WEGZEICHEN

Lebendiger Gottesdienst mit neuem Liedgut
Den Gottesdienst mit verständlichen Texten, eingängigen Melodien und modernen Rhythmen auflockern und auch einem jüngeren Publikum zugänglich machen. So könnte man den Ansporn der Gruppe WEGZEICHEN beschreiben. Natürlich ist vor allem der Spaß am gemeinsamen Singen und Musizieren der Grund, warum die Frauen seit mittlerweil über 25 Jahren zusammenkommen.
Die Mitglieder
Einige Mitgleider sind von Anfang an dabei, andere im Laufe der letzten Jahren oder Monaten dazu gekommen. 16 Jahre ist die jüngste Sängerin alt, 78 Jahre die älteste. Eine große Altersspanne, die bei WEGZEICHEN aber kein Problem ist – im Gegenteil. Neue Gesichter sind immer willkommen. Übrigens auch gerne männliche Mitglieder, aber die scheinen bisher wohl zu schüchtern gewesen zu sein, sich der geballten Frauen-Power zu stellen. Zumindest was das Singen angeht. Einige Ehemänner der weiblichen Mitglieder sind nämlich ebenfalls seit der Gründung 1993 dabei: Sie schleppen unermüdlich Soundboxen, Mikrofone, Kabel und Mischpulte und fungieren als „Mädchen“ für alles.
Die Auftritte
WEGZEICHEN singt an der Erstkommunion in Waibstadt und in der Seelsorgeeinheit sowie an der Firmung. Die Gruppe umrahmt den Perutag musikalisch und gestaltet allgemein Gottesdienste für Jugendliche. Aber auch die Erwachsenen schätzen es, wenn Schlagzeug, Gitarre, Keyboard, Flöten und Live-Gesang Teil des Gottesdienstes sind. Höhepunkte in den letzten Jahren waren außerdem gemeinsame Konzerte mit den bekannten Liedermachern Siegfried Fietz und Clemens Bittlinger sowie eigene Konzerte, in denen die Gruppe mit Texten und Melodien durch die Adventszeit und Osterzeit führte.
Das Liedgut von WEGZEICHEN lässt sich zur Kategorie „Neue geistliche Lieder“ zusammenfassen. Viele der Lieder sind mittlerweile gut bekannt und werden gerne von der ganzen Gemeinde mitgesungen. Oft bleiben sie noch den ganzen Sonntag im Ohr der Zuhörer und Sängerinnen.
Die Proben
Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste will selbstverstänlich auch gut geprobt werden. Dazu trifft sich die Gruppe WEGZEICHEN freitags um 20 Uhr im Josefshaus in Waibstadt. Wenn alle nach und nach eintrudeln wird natürlich erst einmal geschnattert und der neuste Klatsch und Tratsch aus Waibstadt und Umgebung ausgetauscht.
Chorleiterin Maria Kaltwasser sucht zusammen mit Mechthilde Schwab, die fast 25 Jahre den Chor geleitet hat, derweil meist Noten im „Notenschrank“, weil wieder einmal einige Mädels ihre Noten zu Hause nicht gefunden haben. Es herrscht ein lustiges und geschäftiges Treiben. Doch sobald sich alle zum Einsingen unter der bewährten Leitung von Maria Kaltwasser erheben, kehrt Ruhe ein. Alle sind voll konzentriert bei der Sache. Man will ja schließlich einen schönen Gottesdienst gestalten.
Die Gruppe WEGZEICHEN ist auch ein gern gesehener Gast bei der Gestaltung von Brautmessen und Trauungen oder an Kolpingtagen außerhalb von Waibstadt. Langweilig wird es der Gruppe auch in Zukunft sicherlich nicht.
Kontaktadresse:
Maria Kaltwasser
Schulstr. 22
74921 Helmstadt-Bargen
Tel.: 06268 – 6436
E-Mail:maria.kaltwasser@bargen.info
„Singt Gott Psalmen, Hymnen und Lieder …..“
Festgottesdienst zum 30-jährigen Jubiläum der Gruppe Wegzeichen am 16.09.2023
Im Juli 1993 umrahmten Jugendliche und Erwachsene des Familiengottesdienstkreises der Kolpingsfamilie Waibstadt erstmals eine Firmung mit neuen geistlichen Liedern. Daraus entstand die Gruppe Wegzeichen, die bis heute als musikalische Begleitung vieler Gottesdienste und kirchlicher Hochfeste in der Seelsorgeeinheit Waibstadt nicht mehr wegzudenken ist. Was lag daher also näher, als das 30-jährige Jubiläum im Rahmen eines Festgottesdienstes zu feiern, den die Gruppe selbst mit einer bunten Mischung aus ihrem Repertoire, mit ganz aktuellen Liedern, aber auch dem ein oder anderen von „früher“, umrahmte.
Katrin Schmitt-Wittmann hob bei der Einführung im Namen von Wegzeichen hervor, dass immer noch einige Gründungsmitglieder aktiv, aber auch neue Gesichter bzw. Stimmen sehr gerne gesehen sind, um unbekümmert auf die nächsten 30 Jahre blicken zu können. Besonders gedacht wurde in diesem Zusammenhang der verstorbenen Sängerin Marita Bayer.
Pfarrer Joachim Maier machte in seiner Ansprache deutlich, dass die langjährigen Freundschaften innerhalb des Chores und die Freude am Singen hörbar seien bei jedem Loblied für Gott. Da er hierzu auch die Geschichte des kleinen Prinzen und seiner Rose herangezogen hatte, erhielten alle Chormitglieder als Dank der Kirchengemeinde eine Rose, die beiden Leiterinnen Maria Kaltwasser und Mechthilde Schwab sogar 30.
Auch Otto Szobotka sprach im Namen der Kolpingsfamilie seinen herzlichen Dank und seinen Stolz auf eine solche musikalische Gruppierung in den eigenen Reihen aus und überreichte Geschenke. Dabei fanden auch die helfenden Männer, die ebenfalls von Anfang an dabei sind, dankende Erwähnung.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die zahlreichen Besucher noch die Möglichkeit, sich mit einem Glas Sekt oder Orangensaft im hinteren Bereich der Kirche bei Fotowänden auf eine kleine Zeitreise durch die letzten 30 Jahre Wegzeichen zu begeben. Hierbei wurden mit so manch unterhaltsamer Anekdote Erinnerungen geteilt. „Dieser Festgottesdienst war ein würdiger Rahmen für unser Jubiläum und wir danken allen Besuchern, dass sie mit ihrem Kommen dazu beigetragen haben!“, zogen Maria Kaltwasser und Mechthilde Schwab ein Fazit des Abends.
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Konzert "Bilder der Passion"
„Bilder der Passion“ ein außergewöhnliches Konzert am Palmsonntag 13.04.2025
Waibstadt (tw) – Wer etwas Besonderes erwartet hatte, wurde am Palmsonntag nicht enttäuscht. Die Gruppe „Wegzeichen“ der Kolpingsfamilie Waibstadt begeisterte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der katholischen Kirche Waibstadt mit einem außergewöhnlichen Konzert. Sie führten die Komposition „Bilder der Passion“ von Clemens Bittlinger auf und ließen die Gäste gesanglich an der biblischen Geschichte teilhaben. Das Geschehen um die Kreuzigung Jesu wurde in Worten, Bildern, Klängen und Gesang auf beeindruckende Weise lebendig. Dabei bediente sich die Gruppe einer modernen Sprache und spannte den Bogen von Themen wie Liebe, Verrat, Mitleidlosigkeit, Gewalt, Verlassenheit und Hoffnung auf Frieden bis hin zur Botschaft, wie wichtig Zivilcourage gerade heutzutage ist. Der Ruf nach einer friedlichen Welt war unausgesprochen unüberhörbar. Mit Schlagzeug, Gitarre, Keyboard und Querflöte wurden Vortrag und Lieder begleitet, verteilten aber auch für sich alleine energiereiche Botschaften im Kirchenschiff. Die zahlreichen Soloparts überzeugten mit ihrer je eigenen einfühlsamen oder herausfordernden oder mitreißenden Interpretation. Die Kreuzigung auf „der Müllhalde Golgatha“ und der berühmte Ausruf Jesu „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ im Todeskampf, bildeten den Höhepunkt der Dramaturgie, die geradezu Gedankenbilder in die Köpfe der Kirchenbesucher projizierte. Der langanhaltende Applaus zeigte dann auch, wie sehr das Publikum beeindruckt und mitgenommen war. Großes Lob gab es zum Ende von Katrin Schmitt-Wittmann für Maria Kaltwasser für deren musikalische Leitung, für Dirigentin Anne Lutz für deren Inszenierung, für Mechthilde Schwab für die technische Leitung, sowie für alle Mitwirkenden. Für den guten Ton hatte man Ullrich Strobel aus Bargen engagiert.