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Kolpingsfamilie

Wiggensbach

Portrait Adolf Kolping
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Kolping thematisiert ... Gefahren im Internet

veröffentlicht am

Die Veranstaltungsreihe ?Kolping thematisiert? der Kolpinggruppe Wiggensbach ist inzwischen ein fester Bestandteil des Dorflebens geworden. Nachdem 2010 ein politischer Frühschoppen zur Bürgermeisterwahl durchgeführt und 2011 das Thema Zivilcourage aufgearbeitet wurde, organisierte die Vorstandschaft heuer einen Vortrag mit reichlich Diskussion zum brennenden Thema Gefahren im Internet.
Das Interesse war so groß, dass der Kolpingsaal bis auf den letzten Platz voll war.
Weiß ich, mit wem meine Tochter oder mein Sohn gerade chattet? Was darf/soll ich in sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook oder SchülerVZ von mir preisgeben? Kenne ich meinen Chatpartner? Wie kann ich mich gegen Internetfallen, Viren oder Trojaner schützen? Wie wehre ich mich gegen Internetabzocke? Wie verhalte ich mich, damit die vielfachen Vorteile des Internets nicht zum Boomerang oder Fluch werden? Kann ich mich selber strafbar machen? Diese Fragen bohren nicht nur Eltern und führen oft zu hitzigen Debatten mit den eigenen Kindern. Leider fühlen wir uns mit diesen Fragen nicht selten allein gelassen.
Doch die Kolpingfamilie Wiggensbach wollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen und konnte als Referenten den Computerspezialisten der Kripo Kempten, Herrn Kriminalhauptkommissar Uwe WALTER, gewinnen. Er informierte anschaulich und spannend über die Themen soziale Netzwerke, Raubkopien, unerlaubte Bildaufnahmen, Einkaufen im Internet, teure Fallen, Internetdienste, BKA-Trojaner aus erster Hand und gab Hilfestellungen, wie ich mich oder mein Kind fit fürs Internet machen kann. Meinen Computer schütze ich am besten mit einer aktivierten Firewall plus Virenscanner oder ohne Verschlüsselung kein WLAN betreiben waren nur einige der grundsätzlichen Tipps. Im Anschluss an den Vortrag war genügend Zeit für eine intensive Diskussion. Zusätzlich stellte sich unser Mitglied und Allgäuer Kripochef, Albert MÜLLER, den Fragen.
Hilfreich ist die Verwendung von Kinder- oder Jugendschutzprogrammen. Noch viel wichtiger ist es jedoch, die Kinder für den Umgang mit dem Internet fit zu machen, sie zu begleiten und zu informieren. Das Internet wird ein immer wichtigerer Teil unseres Lebens, insbesondere bei Jugendlichen. Nicht das Internet ist schlecht, sondern Personen, die es missbrauchen, weshalb sich jeder technisch schützen und zurückhaltend entscheiden soll, was er von sich preisgeben will. Denn was erst mal ins ?worldwideweb? gesendet wurde, kann in der Regel nicht mehr zurück geholt werden!