Über uns

Vereinschronik

50 Jahre, nachdem Adolph Kolping sein bahnbrechendes Sozialwerk ins Leben gerufen hatte, wurde am 24. Mai 1895 der kath. Gesellenverein Mainburg gegründet.

Der erste Präses war Pfarrer Ignaz Bogenberger, nach dessen Protokollbuch dem Vorstand angehörten: die beiden Handwerksmeister Michael Gebendorfer und Vinzenz Söckler, der Vorstand des Arbeiterunterstützungsvereins Franz Alkofer und der Herbergsvater Paul Münsterer, außerordentliche Vorstandsmitglieder waren Michael Kirchberger und der erste

Altgeselle Eduard Leidig. Bei der Gründung traten sofort zwanzig Mitglieder und vierundzwanzig außerordentliche Mitglieder dem Verein bei.

Aufgenommen wurden ledige kath. Handwerksgesellen, die aus der Feiertagsschule entlassen worden waren. Schon bei der ersten Monatsversammlung begann man, wie es Kolping gefordert hat, mit der geistigen, religiösen und beruflichen Unterweisung und Fortbildung der Mitglieder. Die Vortragstätigkeit wurde all die Jahre hindurch mit erstaunlich vielseitigen Themen fortgesetzt. Als Redner stellten sich neben dem Präses vor allem angesehene Männer aus der Mainburger Bürgerschaft zur Verfügung, wie z. B. Lehrer Falk, Landtagsabgeordneter Johann Aigner und Rechtsanwalt Dobel.

Sehr bald freundete man sich im Verein aber auch mit den „Musen“ an, und Gesang und Theaterspiel standen in großem Ansehen. Den ersten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte bildete die Fahnenweihe am 24. Juni 1897, bei der der Bruderverein Wolnzach die Patenschaft übernahm. Die Fahne – sie hat glücklicherweise die beiden Weltkriege überstanden – kostete damals 405 Mark, wobei durch Sammlungen 392,50 Mark aufgebracht wurden. An dieser Fahnenweihe beteiligten sich 22 Vereine, u. a. aus München, Ingolstadt und Landshut. Bürgermeister Michael Hällmayr begrüßte die Anwesenden, den Festprolog sprach Frl. Maria Kopp, und die Liedertafel bot Gesangsvorträge bei der Weihehandlung am Marienbrunnen.

1909 vor der Vereinsfahne

1909 vor der Vereinsfahne von 1897 Untere Reihe v.l.n.r.: Paul Münsterer jun., Vinzenz Söckler jun., Johann Schmid, Anton Kirchberger, Sebastian Weinmayer, Vinzenz Söckler sen., Paul Münsterer sen., Franz Schwarz, Josef Katzl, Josef Amberger, Klement Werkmann; zweite Reihe: Franz Gebendorfer, Josef Preitnacher, Thomas Röll, Josef Huber, Anton Wagner, (unbekannt), Andreas Karl, (unbekannt), Rupert Leidig, Anton Heinz, Anton Huber, Xaver Kremmer, (unbekannt), Sebastian Niedermeier, Josef Daffner, (unbekannt); dritte Reihe: Michael Brunner, Klement Seiler, Sebastian Esterbauer, Hans Englmaier sen., Heinrich Döppel, Xaver Koch, Josef Nißl; vierte Reihe: Otto Burg, Ludwig Burg, Hans Dimbeck.

Neben vielen frohen Stunden war der Verein auch bestens um das materielle und geistige Wohl seiner Mitglieder besorgt: 1908 wurde darum das eigene Verbandsblatt des Gesellenvereins eingeführt, und der sog. „Hausfond“ gegründet, mit dem es folgende Bewandtnis hatte: Die Handwerksgesellen gehörten damals zu den am weitest gereisten Leuten des Bürgertums. Das überall verbreitete Kolpingwerk gab den Mitgliedern erst die Möglichkeit des Gesellenwanderns. Durch den Hausfond wurden dem wandernden Gesellen 20 Pfennig ausbezahlt, später kamen Abendessen und Übernachtung dazu, beides wurde vom Herbergsvater Münsterer kostenlos gestellt.

Im Jahre 1922 übernahm Herr Pater Facundus das Amt des Präses. Pater Facundus war ein Mann von außergewöhnlicher Aktivität und Vielseitigkeit, und voll Verständnis für die von Krieg und Elend verstörten jungen Menschen. Zeitgemäße Vorträge gaben neuen Lebensmut; eine Gesellenmusikkapelle, gegründet durch Herrn Größmann, belebten die Zusammenkünfte; das Laienspiel wurde wieder eifrig gepflegt. Die kath. Ortsvereine erstellten eine eigene Bühne, die im „Christlsaal“ aufgestellt wurde. Mit großem Erfolg gingen damals die Stücke „Jedermann“, „Der Alpenkönig und Menschenfeind“, „Die Zauberinsel“, „der Freischütz“, „Die Zunftmeister von Nürnberg“ und „Faust“ über diese Bühne.

Franz Eder und Max Brem

Theater “Jedermann” 1950 im Christlbräu mit Franz Eder und Max Brem

Nach 10 Jahren segensreicher Tätigkeit nahm Pater Facundus Abschied von Mainburg. Sein Nachfolger, Pater Erich, musste miterleben, wie sich die Schwierigkeiten nach dem Deutschen Gesellentag in München im Juli 1933, der von mehreren Mainburgern besucht wurde, immer mehr häuften. Sie endeten für den Gesellenverein mit dem Verbot.

Bis 1935 trafen sich die Mitglieder mit Pater Erich noch zu den Wochenversammlungen, dann hören die Einträge im Protokollbuch auf.

Eine neue Epoche in der Vereinsgeschichte begann am 16. Oktober 1946, als der Verein durch Herrn Pfarrprovisor Georg Boxhammer mit 11 Mitgliedern als Kolpingsfamilie im neuen Vereinslokal beim Hofwirt wieder gegründet wurde.

Im Jahre 1947 übernahm Herr Pater Palmatius das Amt des Präses. Ein Jahrzehnt lang prägte er das Gesicht der Kolpingsfamilie, und es gelang ihm, sie wieder zum Blühen zu bringen. Nach langwierigen Verhandlungen erreichte er bei den Besatzungsbehörden

die Gründung einer Jungkolpinggruppe, in der die Lehrlinge und Schüler zusammengeführt werden, und das Gruppenleben jugendgemäß gestaltet werden kann.

Pater Palmatius war in all diesen Jahren des Neuaufbaus die Triebkraft des Vereins, aber auch gleichzeitig allen Kolpingssöhnen ein väterlicher Freund.

Das Gesellenkranz’l wurde unter Pater Palmatius zu einem Höhepunkt im Mainburger Fasching.

Seine beiden langjährigen Senioren Sebastian Rabl und Franz Eder haben in treuer und bewundernswerter Weise ihre ganze Kraft für das Kolpingwerk eingesetzt, bestens beraten und unterstützt vom unermüdlichen Altsenior Jakob Burg, der dieses Amt 12 Jahre innehatte.

Im Jahre 1957 übernahm Herr Pater Caspar das Amt des Präses. Ihm gelang es, das Werk seines Vorgängers weiter zu festigen, und die Mitglieder vor allem durch seine Lieder zu begeistern. In den Wochenversammlungen spielte der Dia-Projektor als technisches Hilfsmittel eine nicht unbedeutende Rolle. In zunehmendem Maße wurden nun sportliche Wettkämpfe mit benachbarten Kolpingsfamilien durchgeführt, die nie mehr ganz aufhörten. Bei den Veranstaltungen der Dekanatsjugend, z. B. beim Hallertauer Jugendtag am 5. Oktober 1957, nahmen die Kolpingssöhne regen Anteil.

Als am 17. August 1959 Herr Pater Caspar, der singende Kapuziner, Mainburg verließ, trat Herr Pater Agathangelus als Nachfolger in sein Amt ein. Film- und Farbdiavortrage wechselten mit Tonbildern, Quiz- und Liederabenden. Die alte Tradition der Bergausflüge wurde beibehalten, desgleichen die jährliche Wallfahrt im Mai nach Maria-Hilf bei Osterwaal. Trotz der beginnenden allgemeinen Vereinsmüdigkeit konnte die Kolpingsfamilie unter der gütigen Führung von Pater Agathangelus ihren Stand auch in die 60er-Jahre hinein halten.

Berausflug

Vereinsausflug 1960 mit Pater Agathangelus, auf dem Wallberg im Tegernseer Land

Am 21. September 1962 folgte als neuer Präses Herr Pater Columban. Er verstand es, die Kolpingsfamilie als Gemeinschaft zu stärken und zu begeistern, tatkräftig unterstützt durch Senior Hans Zeilnhofer.

Das Theaterspiel haben die jüngeren Kolpingssöhne auf der Bühne des Seidlbräusaales mit Erfolg übernommen, u. a. „Heimweh am Wolgastrand“, „Der Mann am Stadttor“. Alte Bräuche, wie der Nikolausbesuch und das Sternsingen wurden wieder verlebendigt und finden seitdem großen Anklang bei den Mainburgern.

Im Jahr 1964 übernahm Heribert Zenk als Senior die Führung. Er organisierte den Umzug des Vereinslokals vom in diesem Jahr vom Hofwirt zum Seidlbräu als neuem Vereinslokal.

Reinhard Liebner folgte Heribert Zenk 1965 als Senior. Er schaffte es, die Geselligkeit neu zu beleben, gründete den Nikolausdienst und verstand es, die Kolpingjugend in die Kolpingarbeit zu integrieren.

lm Jahre 1966 übernahm in Herrn Pater Guido ein junger Primiziant das Amt des Präses. Seine unkomplizierte und bescheidene Art machte ihn trotz nur einjähriger Tätigkeit in Mainburg bei allen beliebt. Das Vereinsleben nahm den gewöhnlichen Verlauf mit Kolpinggedenken und Gesellenkranz’l als Höhepunkte.

Im September 1967 stellte Herr Stadtpfarrer Gerwald als neuen Präses Kaplan Georg Hartl der Kolpingsfamilie vor. Gleichzeitig übernahm Peter Laubmayer das Amt des Seniors.

Das Erreichte konnte erhalten werden, mancher kleine Schritt nach vorne ist gelungen. Das Theaterspielen wurde mit dem Lustspiel „Der Hochstapler“ wieder aufgenommen; ein besonderes Augenmerk legte man auf die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen, wie etwa Radrennen und Fußballturniere. Mit auswärtigen Gruppen und Vereinen konnten schöne Verbindungen aufgenommen werden. Mehrfach zeichneten sich Kolpingssöhne aus durch ihre Mithilfe zur Verschönerung der Stadtpfarrkirche und durch die Beteiligung an der alle 2 Jahre durchgeführten Altkleider- und Papiersammlung zugunsten guter Zwecke.

Das Sommerfest, Sonntagswanderungen und Wanderversammlungen führen die Kolpingsfamilie immer wieder in froher Runde zusammen und stärken die Gemeinschaft. Mit Eifer sind Kolpingssöhne dabei, das ehemalige Mesnerhaus in der Poststraße
als Vereinsheim zu einem „Haus der offenen Tür“ herzurichten.

Was die Mitglieder und das Leben des Vereins angeht, haben sich in der heutigen Zeit die Gewichte verlagert: Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass jeder Bürgerssohn zur Kolpingsfamilie gehört. Die soziale Bedeutung des Kolpingwerkes in Form der Unterstützung des Gesellenwanderns hat sich gewandelt. Die Kolpingsfamilie ist noch mehr als früher zur Bildungsgemeinschaft geworden, wo sich junge Menschen zusammenfinden, um miteinander zu leben und voneinander zu lernen. Aus diesem Grunde trifft sich der Familienkreis in Altkolping zu eigenen Zusammenkünften; deshalb wird an regelmäßigen Versammlungen festgehalten, weil – im Vergleich zu früheren Zeiten – heute gerade die wenigen Teilnehmer die Chance des Gesprächs und der ganzheitlichen Bildung wahrnehmen können.

1969 übernimmt Helmut Ernstorfer als Senior die Führung der Kolpingsfamilie.

1970 stand ein Großereignis an – das 75-jährige Gründungsfest der Kolpingsfamilie Mainburg. Präses Georg Hartl schrieb die Chronik aufgrund von vorhandenen Dokumenten und Protokollen und bereitete das Jubiläumsfest vor. Senior Helmut Ernstorfer konnte im Seidlbräusaal zum Festabend viel politische Prominenz begrüßen. Darunter waren der Schirmherr, Landrat Dr. Krafft, 1. Bürgermeister Max Spenger, Bezirksrat Sebastian Schenk, stellvertr. Landrat Hans Bachner, 2. Bürgermeister Dr. Kistler, sowie die Stadt- und Kreisräte.

Weiter konnten aus dem Diözesanverband Regensburg Diözesanpräses Domkapitular Karl Böhm und der Festredner Diözesansekretär Helmut Petz begrüßt werden. Ein herzlicher Gruß galt dem ehemaligen Präses aus dem Mainburger Kloster, Pater Columban. Die Vertreter von öffentlichen Behörden, Ämtern und Schulen waren ebenso vertreten, wie die geistlichen Herren aus den umliegenden Gemeinden. Am Folgetag fand ein Kirchenzug mit über siebzig Vereinen statt.

Nach dem Gründungsfest übernahm Pfarrer Paul Gerwald das Amt des Präses. Dieser gestaltete mit dem Senior Helmut Ernstorfer das Vereinsleben. In der Zeit von 1970 -1973 standen sportliche und religiöse Veranstaltungen im Vordergrund: Fußball, Kegeln, Skifahren und Spiel ohne Grenzen bildeten dabei die Plattform für viele gemeinsame Aktivitäten auf Bezirks- und Diözesanebene.

Als Nachfolger von Pfarrer Gerwald und Helmut Ernstorfer übernahmen 1973 Pater Paternus Keck und Robert Burgmeier die Vereinsführung. Es lag im Naturell dieser beiden, dass aufgrund ihrer frohen Gesinnung das Programm der Kolpingsfamilie entsprechend ausgerichtet wurde. Dies bedeutete, dass im gesellschaftlichen Bereich die Schwerpunkte gesetzt wurden. Hierbei fand man zurück zu alten Tugenden der Kolpingsfamilie und führte wieder jährlich einen Ausflug in die bayerischen Berge durch. Das Allgemeinwissen der Mitglieder wurde durch Quizabende gestärkt.

1974 wurde Reinhard Kaindl Senior der Kolpingsfamilie.

In der Zeit bis 1978 verstand es der bisher jüngste Senior der Kolpingsfamilie mit Pater Paternus und einer tatkräftigen Vorstandschaft ein buntes und anspruchsvolles Programm zu erstellen. Neben den gewohnten sportlichen Aktivitäten, Ausflügen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, wie Familienkreis, Sommernachtsfest, Johannisfeier und vieles mehr, wurden in dieser Zeit Schwerpunkte mit sozialkritischen Merkmalen gesetzt. Diese bestanden aus Vorträgen über Aufgaben und Sinn der Bundeswehr und aus Vorträgen Aus- und Fortbildung von Jugendlichen und Erwachsenen. Im Stile von „Jetzt red i“ veranstaltete die Kolpingsfamilie am 16.02.1978 im Seidlbräusaal anlässlich der Kommunalwahlen, eine Politparty mit den Bürgermeisterkandidaten Max Spenger und Sebastian Kirzinger.

Ab diesem Zeitpunkt wurde jährlich ein Kommunalpolitiker zu politischen Diskussionen eingeladen unter anderem waren dies Landtagsabgeordnete, Landräte, Bezirkstags-präsident, Bürgermeister und Fraktionssprecher aller Parteien. In Zusammenhang mit der ersten Ölkrise im Verlauf der 70er-Jahre war es eine Selbstverständlichkeit, dass dieses Thema in der Kolpingsfamilie thematisiert wurde, und dass über die Verwendung von natürlichen Rohstoffen und anderen Ressourcen diskutiert wurde.

Mit Rudolf Huber wurde 1978 erstmals ein Senior gewählt, der verheiratet war. In der bisherigen Geschichte der Kolpingsfamilie war in der Vergangenheit immer ein lediges Mitglied zum Vorsitzenden/Senior gewählt. Rudolf Huber forcierte die Jugendarbeit. Er motivierte Jugendliche Verantwortung in der Jugendarbeit zu übernehmen. Sein Ziel war es, ein Programm zu erstellen, das sowohl die Jugend als auch die Erwachsenen ansprach. Unter der Leitung und Initiative des Pfarrers und Präses Georg Johann wurde die Stadtpfarrkirche innen und außen renoviert und der Kauf einer neuen Orgel für die Stadtpfarrkirche wurde beschlossen.

Die Kolpingsfamilie steuerte ihren finanziellen Beitrag aus der Altkleider- und Papiersammlung von 1980 bei. 1982 wurde auf Einladung des damaligen Innenministers Fritz Zimmermann (CSU) der Bundestag und Bundesrat sowie am folgenden Tag die Kolpingzentrale in Köln besichtigt. 1982 wurde auf Initiative des Präses Alois Lehner in Mainburg erstmals in Erwägung gezogen, für die katholischen Vereine ein Vereinszentrum zu erbauen. Die Kolpingsfamilie Mainburg konnte 1985 im Rahmen der 90-Jahrfeier aus dem Erlös der Altkleidersammlungen einen Betrag von 10.000 DM sowie einen weiteren Betrag für die kommunikative Ausstattung des Pfarrheims für TV/Video, Leinwand und Tageslichtprojektor zur Verfügung stellen.

Peter Laubmayer stellte zum 90-jahrigen Jubiläum eine Chronik sowie einen Bildervortrag zusammen.

Kolpingfamilie Mainburg in Wachau

Im Jahre 1981 führte der Vereinsausflug die Kolpingsfamilie Mainburg in die Wachau

Nach neun erfolgreichen Jahren von Rudolf Huber, der 1987 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, folgte 1987 Rupert Kollmannsperger als Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Neben den bereits erwähnten Tätigkeiten wurde nun das Programm der Kolpingsfamilie in den musischen und geisteswissenschaftlichen Bereichen erweitert. So wurde in Wien das Musical „Cats“ besucht und eigene Seminarreihen in den Kolpinghäusern Lambach, Immenreuth und Teisendorf durchgeführt.

1990 übernahm Wolfgang Friedl als Vorsitzender die Verantwortung in der Kolpingsfamilie.

In den 90er Jahren konnte das schon umfangreiche und anspruchsvolle Programm der Kolpingsfamilie nochmals erweitert werden:Spielwoche für Kinder in der Ferien-zeit, Familientag jeweils am Pfingstmontag, Maiandachten in den benachbarten Kapellen um Mainburg, Jugendgottesdienste und Bezirksversammlungen. 1992 konnte das 10-jährige Jubiläum bezüglich der Renovierung der Michaelskapelle begangen werden. Diese konnte 1982 unter erheblicher Beteiligung der Kolpingsfamilie vor dem Verfall bewahrt werden.

1993 wurde Xaver Schlemmer zum Ehrenmitglied ernannt. Er folgte somit den bereits verstorbenen Ehrenmitgliedern Sebastian Rabl und Ludwig Gruber. 1995 wurde Peter Laubmayer aufgrund seiner Verdienste um die Kolpingsfamilie Mainburg zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Vereinschronik wurde von Peter Laubmayer zum 90-jahrigen Jubiläum erstellt. Ihn gilt ein ganz besonderer Dank.