Das Bild zeigt Philipp Möllers, Jan-Erik Laukötter, Justus Becklönne, Ole Wapelhorst, Ben Essel und Emma Stukenkemper mit Hundetrainerin Angelika Evans bei der Spendenübergabe.
Traditionell begann das Vereinsjahr für die Kolpingjugend und die Landjugend wieder als gemeinsame Aktion mit dem Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume im Ortskern von Wadersloh. Ab 9 Uhr waren die ca. 60 fleißigen HelferInnen unterwegs und sorgten dafür, dass die Gemeinde wieder tannenbaumfrei wurde. Zwischendurch stärkten sie sich mit einem Mittagessen, das, wie immer, der Kolpingvorstand zubereitet hat.
Insgesamt kam in diesem Jahr eine Spendensumme von 3306 € zusammen. Davon geht je ein Teil an Kolpingjugend und Landjugend für Projekte innerhalb der eigenen Vereinsarbeit. Die Kolpingjugend nutzt das Geld unter anderem für die Innenausstattung des angeschafften LKW-Aufliegers, der dazu dienen wird, die für das Kinder- und Jugendlager benötigten Utensilien geschützt und gut lagern und transportieren zu können. Ein weiterer Teil des Erlöses wird traditionell gespendet, sodass in diesem Jahr 1102 € dem Delbrücker Verein „ASSISTENZHUNDE by my side e.V.“ zugute kommen können. Der Verein sucht geeignete Hunde und bildet diese als Assistenzhunde aus. Ziel ist es, dass die Assistenzhunde ihrem späteren Menschen mit Beeinträchtigung im Alltag eine Hilfe und seelische Unterstützung sein können. Die Hunde werden von zwei Trainerinnen grundausgebildet; desweiteren übernehmen diese die weitere Teamfindung und -bildung sowie weiterhin noch folgende Trainings.
Auf der Homepage des Vereins wird deutlich gemacht, wie wichtig die Assistenzhunde für ihre jeweiligen menschlichen PartnerInnen sind: „Assistenzhunde öffnen eben nicht nur Türen, sondern auch Herzen. […] Das „Sich-Einlassen“ auf einen Hund und das Einarbeiten in seine Führung steigert dessen emotionale Kompetenz wie auch die soziale Teilhabe eines Menschen, der durch seine Behinderung oft auf fremde Hilfe angewiesen und nicht immer voll integriert ist. Darüber hinaus werden durch ein Haustier Ängste und Stress reduziert. Deshalb ist ein Assistenz- oder Therapiehund in der Lage, einem Menschen mehr Lebensqualität, Selbständigkeit und auch Selbstvertrauen zu schenken.“ (Quelle: https://www.assistenzhund.org)
Anfang Februar konnten sich einige VertreterInnen von Kolping- und Landjugend bei der Spendenübergabe ein eigenes Bild von dem beträchtlichen Können der Assistenzhunde machen. So wurden ihnen exemplarische Aufgaben vorgeführt, die die Hunde für ihre Teampartner im Ernstfall übernehmen, wie zum Beispiel das Öffnen und Schließen von Türen. Die Ausbildung eines Hundes kostet circa 30.000 €. Zum Teil leben während der Ausbildung auch TeampartnerIn und Hund zusammen bei der Hundetrainerin, um sich aneinander zu gewöhnen und die Ausbildung des Hundes gezielt abstimmen zu können.
Kolping- und auch Landjugend sind sich einig, dass der Erlös aus der Tannenbaumaktion 2026 auch in diesem Jahr wieder in guten Händen bzw. „Pfoten“ angekommen ist und bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern, Helfern und den Banken und Gewerbetreibenden für ihre Unterstützung, die maßgeblich dazu beiträgt, mithilfe der zusammenkommenden Spendensummen gemeinnützige Projekte unterstützen zu können.
Weitere Informationen zu „ASSISTENZHUNDE by my side e.V.“ können über die Homepage des Vereins unter https://www.assistenzhund.org abgerufen werden.