Rückblick

Handwerkerbaum

Ein prachtvolles Symbol für das ehrbare Handwerk

-Richtfest für den Handwerkerbaum-

Es dauerte gut eineinhalb Stunden, bis Pater Suitbert Telgmann, Präses der Kolpingsfamilie Werne a.d.Lippe, am Freitag, dem 30.04.2010, den neuen Handwerkerbaum einsegnen konnte. Doch all´ die Mühe, die Feinarbeit und der Schweiß der Kolpingbrüder, bis der Baum vervollständigt und hochgezogen wurde, haben sich gelohnt.

Der Baum aus einer Douglasie ist zwölf Meter hoch, wiegt mehr als 150 Kilogramm und trägt die Wappen der Handwerker-Innungen und steht im Kolpinggarten an der Wienbrede. Ein Prachtstück, für das der Kolping-Präses lobende Worte fand: „Ein schöner Baum und farbenfroh gestaltet.“ Pater Suitbert ließ keinen Zweifel an der Bedeutung des Handwerkerbaums für die Kolpingsfamilie: „Er drückt unsere Verbindung zum Handwerkerstand aus.“ Ganz im Sinne Adolph Kolpings also.

 

Eine wahre Gemeinschaft

In seinem Sinne wäre es auch gewesen, wenn er erlebt hätte, wie Kolpingbrüder sich anstrengten, um den alten, maroden Baum zu ersetzen. Vorsitzender Christoph Böckenbrink: „Viele Kolpingbrüder haben Wappen gestiftet und kräftig Hand angelegt.“

Doch das war noch nicht alles. Was am Freitag im Kolpinggarten auf die Beine gestellt wurde, war einer Gemeinschaft wie der Kolpingsfamilie würdig. Da wurde gehämmert, gebohrt, geschraubt, dass die rd. 70 Umstehenden ihre Freude hatten. Und als der Handwerkerbaum dann per Kran hochgezogen wurde und per Schrauben befestigt war, war allen beteiligten der Stolz in den Gesichtern anzusehen. Christoph Böckenbrink fasste es zusammen: “Nun haben wir wieder im Kolpinggarten unser ‘Ausrufezeichen’ stehen und können viele zu unseren Veranstaltungen begrüßen.“

 

… und das waren die Anfänge ….

Handwerkerbaum wird hergerichtet
-Kolping ist fleißig-

Vielen ist schon aufgefallen, dass das Wahrzeichen des Kolpinggartens – der Handwerkerbaum – nicht mehr zu sehen ist. Nach 17 Jahren war er altersschwach geworden. Alle waren jedoch der Meinung: „Dieses eindrucksvolle Zeichen für die Wurzeln des Kolpingwerks muss wieder den Kolpinggarten an der Wienbrede schmücken!“

Nun sind seit einiger Zeit fleißige Hände dabei, den Handwerkerbaum herzurichten.
Eine 12 m lange Douglasie, die der verstorbene Kolpingbruder N.Padberg stiftete, wurde aus dem Schwarzwald von der Fa,. Höttcke nach Werne geschafft.

In der Halle vom Kolpingbruder Malermeister B.Schlierkamp wurde die Tanne entrindet und konnte dann austrocknen. Nun begann die Feinarbeit. Am  Samstag trafen sich die Kolpingbrüder Chr.Böckenbrink, H. Paul und B.Schlierkamp, um den Stamm für das Anbringen der Querhölzer vorzubereiten und die neugeschnittenen Wappen aus Kunststoff zu grundieren.

Das Ausmalen wurde von H.Paul vorgenommen. 150 Arbeitsstunden wurden bereits geleistet. Doch mit dieser selbstlosen Hilfe werden die Kosten für den neuen Baum von ca. € 1.500,00 aufgebracht. Dazu bei tragen natürlich auch schon geleistete Spenden in Höhe von rd. € 500,00.

Denn 17 Innungszeichen werden an vier Querbalken weithin von den Handwerkern in Werne erzählen. 8 Wappen, u.a. von den Schreinern, Schneidern, Uhrmachern, Friseuren, Metzgern, Schuhmachern, wurden schon gespendet.

Ch.Böckenbrink meint dazu: „Gerne nehmen wir weitere Spenden entgegen. Ein Wappen kostet € 50,00. Wer möchte, bekommt das alte Wappen nach Hause geliefert, um es als Wandschmuck zu betrachten.“

Weitere Bilder:

 

Ansprechperson

Elisabeth Schwert

e-schwert@gmx.de

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