Über uns

Die Kolpingsfamilie Mainburg wurde 1895 als Gesellenverein gegründet. Wir sind ein soziales Netzwerk vor Ort mit rund 300 Mitglieder. Seit dem 07.10.2009 ist unsere Familie in das Vereinsregister eingetragen.
Unsere Kennzeichnung liegt in der Fürsorge und Verantwortung der Mitglieder füreinander.

Das ganze Jahr über organisieren wir verschiedene Veranstaltungen für Freunde und Mitglieder der Kolpingsfamilie Mainburg. Das Jahr beginnen wir mit einer Winterwanderung am 6.1. . Ab diesen Tag beginnt auch der Kartenvorverkauf für unser Gesellenkranzl, das immer am vorletzten Faschingssamstag stattfindet.

Einmal im Jahr treffen sich im Nebenzimmer vom Seidlbräu begeisterte Schafkopffreunde zu einem Turnier. Spielleiter Rudi Huber lost die Tische aus und steht mit Rad und Tat zur Seite. Gespielt wird mit der Langen Karte nach Turnierregeln.

Das Schafkopfturnier entstand nachdem unsere Kolpingfamilie ein Schafkopflehrgang angeboten hat. Ehrenvorstand Rudi Huber und Ehrenmitglied Peter Laubmayer führten den Lehrgang für alle Interessierten durch.  Seitdem werden bei dem jährlichen Turnier nicht nur die 3 Besten Spieler ausgezeichnet, sondern auch die Beste Spielerin sowie der letzte Platz. Die Sachpreise sind Spenden von Mainburgern Firmen und reichen von Gutscheinen für Reisen, Geschenkkörben und Gutscheine für ein Restaurantbesuch.

Spieler beim Schafkopfen

Im Frühjahr und Herbst organisieren wir eine Altkleidersammlung rund um Mainburg. Die Bürger können vorab Säcke in Mainburgern Geschäften abholen. Im ganzen Stadtgebiet sowie rund um Mainburg werden die befüllten Kleidersäcke aufgesammelt.

Der Erlös kommt einem karitativen Zweck zugute.

Im Sommer findet unser Sommerfest statt. Seit einigen Jahren treffen wir uns dazu im Pfarrheim zum Grillen und gemütlichen Beisammensein. Für Kinder gibt es ein kleines Programm.

Das Gesellenkranzl ist ein traditioneller Schwarz-Weiß-Ball und sehr beliebt bei den Mainburger Bürgerinnen und Bürgern. Am vorletzten Faschingssamstag findet der Ball im Christlsaal statt. Für Unterhaltung sorgt eine Live-Band sowie der Auftritt der Narrhalla Mainburg.

Der Schwarz-Weiß-Ball gibt es seit 1959.

Tanzpaare

Der Nikolausdienst hat eine lange Tradition in Mainburg. An 3 Tagen werden rund 120 Familien besucht. Der Nikolaus kommt mit seinem Krampus und trägt den Kindern Lob und Tadel aus dem Goldenen Buch vor.

Am 2. Adventssonntag findet unser Kolpinggedenken mit anschließender Adventfeier statt. Der Verein möchte sich so bei den vielen treuen Mitgliedern und Helfern bedanken.

Johannisfeuer

Es ist auch in vielen nichtchristlichen Kulturen ein alter Brauch, am längsten Tag im Jahr eine Sonnwendfeier zu halten. Man denkt zur Jahreshälfte daran, dass sich im Leben des Menschen Licht und Dunkel begegnen, ja dass es Götter des Lichtes und Dämonen der Finsternis gebe. Die Menschen versuchen beide zu beschwören: Die Mächte des Bösen zu
bannen und die guten Geister um Hilfe anzurufen.

Das Feuer, das in diesen Tagen angezündet wird ist für sie ein Zeichen der Freude über die Fülle des Sommers, wo alles der Reife zugeht. Zugleich aber weckt es das dunkle Gefühl des Zerstörerischen und führt uns vor Augen, dass nichts in dieser Welt von Dauer sein kann.

In der Bibel weist das Feuer hin auf die Anwesenheit und Herrlichkeit Gottes und ist zugleich Zeichen seines reinigenden Wirkens. Auch seine Kraft und Liebe deutet uns das Feuer an.

Wenn in dieser Abendstunde zum Gedenken an den heiligen Johannes ein Feuer eintzündet und gesegnet wird, dann weist das auf etwas wichtiges hin: Ein Feuer macht das Dunkel hell, ermöglicht Orientierung und verbreitet Wärme und Geborgenheit. Jesus hat von sich gesagt: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht im Dunkeln gehen, sondern
das Licht des Lebens haben. Wir wollen ihm nachfolgen, unser Leben erleuchten lassen von seinem Geist und so selber zum Licht für andere werden.

Das ganze Jahr über findet der Kolping Stammtisch im Seidlbräu statt. Die Termine werden in der Zeitung  bekannt gegeben.