Unser Projekt in Chile

Aktion Sr. Damasina

Auch viele Jahre nach dem Tod der Schutterwälder Missionsschwester Damasina in Chile ist die Kolpingsfamilie Schutterwald über das Mutterhaus der Franziskanerinnen in Gengenbach mit ihren Projekten in Chile, und insbesondere dem Krankenhaus in Pucón, verbunden. Dort war Schwester Damasina als Krankenschwester und Lehrerin für die arme Landbevölkerung tätig.

Das “Hospital San Francisco” liegt in der Gebirgslandschaft der Kordilleren. Dort lebt vor allem die ärmere Landbevölkerung. Es gibt zu wenig Verdienstmöglichkeiten und somit keine stabilen Arbeitsplätze und keine Krankenversicherung. Lediglich in den beiden Sommermonaten ergibt sich eine Einnahmequelle durch den Tourismus. Meist aber können die Kosten für eine Behandlung von den Menschen nicht aufgebracht werden. Der Staat übernimmt die Personalkosten und die grundlegenden Ausgaben wie Licht, Wasser und Lebensmittel für das Krankenhaus. Aber die Medikamente, Heizungsmaterial sowie Instandhaltung der Gebäude müssen durch Spenden und von der Kongregation finanziert werden.

Das Hospital leistet auch einen überaus wichtigen Dienst für die 50 Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims, das ganz in der Nähe liegt. Oft brauchen die alten Menschen ärztliche Hilfe sowie Krankenhausaufenthalt. Hier verbringen auch die älteren Schwestern der Kongregation ihren Lebensabend, nachdem sie ihre Kräfte im Dienst für die Menschen verbraucht haben. Auch Sr. Damasina lebte zuletzt in diesem Altersheim.

Dankesbriefe aus Chile zeugen davon, dass die Hilfe gut angelegt ist. Durch Spenden auf das Konto “Aktion Sr. Damasina” und gezielte Aktionen und Gottesdienste kann die Kolpingsfamilie regelmäßig Überweisungen nach Chile durchführen.

Briefmarken für unsere Aktion Sr. Damasina

= Hilfe, die keinen Cent kostet

Damit das Projekt erfolgreich fortgesetzt werden kann, unterstützt die Kolpingsfamilie Schutterwald die im Jahr 2004 vom Mutterhaus in Gengenbach ins Leben gerufene Briefmarkenaktion.

 

Gesammelt werden Briefmarken, die im Abstand von mindestens zwei Millimetern aus Briefen geschnitten wurden sowie Briefumschläge mit aufgedruckten Briefmarken oder besonderem Stempel. Aber auch Alben, lose Marken, Ansichtskarten und Telefonkarten aus dem In- und Ausland sind erwünscht. 

Die Briefmarken können zugesandt oder abgegeben werden bei unserem Mitglied Herbert Junker, Goethestraße 25 in Schutterwald (0781 51250), bei Schwester Elfriede im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Gengenbach  (07803 8070) oder auch im Katholischen Pfarramt in Schutterwald (0781 969280).

Wir leiten alles an das Mutterhaus der Franziskanerinnen in Gengenbach weiter. Dort werden die Marken aufbereitet, sortiert und dann verkauft. Die Einnahmen kommen dem Missionskrankenhaus der Franziskanerinnen in Pucón zugute.
Neuerdings können im Rahmen der Briefmarkenaktion auch alte Münzen und Geldscheine (auch Inflationsscheine), Münzreste vom Urlaub, Gedenkmünzen usw. gespendet werden.

Ansprechperson

Antonia Huber

vorstand@kolping-schutterwald.de

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