20 Mitglieder der Kolpingsfamilie Warstein–Hirschberg nutzten am 23. Januar 2026 die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der regionalen Trinkwasserversorgung zu werfen. Ziel der Besichtigung war die Trinkwassergewinnungs- und Aufbereitungsanlage am Hillenberg, jener Ort, an dem ein großer Teil des Warsteiner Trinkwassers seinen Ursprung hat.
Einblick in eine der ergiebigsten Quellen der Region
Die Führung begann an der Hillenberg-Quelle, die dank des mächtigen Kalksteinmassivs zu den leistungsstärksten und qualitativ hochwertigsten Quellen der Region zählt. Die Teilnehmenden erfuhren, wie das Wasser auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten natürlich gefiltert wird und weshalb Warstein seit Jahrzehnten von einer besonders klaren, frischen und zugleich preiswerten Trinkwasserqualität profitiert.
Technik, Aufbereitung und Versorgungssicherheit
Auf dem Betriebsgelände erläuterte Christian Trommler, Mitarbeiter der Stadtwerke, die einzelnen Schritte der Wassergewinnung, Aufbereitung und Verteilung. Moderne Pump- und Filtertechnik, regelmäßige Qualitätskontrollen und ein ausgefeiltes Leitungssystem sorgen dafür, dass das Trinkwasser zuverlässig in alle Haushalte gelangt. Besonders beeindruckte die Gruppe, wie viel technische und organisatorische Arbeit notwendig ist, um die Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen.
Wertvolle Eindrücke und lebendiger Austausch
Die Kolpingsfamilie zeigte sich beeindruckt von der Professionalität und Sorgfalt, mit der das Wasserwerk arbeitet. Viele Fragen der Teilnehmenden drehten sich um Nachhaltigkeit, Schutz der Quellen und die Herausforderungen einer modernen Trinkwasserversorgung. Die Führung bot reichlich Gelegenheit zum Austausch und vermittelte ein neues Bewusstsein für die Bedeutung dieser wichtigen Infrastruktur.
Die Kolpingsfamilie Warstein–Hirschberg bedankt sich herzlich beim Team des Wasserwerks für die informative und engagierte Führung.