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Kolpingsfamilie

Spich

Portrait Adolf Kolping
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Karnevalssitzung der Kolpingsfamilie Spich: „Mafia – All för de Familisch!“

veröffentlicht am

Die Karnevalssitzung der Kolpingsfamilie Spich steht seit Jahren für ein ganz besonderes Konzept: familiär, generationenübergreifend und dennoch mit hohem Anspruch an Programm und Stimmung. In diesem Jahr geschah das unter dem augenzwinkernden Motto „Mafia – All för de Familisch!“, selbstverständlich ganz im Sinne von „Don Kolpingione“, dem Gemeinschaft und Spaß an der Freude an höchster Stelle steht.

Durch das karnevalistische Programm führte das bewährte Sitzungsduo Rainer Frömel (als Rainiero) und Peter Vogel (als Pietro), das mit Schlagfertigkeit, Insiderwissen und Humor den Saal fest im Griff hatte.
Den Auftakt machten traditionell die Kolpingminis. Mit fröhlichen Gute-Laune-Liedern und viel Bewegungsfreude rissen die jüngsten Mitglieder die Saaljecken sofort mit. Seit Jahrzehnten sind die Minis die bewährten Eisbrecher der Sitzung und ein sichtbares Zeichen für die lebendige Nachwuchsarbeit der Kolpingsfamilie.
Was folgte, war die typische Kolping-Mischung aus Sitzung und Party, aus Herzblut und Professionalität.

Eine musikalische Tradition seit Jahrzehnten war die von der Kolpingsfamilie längst adoptierte Karnevalsrockband Jot Drop. Mit eigenen tollen Songs und viel Nähe zum Publikum trafen sie auf ein nahezu textsicheres Haus. Der Saal bebte, Zugaben waren eine klare Forderung.

Spannend wurde es beim Einzug der Spicher Tollitäten mit Prinzessin Carmen I. und dem bunten Komitee „Die jecken Kreativen“. Wer Kolping Spich kennt, weiß: Hier bleibt es nicht bei höflichem Applaus. Präsident Rainer und Copräsident Peter griffen tief in die traditionell gefürchtete Schatzkiste des Insiderwissens. Beim beliebten Montagsmaler-Spiel wurde die Prinzessin charmant herausgefordert.

Mit beeindruckender Präzision und sichtbarer Freude am Tanzen präsentierte sich anschließend die Burggarde Spich, die seit Jahren der Kolpingsfamilie freundschaftlich und familiär verbunden ist. Tänze, Solomariechen und ausdrucksstarke Choreografien sorgten für verdienten Applaus.

Für kölschen Wortwitz und treffsichere Pointen sorgte das Rednerduo Botz & Bötzjer. Sportlich, elegant und mit toller Ausstrahlung zeigte sich die Tanzgarde Blau-Weiß Troisdorf, bevor die bekannte Kölner Karnevalsband Auerbach, besonders bei der Jugend beliebt, den Saal zum Kochen brachte. Spätestens jetzt war klar: Stühle sind überbewertet.
Ein echter Höhepunkt waren einmal mehr die Kolpingmädels. Sie eröffneten das Kolping-Finale mit einem Luftpumpenorchester, bei dem eine äußerst agile Dirigentin die Musikerinnen mit Schwung leitete. Humorvoll, kreativ und perfekt getimt sorgten sie für große Lacher und begeisterten Applaus. Direkt im Anschluss folgte der Auftritt der Prima Ballerina, die mit erstaunlicher akrobatischer Grazie und bis zu drei sehr beweglichen Beinen das Publikum verblüffte.
Das Kolping-Männerballett bildete den krönenden Abschluss der Eigengewächse. Seit vielen Jahren fester Bestandteil des Programms und seit zwei Jahren verstärkt durch jungen Nachwuchs, präsentierte die Truppe flotte Tänze, moderne Rhythmen und anspruchsvolle Choreographien. Mit Präzision und großem Teamgeist begeisterten sie die Fans und sorgten für stehende Ovationen.
Die Karnevalssitzung der Kolpingsfamilie Spich ist längst kein Geheimtipp mehr. Das Konzept einer bezahlbaren, qualitativ hochwertigen und familiären Karnevalsveranstaltung ging auch in diesem Jahr voll auf. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gelacht, getanzt und gefeiert, ganz im Sinne von „Don Kolpingione“.