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Wenn 21 gestandene Männer die Fährlebühne betreten

Was verbindet die Bundesgartenschau in Heilbronn und den Kolpingchor Neckarsulm? Fast könnte man meinen, dass es zwei gänzlich unterschiedliche Elemente sind. Doch eine entscheidende Verbindung zwischen beiden lässt sich ganz leicht herstellen. Beim Diözesanjubiläum glänzten beide mit herausragenden Ereignissen. Die Vielfalt die den Besuchern der Bundesgartenschau mit Pflanzen, Veranstaltungen und Wohnumfeld geboten wird ist so reichhaltig wie das Repertoire des Kolpingchors. Und leider konnte der Kolpingchor nur einen kleinen Ausschnitt seines umfangreichen Liedguts darbieten. Mit 20 gestandenen Sängern und einem Dirigenten war die Fährlebühne gut besetzt. Traumhaftes Wetter, Sonnenschein und dicht besetzte Zuschauerreihen waren nur der äußerliche Rahmen des kurzweiligen Programms des Kolpingchors. Dass Musik eine Leidenschaft dieses Männerchores ist, wurde schon durch den Auftakt dem Publikum bewusst. Mit weltberühmten Songs von Edith Piaf, Elvis Presley und unvergessenen Melodien, wie „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ gehörten zum Programm. Danach kam Lagerfeuerromantik bei den Sängern auf. Dabei steigerte sich der Chor als er a capella „La Bella Rosa“ und „Wenn es Tag wird in den Bergen“ besang. Und dabei kaum eine halbe Note nach unten absank. Der Dirigent Andrej Klassen, der den Chor seit 2005 leitet, war von dieser Leistung des Chors sehr beeindruckt. Mit populärer Chormusik wollte sich der Chor von den Zuschauern verabschieden. Doch das Publikum ließ den Chor nicht ohne Zugabe von der Fährlebühne weichen. Und was ein gut geführter Männerchor ausmacht ist die Vorbereitung auf alle Eventualitäten. Hier zeigte sich das professionelle Auftreten des über 55 Jahre alten Kolpingchors. Augenzwinkernd war man auf diese Situation eingestellt und präsentierte sich mit einem launigen Lied über den Neckarsulmer Wein. So macht Chormusik mit 20 gestandenen Männern im höheren Alter Laune. BUGA, Jubiläum und Kolpingchor gehören einfach zusammen.

 

Offener Bücherschrank im Kolping-Garten

Die Kolpingsfamilie Neckarsulm hat die vom Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart vorgeschlagene Sozialaktion „Kinder brauchen Bücher“ in die Tat umgesetzt. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Neckarsulm und dem „Internationalen Gremium für Neckarsulmer miteinander, füreinander“ konnte am Donnerstag, den 27. Juni 2019 ein offener Bücherschrank offiziell eingeweiht und der Bevölkerung übergeben werden. Die Initiative der Kolpingsfamilie und dem Internationalen Gremium trägt somit Früchte für alle Generationen.

Die Grundidee des offenen Bücherschranks beruht auf dem Prinzip einer Tauschbibliothek: Jeder kann Bücher in den Schrank einstellen, mitnehmen, behalten oder wieder zurückbringen. Als erste spendete Bürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel eine Auswahl von persönlichen Lieblingsbüchern.

Bei der Eröffnung stellten Bürgermeisterin Dr. Mösel sowie Vertreter des Internationalen Gremiums und der Kolpingsfamilie das Gemeinschaftsprojekt vor. Die Feier wurde begleitet von kurzen Lesungen und Musikbeiträgen. Unter anderen musizierte Masha Horazdovsky, Schülerin der Städtischen Musikschule Neckarsulm und Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Sie trug Musikstücke aus ihrem Wettbewerbsbeitrag auf dem Akkordeon vor.

Neben dem Engagement der Stadt Neckarsulm haben die Kreissparkasse Heilbronn, die Kolpingsfamilie, das Hotel nestor und die beiden Buchhandlungen Chardon und Buchhandlung am Markt zum finanziellen Erfolg ihren Beitrag geleistet. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben auf dem Grundstück der Kolpingsfamilie im Zentrum von Neckarsulm einen schönen Platz und eine Bank, die direkt zum schmökern am offenen Bücherschrank einlädt, vorbereitet.

Der Bücherschrank wird nun von Paten der Kolpingsfamilie Neckarsulm und vom Internationalen Gremium gemeinsam betreut.

Die Kolpingsfamilie Neckarsulm ist der Meinung: Nachahmung empfohlen!

 

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Eberhard Vogt

Eberhard.Vogt@t-online.de

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