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Kriegergedenkstätte

1941, im dritten Kriegsjahr, wagte Pfarrer Heinrich Westermann, auf einem angelegten Teil des damals “neuen” Friedhofs eine Gedächtnisstätte für Gefallene und Vermisste der Kriege einzurichten. Vorgeschlagen hatte ihm das der Kolpingbruder Theodor Petry. Von der Stadtverwaltung durfte die Kolpingsfamilie keine Hilfe erwarten. Die NSDAP sah es damals nicht gerne, dass von der Kirchengemeinde etwas getan wurde. Dennoch, am Ende des Krieges mahnten 186 Kreuze an die schweren Opfer von der Stadt- und Landgemeinde Sendenhorst.

1950 wurde die Gedächnisstätte von der Kolpingsfamilie “neu und geschmackvoll hergerichtet”, und im Winter 1956/57 von den Kolpingmitgliedern erneut überholt.

 

Kolpinger, die die Gedenkstätte der im Krieg gefallenen Soldaten pflegen und sauber halten

 

Im Jahre 1963 fasste man auf de Generalversammlung den Beschluss, die Gedenkstätte völlig neu zu gestalten und seine Pflege als stete Verpflichtung anzusehen. Im Oktober 1963 konnte die Neueinsegnung in einer abendliche Feierstunde vorgenommen werden. Seit dem kümmert sich ein Team von ca. 15 Kolpingern um die ständige Pflege der Anlage. In den 80er Jahren hatte August Nordhoff die Leitung der Truppe, danach übernahm die Aufgabe Hein Ten Haeff. Die Leitung und Organisation dieser Pflegemaßnahmen liegt zurzeit bei Alfred Jaspert.

Im Jahre 1994 verwüsteten drei Jugendliche den Friedhof, und machten auch vor der Gegächnisstätte nicht halt. Die Kolpingbrüder nahmen die  vielfältigen Beschädigungen zum Anlass, die Stätte neu zu gestaltnen. Vor allem ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass diese Maßnahme durch einen erheblichen Anteil an Spenden aus der Bevölkerung mitfinanziert wurde. Die Zahl der Kreuze ist inzwischen auf 199 angewachsen.

Wir hoffen, dass die Pflege der Anlage auf dem Sendenhorster Friedhof noch viele Jahre unter Leitung des Kolpingbruders Alfred Jaspert und seiner Truppe gepflegt werden kann.

Da Alfred Jaspert aus gesundheilichenchen Gründen diese Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, hat Hubert Descher und Ludwig Oerker ab 2018 die Leitung übernommen.

Bei Alfred Jaspert möchten wir uns ganz herzlich bedanken:

Vielen vielen Dank

 

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