhr mittags! Die Musik soll in die ganze Welt hinausklingen und für die Menschen ein hörbares Zeichen sein; dass Jesus den Tod überwunden hat. Der Tod hat keine Macht über das Leben. Jesus lebt! Er ist auferstanden! Wir wollen allen Menschen, gerade in dieser Zeit der schweren Krankheit, durch unser Glockenläuten, Freude über das Osterfest und Hoffnung vermitteln!“ Die anderen Glocken im Kirchturm waren gleich Feuer und Flamme für diese Idee und machten sich umgehend daran, alle Glocken der Welt darüber zu informieren. Diese waren von dem Einfall genauso begeistert und gemeinsam freute man sich auf dieses einzigartige Ereignis. Unser kleines Glöckchen war besonders aufgeregt. Würde es klappen? Würde ihr gemeinsamer Klang die Menschen erreichen? Würden sie die Botschaft  verstehen? Und dann war es soweit. Punkt 12.00 Uhr am Ostersonntag stimmten alle Glocken dieser Welt in ein wundervolles Läuten ein. Jede mit seinem eigenen Klang. Auf der ganzen Welt ertönte das einmalige Konzert. Wunderschön hörte sich die Ostermelodie der Glocken an. Auch unser kleines Glöckchen gab sein Bestes und schwang voller Freude hin und her und trug seinen besonderen Ton zum Osterkonzert bei. Die Menschen waren an ihren offenen Fenstern, standen auf Balkonen, auf ihren Terrassen oder in ihrem Garten, um der wunderschönen Glockenmusik zu lauschen. Manche hielten auch eine Kerze in der Hand und anderen liefen Tränen über das Gesicht. Die Menschen waren sichtlich ergriffen und gerührt von dem einzigartigen Glockenklang. Sie spürten die Osterbotschaft ganz tief in ihrem Herzen:

„Freut Euch! Jesus lebt! Er hat den Tod überwunden und er ist immer bei Euch! Egal was ist oder geschehen wird. Ihr seid nicht alleine!“

Und dieses Versprechen schenkte den Menschen wieder neue Hoffnung und Zuversicht! Die Glocken waren überglücklich, den Menschen diese Osterfreude bereitet zu haben. Es geschah dieses Jahr auf eine andere Art und Weise als sonst, aber die Botschaft war hoffnungsvoller und eindeutiger denn je: das Leben geht immer weiter! Und unser kleines Glöckchen- welches in dieser schwierigen Zeit den Mut für diese außergewöhnliche, musikalische Osteridee hatte- wurde von diesem Tag an liebevoll „das Osterglöckchen“ genannt. Und Du? Lausch doch einmal, ob Du am Ostersonntag um 12.00 Uhr mittags die Glocken hörst!

Sie bringen auch Dir die einzigartige Melodie der frohen Osterbotschaft. Du bist natürlich herzlich eingeladen selbst ein „kleines Osterglöckchen“ zu sein, dass die frohe Botschaft in die Welt“ hinausläutet“:

„Freut Euch! Jesus hat den Tod überwunden! Der Tod hat keine Macht über das Leben! Jesus lebt! Er ist auferstanden! Er schenkt neues Leben!“

 

Liebe Kinder, liebe Erwachsene!

Wir wissen alle nicht, wann die Corona Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen in unserem Leben ein Ende haben. Sicherlich spüren viele von uns vermehrt Gefühle, wie Angst, Unsicherheit, Verzweiflung, Trauer, Hilflosigkeit und Einsamkeit. Aber die Osterbotschaft macht Mut und schenkt Hoffnung, denn Jesus hat uns gezeigt: Das Leben geht immer weiter!
Vertrauen wir auf ihn!

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Das “Osterglöckchen“Wir wünschen allen ein frohes Osterfest! Kraft, Mut, Geduld für die kommende Zeit und Gottes reichen Segen, der uns immer begleitet und beschützt.

Die Kolpingfamilie Parsberg

Maria mit 3 Händen

Du hast ein außergewöhnliches Bild zum Ausmalen bekommen: eine
Maria mit 3 Händen. (eine Darstellung findest Du in der orthodoxen
Kirche von Kevelaer aus dem 8.Jh., das Original befindet sich im
serbischen Kloster Hilandari auf dem Berg Athos in Griechenland)

Mit der rechten Hand trägt Maria das Jesuskind. Sie ist ganz für ihn
da. Mit der linken Hand zeigt sie auf ihn. Sie sagt uns damit, Jesus ist
unser Erlöser. Wenn Du Probleme hast, kannst Du immer zu ihm
kommen. Und die dritte Hand? Dazu gibt es eine kleine Legende:
Der Hl. Johannes von Damaskus (+777) wurde vor einem Kalifen als
Verräter angeklagt. Zur Strafe wurde ihm die rechte Hand
abgeschlagen. Vertrauensvoll wendete er sich im Gebet an Maria und
auf wundersame Weise wuchs ihm die Hand wieder an. Aus
Dankbarkeit stiftete er eine Hand aus Silber, die an dem Marienbild
angebracht wurde. Aufgrund dieser Hand aus Silber sah man nun
eine dreihändige Mutter Gottes.

Maria hält auch Dir Ihre Hand hin. Du kannst Dich mit allem an sie
wenden und Deine Hand vertrauensvoll in Ihre legen. Sie hat immer
eine Hand für Dich frei, um bei Ihrem Sohn Fürbitte zu halten.
Maria schenkt Dir durch Ihre Hand viel Kraft für Dein Leben-
Und wer weiß?- Vielleicht kannst Du mit Deiner Hand diese Kraft
an andere weitergeben!

 

Viel Spaß beim Ausmalen wünscht Dir die Kolpingfamilie Parsberg

(als Orientierungshilfe für das Ausmalbild diente „Maria mit den drei
Händen“ im Besitz von Peter Dyckhoff- gezeichnet von Christine
Gierse/ weitere Quellen: „Maria zu loben“ von Willi Hoffsümer und
Praxismappe „Glauben leben“ des Kolpingwerks Land Oldenburg)

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