Projektgruppe Partnerschaft Myanmar

Seit 2013 unterstützt und begleitet unsere Projektgruppe Partnerschaft Myanmar Kolpingmitglieder in Myanmar nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft. Schwerpunkte sind Bildung, landwirtschaftliche Projekte und ein Mikrofinanzfond.

Wir sind zuversichtlich, die benötigten Gelder in den nächsten Jahren aufbringen zu können, doch hoffen wir auch auf Spenden für unsere Partnerschaft.

Spendenkonto: Kolpingsfamilie Donzdorf, DE55610500000049044728

 

Von links nach rechts: Sigrid, Petra, Gerd, Manfred, Joachim, Katharina, Jennifer, Carolin, Armin, Eddie. Es fehlen Marina, Dominik und Lukas

 

Nachfolgend und hier finden Sie Berichte und Informationen zu unserer Arbeit (in umgekehrter chronologischer Reihenfolge):


Erfolgreiche Partnerschaft Myanmar

veröffentlicht 03.05.2021

 

Ein schönes Beispiel für Hilfe zur Selbsthilfe.

Trotz der äußerst schwierigen Lage in Myanmar können die von uns unterstützten Projekte weitergeführt werden. Immer wieder berichtet der Vorsitzende von Kolping Myanmar, wie hilfreich unsere Spenden für die Menschen sind. Unsere Mitglieder leben überwiegend in ländlichen Regionen, die von den Unruhen weniger erfasst sind. Allerdings muss das ins Parlament gewählte Kolpingmitglied Paul seine Verhaftung fürchten und übernachtet daher jede Nacht woanders. Hier die Originalaussage von Mitglied Alice Than von der Kolpingfamilie St. Paul:

“Ich habe sechs Familienmitglieder zu Hause. Während Covid-19 wusste ich nicht, wie ich meine Familie ernähren sollte, da es zu viele lokale Einschränkungen gab, um von Ort zu Ort mobil zu sein und Geld zu verdienen. Da ich keine anderen Möglichkeiten hatte, den Lebensunterhalt für meine Familie zu verdienen, hat mich der Gedanke der “lokalen Selbstversorgung” dazu gebracht, ihn in die Tat umzusetzen. So eine wunderbare Idee ist entstanden, weil ich bei einer Kolpingsfamilie bin. So bin ich auf die Idee gekommen, einheimische Kirsch- und Kaffeearomen herzustellen, um meine Kunden mit einem reinen und lokal orientierten Geschmack zu bedienen. Ich habe zwei Arten von sowohl Kirsch- als auch Kaffeeweinen hergestellt. Die erste Marke ist für spezielle Kunden zum Genießen und die zweite Marke ist für jeden, der sie zu einem vernünftigen Preis konsumieren möchte. Derzeit sind meine Produkte gut auf dem Markt und es gibt Bestellungen. Durch diese lokalorientierte Weinproduktion in kleinem Maßstab konnte ich meine Familie mit einem gewissen Einkommen unterstützen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner unternehmerischen Arbeit. Sie wären im siebten Himmel, wenn Sie die Gelegenheit hätten, meine außergewöhnlichen Weine zu probieren (2021-05-11 Myanmar Weinproduktion). Mein Traum ist es, mit dem bestehenden Kayath Zone Board (Anmerkung: bei uns Bezirksverband) zusammenzuarbeiten, um in naher Zukunft ein “Vocational Training Center”(Ausbildungszentrum) einzurichten, um bestimmte Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden, ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihr Wissen zu erweitern, um berufsorientiertes Lernen zu ermöglichen”, sagte sie mit entschlossenem Geist.


 

E-Mails aus Myanmar

veröffentlicht 08.03.2021

 

Nach anfänglicher Unterbrechung besteht nun wieder E-Mail-Kontakt nach Myanmar – wenn auch etwas vorsichtig und reduziert.

Jennifer Lei Lei Win, Vorstandsmitglied von Kolping Myanmar, schrieb folgendes:

Wir erleben eine große Herausforderung in Myanmar, unsere Arbeit geht nur sehr langsam voran. Kritisch ist es in den städtischen Gebieten. Unsere Kolping-Bauern bereiten jetzt den Anbau von Sommerfrüchten vor und auch die Kolping-Hausfrauen betreiben weiter ihre Schweinezucht auf ihren Höfen. Die Kolping-Stipendiaten lernen zu Hause. Die Kolping-Berufsausbildung wurde im September abgeschlossen nach der zweiten Corona-Welle in Myanmar. Die Kolpingbüros arbeiten planmäßig. Wegen der Bewegung des zivilen Ungehorsams gegen das Militär sind die Banken geschlossen, Geldabheben an den  Automaten ist möglich. Meine persönliche Meinung ist, dass es sehr lange dauern wird (bis wieder Ruhe im Land eintritt). Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.
Es ist eine schwierige Zeit in Myanmar, aber wir bleiben in Sicherheit. Vielen Dank für eure gemeinsamen Gebete. Mit besten Grüßen Jennifer.

 

Der Vorsitzende, Tino Stephen, wurde zum Besuch einer Kolpingsfamilie in der Diözese Pekhon eingeladen und wurde mit zwei außergewöhnlichen, fast identischen Lebensgeschichten überrascht. Hier eine davon in etwas verkürzter Version:

Meine jahrelange Verbitterung und Ausgrenzung ist für immer verschwunden

“Wir sind im Alter von 60 und 55 Jahren. Ich heiße Joseph und meine Frau Angela. Ich bin sehr glücklich, dass wir am 9. Februar 2021 in aller Öffentlichkeit heiraten konnten. Als wir uns vor 25 Jahren gegenseitig die Ehe versprachen, war ich Wanderarbeiter, ohne religiöse oder soziale Anerkennung. Es ist hier gesellschaftliche Tradition und Praxis, dass jeder, der solch eine Frau oder Mann heiratet, automatisch von der Gemeinschaft und auch der Verwandtschaft ausgegrenzt wird.
Nicht einmal die Gottesdienste durfte meine Frau als Katholikin besuchen. Wir waren die schwarzen Schafe und durften an keinerlei gemeinschaftlichen oder religiösen Feiern teilnehmen. Stellt euch solch ein Leben vor. Um dieser Schmach zu entgehen, wanderten wir nach der Geburt eines Kinds nach Thailand aus. Nach vielen Jahren kehrten wir in unser Heimatdorf zurück und hatten nach der Gründung der Kolpingsfamilie St. Anna die Hoffnung, ebenfalls aufgenommen zu werden. Wir nahmen an den Aktivitäten und Gebetstreffen teil, um Kolping kennen zu lernen. Die monatlichen Gebete und Treffen halfen uns auf dem Weg zurück in die Gemeinschaft. Unser Leben erstrahlte in neuem Glanz. Wir erlebten am 9. Februar ein unglaubliches Glücksgefühl, da wir öffentlich in der Kirche mit vielen Anwesenden heiraten konnten. Alle Bitterkeit und Schmerzen sind auf einmal weg. Wir sind keine schwarzen Schafe mehr. Als neue Gemeindemitglieder genießen wir aus tiefstem Herzen die Gemeinschaft und das Recht zum Feiern. Ich bin sehr stolz darauf, ein Kolpingmitglied zu sein. Danke, Adolph Kolping, dass du mit deiner Macht und Fürsprache dafür gesorgt hast, dass wir ein Teil der guten Familie sind. Außerdem gilt mein aufrichtiger Dank allen Mitgliedern der Kolpingsfamilie, die unser Leben zu einer schönen Kunst in der Gemeinschaft geformt und gestaltet haben.”


 

Dankschreiben aus Myanmar

veröffentlicht 12.12.2020       (Übersetzung nachfolgend)

 

“You are the best career guiding star who has promoted me to be a proud woman.”

“The knowledge and skills that I have learned from the Vocational Training (Sewing) of Kolping Myanmar, have supported me a lot in my daily life at the small village where I live. I have got at least three or four orders of suits/clothes on a regular monthly basis to sew. The moderate income has helped me to survive during home stay periods due to the pandemic virus restrictions.

Child suits, shirts, coats, modern designed dresses of women and trousers have been demanded from me. All these orders have sharpened my knowledge and skills day to day as a seamstress. In my free time, I work in the farms of others to be close to the mother-nature nearby my village to get extra money as a daily paid laborer. After five months of practical vocational experiences and skills, from the bottom of my heart, I would like to thank Kolping Myanmar and its affiliated families, donors who have paid the path of sewing skills for me as a long lasting vocation opportunity. I personally have been benefited this training and it significantly uplifts the dignity of a person as a woman like me. I can be proud and can stand on my own foot as a marginalized person in the community. Therefore, I would like to encourage Kolping Myanmar to continue conducting such vocational trainings more in the near future for low income community people. Thank you very much for your support,” claimed Antonia Ma Htay Win.

 

* * * *  Hier die Bilder und nachfolgend die Übersetzung  * * * *

 

“Du bist der beste Karriere-Unterstützer, der mich zu einer stolzen Frau gemacht hat.”

„Das Wissen und die Fähigkeiten, die ich aus der Berufsausbildung (Nähen) in Kolping Myanmar gelernt habe, haben mich in meinem täglichen Leben in dem kleinen Dorf, in dem ich lebe, sehr unterstützt. Ich habe regelmäßig monatlich mindestens drei oder vier Bestellungen von Anzügen / Kleidung zum Nähen. Das moderate Einkommen hat mir geholfen, während der Aufenthalte zu Hause aufgrund der Einschränkungen des Pandemievirus zu überleben.

Bei mir wurden Kinderanzüge, Hemden, Mäntel, modern gestaltete Frauenkleider und Hosen bestellt. All diese Aufträge haben mein Wissen und Können als Näherin von Tag zu Tag geschärft. In meiner Freizeit arbeite ich auf den Farmen anderer, um der „Mutter Natur“ in der Nähe meines Dorfes nahe zu sein und als Tagelöhner zusätzliches Geld zu verdienen. Nach fünf Monaten praktischer beruflicher Erfahrungen und Fähigkeiten, möchte ich mich von ganzem Herzen bei Kolping Myanmar und seinen angegliederten Familien bedanken, Spendern, die mir den Weg des Nähens als langanhaltende Berufungschance bezahlt haben. Ich persönlich habe von diesem Training profitiert und es erhöht die Würde einer Person als Frau wie ich erheblich. Ich kann stolz sein und als an den Rand gedrängte Person in der Gemeinschaft auf meinen eigenen Beinen stehen. Daher möchte ich Kolping Myanmar ermutigen, solche Berufsausbildungen in naher Zukunft für Menschen mit niedrigem Einkommen weiter durchzuführen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung“, sagte Antonia Ma Htay Win.


Dankschreiben aus Myanmar

veröffentlicht 29.11.2020

 

Unsere Projektgruppe Myanmar unterstützt seit einigen Jahren den Aufbau von Kolpingsfamilien in Myanmar. Dazu gab es regelmäßig Aktionen wie das Myanmar-Café, den Verschenkemarkt, die Handysammelaktion und weitere Aktivitäten. Inzwischen gibt es den Nationalverband Kolping in Myanmar seit 15 Jahren. Der Leiter der Donzdorfer Projektgruppe, Eddie Jeckel, hat dem Nationalvorsitzenden von Kolping Myanmar zu diesem Jubiläum gratuliert. Nachfolgend die Antwort von Tino Maungtino zum Nachlesen:

 

Lieber Eduard und liebe Kolpingsfamilie Donzdorf,

Einen frohen Advent euch allen.

Wir freuen uns sehr, dass die kleinen Geschenkartikel von Kolping Myanmar gut angekommen sind. Ich werde die Gratulationsbotschaft zu unserem 15-jährigen Jubiläum an unsere Vorstandmitglieder und auch Kolpingsfamilien weitergeben.

Du sagst, dass ihr wegen Corona nicht in der Lage ward, Aktivitäten zu entwickeln, um mehr Geld für unsere Partnerschaft zu beschaffen. Ihr habt aber in der Zeit der Pandemie sehr viel für uns getan. Wir konnten mit unseren Präventions- und Kampagne Aktivitäten in Phase Eins das Bewusstsein für Covid-19 helfen zu schärfen und das war für unsere Kolpingschwestern und -brüder in Myanmar absolut wichtig.

Darüber hinaus habt ihr und eure Gruppe zusammen mit Kolping International uns unterstützt, und so konnten wir jeder unserer Mitgliedsfamilien eine Lebensmittelration zum Lebensunterhalt übergeben. Schließlich erhielten 10 Kolpingsfamilien zinslose Darlehen für den Kauf von Saatgut für die Winterfrucht und den Anbau von schnellwachsenden Feldfrüchten während der Pandemieperiode. Inzwischen sind einige bereits dabei, die Ernte einzubringen, andere werden später die Ernte einfahren. Diese zahlreichen Unterstützungen haben unsere Partnerschaft gestärkt und vertieft. Dafür sind wir euch allen dankbar.

Auch sind wir sehr dankbar für die enge und umsichtige Zusammenarbeit. Wir werden somit niemals alleine gehen, auch wenn äußere Umstände uns daran hindern sollten.

Bleibt sicher und Gott segne euch alle!

Tino


NWZ-Bericht vom 26.11.2020

veröffentlicht 28.11.2020

 

Donzdorf. 29 Schülerinnen und Schüler aus Taunggyi, Loikaw und Pekhon haben mit finanzieller Hilfe der Kolpingsfamilie Donzdorf ihr „Matriculations Exam 2020“ bestanden. Der Abschluss sei Grundlage für den Besuch einer weiterführenden Schule, teilt die Kolpingsfamilie mit. Ein Studium sei aktuell wegen Corona nicht möglich. Der Erfolg sei bemerkenswert, da ein hoher Prozentsatz der Kinder in Myanmar nicht zur Schule gehen oder sie ohne Abschluss verlassen. Mit Spenden kann das Studienprogramm von Kolping Myanmar unterstützt werden.

Weitere Informationen auch unter myanmar-kolping-award/

 


Dankschreiben aus Myanmar

veröffentlicht 07.06.2020

 

Brief Myanmar Original

Brief Myanmar Übersetzung

 


NWZ-Bericht vom 30.05.2020

veröffentlicht 31.05.2020

 


Eindrücke “Corona-Projekt Myanmar”

veröffentlicht 03.05.2020

 

Unter dem folgenden Link sind ein paar Eindrücke aus Myanmar zu sehen, die mit EUR 1.000,– von der Kolpingsfamilie Donzdorf finanziell unterstützt wurden und so vor Ort zur Eindämmung der Corona-Pandemie dienen können:

https://www.kolping.net/en/myanmar-awareness-campaign/

(Awareness = Bewusstsein, Wahrnehmung)

Außerdem haben wir Bilder von dort erhalten. Mit unserer Spende konnten 260 KF-Mitglieder in den von der Pandemie am stärksten betroffenen Diözesen mit einem Corona-Paket versorgt werden. Die Schutzmasken wurden selbst genäht und die Päckchen u.a. mit unserem Donzdorfer Kolping-Emblem beklebt…!


Dankschreiben von Kolping Myanmar

veröffentlicht 11.03.2020

 

Liebe EineWeltGruppe,

herzliche Grüße aus Myanmar!

Euer Beitrag an der Entwicklung und Nachhaltigkeit von Kolping Myanmar ist unermesslich wertvoll. Neben eurer finanziellen Unterstützung, spielt ihr eine große Rolle bei der Motivation unserer Vorstandsmitglieder. Wir sind sehr stolz und inspiriert von der Arbeit, die ihr bisher für uns getan habt. Euer Gruppenfoto habe ich an alle Vorstandsmitglieder verteilt und sie waren sehr erfreut, euch auf diesem Weg kennenzulernen. Welch eine Motivation und Aufmunterung für alle von uns.

Dank eurer Unterstützung und Vermittlung gehen wir viel freudiger, engagierter und  intensiver an unsere Aufgaben. Voll Dankbarkeit möchten wir euch danken für die Zeit und die Dienste, die ihr für unsere Kolpingorganisation in Myanmar leistet.

Durch eure Großzügigkeit und Nächstenliebe in diesen Tagen großer Herausforderungen,  wagen wir davon zu träumen, noch größere Erfolge bei unseren Kolpingsmitgliedern in Myanmar zu erreichen.

Für die Zukunft wünschen wir euch alles, alles Gute und können versichern, dass wir euch immer in unsere Gebete einschließen.

Euer in Christus

Tino


Partnerschaft Myanmar

veröffentlicht 19.12.2019

 

Nachdem bereits die ersten 4 Studenten unseres Studienprogramms mit ihrem Studium beginnen konnten, hat  Tino, der Vorsitzende des Kolpingwerkes Myanmar, weitere Projekte  geplant und um Unterstützung gebeten. Wir hatten ihm schon zu Beginn seiner Amtsübernahme signalisiert, dass wir gerne weitere Projekte unterstützen, um den Kolpingmitgliedern, vor allem in den ländlichen Gebieten, zu besseren Lebensbedingungen zu verhelfen.

Tino hat nun eine detaillierte Projektplanung  für die nächsten 4 Jahre vorgelegt, die wir uns vorgenommen haben, voll zu finanzieren. Mit unserem  finanziellen Polster, den geplanten Aktivitäten und eventueller Spenden, haben wir die Zusage gegeben,  die sehr hilfreichen und auf Nachhaltigkeit angelegten Projekte  finanzieren zu wollen.

Dabei geht es darum, den Mikrofinanzfond jährlich durch unsere Überweisungen aufzustocken. Es handelt sich um folgende Hilfe zur Selbsthilfe:

– Landwirtschaftliche Projekte wie Kauf eines Schweines, einer Kuh, von Ziegen

– Aufbau einer Fischzucht

– Aufbau einer Erdnussanlage

– Einrichtung einer Champignonzuchtanlage

– Erstausstattung eines kleinen Einzelhandelsladens

– Kauf einer Nähmaschine zur Eröffnung einer Änderungswerkstatt

Der vorhandene Finanzfond von Kolping Myanmar wurde voll ausgeschöpft. Um alle Vorhaben finanzieren zu können, ist ein Restbedarf von € 17.000,– kalkuliert.

Wir sind zuversichtlich, diese Gelder in den nächsten Jahren aufbringen zu können, doch hoffen wir  auch auf Spenden für unsere Partnerschaft.

Spendenkonto: Kolpingsfamilie Donzdorf, DE55610500000049044728.

Die Partnerschaftsgruppe wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und im Neuen Jahr Gesundheit und Lebensfreude.


Dankschreiben aus Myanmar

veröffentlicht 08.10.2019

 

Im Bundesstaat der Shan-Region leben die Menschen unterschiedlicher Religionen und Ethnien friedvoll und harmonisch miteinander. Die Landeshauptstadt  Pekhon ist eingebettet in einer sehr schönen Landschaft mit einem großen See. Touristisch eine große Attraktion und die am zweithäufigsten besuchte Region in Myanmar. Hier haben sich, als katholische Minderheit, 15 Kolpingsfamilien gegründet mit über 200 Mitgliedern.

Während einer Regionalkonferenz von Kolping Myanmar brannte das Haus des Bezirksleiters James komplett ab. Was der Verlust eines Hauses für diese Menschen bedeutet, können wir uns gar nicht vorstellen. Die Partnerschaftsgruppe Myanmar hatte daher spontan beschlossen, James eine Unterstützung von 1500,- € für den Aufbau eines neuen Heims zu überweisen. Für diese Hilfe bedankt er sich nun mit folgendem Schreiben:

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“Lieber Eduard,

um ehrlich zu sein, ich habe bisher in meinem ganzen Leben noch nie ein so großartiges Geschenk erhalten. Ich bin  der festen Überzeugung, die  Gottes glorreiches Wirken und Liebe, dich als großartiges Werkzeug gebraucht hat, um mir diese Hilfe in einer sehr schwierigen Zeit meines Lebens zukommen zu lassen. Auch glaube ich daran, dass unser seliger Adolph Kolping sie in der Gruppe dabei unterstützt, den ärmsten  Menschen (in der Einen Welt) zu helfen. Diese Unterstützung hat meinen Glauben an Gott und unseren seligen Adolph Kolping noch mehr bestärkt.

Dir und der ganzen (Kolpings-)Familie wünsche ich Gesundheit und ein glückliches Leben.

Lasst uns zusammen Gott loben und preisen.

Mr. James”

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Bemerkung: Zu diesem Brief möchte ich anmerken, dass der Glaube bei den Menschen in Myanmar, gleich welcher Religion, eine große Rolle im täglichen Leben einnimmt.

Eddie Jeckel


Nachlese Verschenkmarkt 2019

veröffentlicht 02.10.2019

 

Der zum Markt umfunktionierte Kleine Saal des Martinushauses fand am verkaufsoffenen Wochenende sehr guten Zuspruch. Die unterschiedlichsten gespendeten Artikel fanden eine neue Verwendung und die Besucher waren mit den “Schnäppchen” hoch zufrieden. Auch viele Flüchtlinge konnten ihren spärlichen Haushalt mit dringend notwendigen Haushaltsartikeln ergänzen. Am Ende ergaben die vielen Kleinbeträge einen Gesamterlös von mehr als EUR 1.200,–. Die über das Internet verkauften oder ersteigerten Artikel sowie einige Spenden erbrachten weitere EUR 800,–. Der Gesamtbetrag kommt wieder dem Kleinkreditsystem unserer Partnerkolpingsfamilien in Myanmar zugute. Davon abgesehen, haben wir mit dieser Aktion ca. 2 t Abfall vermieden, denn all die Dinge werden weiterverwendet.

Einen ganz herzlichen Dank an die vielen Spender und Akteure beim Vorbereiten, Verkauf und abschließenden Aufräumen beim Verschenkmarkt. Auch dem Gräflichen Haus danken wir für die Überlassung der Fahrzeuge.