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Kolping-Theater

Kolping-Theater

” Ohne Freude, ohne Erheiterung kann das Menschenherz nicht sein, im Vereinsleben gebührt ihr eine wesentliche Stelle ” ( Adolph Kolping )
 

Dieses Kolpingzitat wurde bereits bei der neu gegründeten Kolpingsfamilie rasch in die Tat umgesetzt. Das Theaterspiel ist seit der Gründung ein fester Bestandteil in der Arbeit der Kolpingsfamilie Westhausen. Mit frohem Spiel will man heute wie vor fast 60 Jahren das Menschenherz erfreuen und einige Farbtupfer in den grauen Alltag streuen. Bereits in den ersten Januartagen 1950 standen Kolpingbrüder auf der Theaterbühne in der “Sonne” mit dem Stück “Heimkehr” bei einem Eintrittspreis von 1 DM. Der Erlös war für die Renovierung der Pfarrkirche bestimmt.
Drei Jahre später kam “Der Waffenschmied”, ein Singspiel von Lortzing, zusammen mit dem Kirchenchor zur Aufführung. In den folgenden Jahren waren es Aufführungen, die mit dem Geschehen der Heiligen Nacht zu tun hatten und im Rahmen von Pfarrgemeinde-Weihnachtsfeiern aufgeführt wurden. In den ausgehenden 50er Jahren verliert sich die Theaterspur. Auch andere örtliche Vereine stellen ihre Aktivitäten ein, das neue Medium Fernsehen zog die Menschen in seinen Bann.
Wiederbeginn
1978 wagte der damalige Vorsitzende Josef Wagner einen Neubeginn und gewann den Rektor der Grund- und Hauptschule, Karl Schimmel, als Regisseur. Eine junge Truppe von 8 Spielern trat mit dem Schwank “Dreimal schwarzer Kater” auf. Die Resonanz der Bevölkerung war gut, es wurde auch in Ellwangen im Speratushaus gespielt, zu Gunsten des Kinderdorfes Marienpflege. Der Start war geglückt, es gab Antrieb und Mut zu vielen großartigen und erfolgreichen Stücken, die in den folgenden Jahren in der Turn- und Festhalle für ein ausverkauftes Haus sorgten. 2004 feierte die Kolpingtheatergruppe ihr 25 jähriges seit Wiederbeginn. Die Kolpingsfamilie ist die einzige Organisation in der Gemeinde, die die Tradition des Laienspiels wieder aufgriff und seit dieser Zeit tausende Besucher erfreute. 80 Spielerinnen und Spieler waren in dieser Zeit auf den Brettern der Theaterbühne.
Der Erlös des Theaterspiels floss nie in die Kolpingkasse, sondern wurde immer für einen guten Zweck verwendet. Bis 2010 kam die stolze Summe von 65.300 Euro zusammen. Wir unterstützten die Renovierung unserer Pfarrkirche und der Kapellen, das Kinder- und Jugenddorf Marienpflege in Ellwangen, die Renovierung und Ausstattung des Kindergartens “St. Martin”, die Katholische öffentliche Bücherei, Bau und sakrale Ausstattung der neuen Aussegnungshalle auf dem Friedhof Westhausen, Hilfen für krebskranke Kinder, das Regionale Bündnis für Arbeit, Erdbebenopfer in Armenien, die Hochwasserhilfe Dresden, das Projekt “Kinder in Armut” aus Aalen, den gemeinnützigen Verein FAVOR aus Westhausen, die Ausgestaltungder Hauskapelle im Altenpflegeheim St. Agnes in Westhausen, Projekte der Entwicklungshilfe in Indien, Mozambik,  Paraquay, Peru, Tanzania und Uganda.
Seit Anbeginn sind dabei:
Xaver Starz, zuständig für Licht, Ton, Geräusche und Technik,
Adalbert Uhl, der das Bühnenbild mit Pinsel und Farbe gestaltet,
Friseursalon Margarete Gentner (heute: Bärbel Götz ), der unentgeltlich für Frisur und Maske
Erich Hoffmann, als Spieler und in der Gesamtleitung. Diese Aufgabe übernahm 2007 Norbert Schmitt.
Die gespielten Stücke:

1978 Dreimal schwarzer Kater
1979 Dr Entaklemmer
1980 Das Haus in Montevideo
1981 Der Bürger als Edelmann
1982 Schneider Wibbel
1984 Pension Schöller
1985 Der Schaukelstuhl
1986 Der müde Theodor
1987 Haus Kiepergass
1988 Familie Hannemann
1989 Mit Küchenbenutzung
1990 Der wahre Jakob
1991 Der Wahlkrampf
1993 Aktion Don Quixote
1994 Dr Entaklemmer
1995 Kein Auskommen mit dem Einkommen
1996 Wohin mit der Leiche
1997 Katzenjammer
1998 Zwoi wie Hond und Katz
1999 Komede auf dr Küchabank
2000 Kommt von irgendwo a Lichtle her
2001 Spanien ole´
2002 Das verflixte Klassentreffen
2003 Graf Lobster gibt sich die Ehre
2004 Der Spritzenkrieg
2005 Neschtflucht ens Schlamassel
2006 Dem Himmel sei Dank
2007 Polnische Wirtschaft
2008 Nur Zoff mit dem Stoff
2009 Der Bräu oder Bier und Wein, das lass sein
2010 Auf der Hütt´n
2011 Pension Hollywood
2012 Der Ölscheich aus Marabien