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Portrait Adolf Kolping
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Wie ich die CORONA-Zeit bisher erlebt habe

veröffentlicht am

(ein Beitrag von Elisabeth Heldt)

Hallo, Ihr Lieben!

Wie Ihr ja wisst, sind Regina, Norbert und ich bei unserer letzten Jahreshauptversammlung zu weiteren „Leitungs-Teamern“ gewählt worden. Für dieses in uns gesetzte Vertrauen bedanken wir uns herzlich.

Unsere Aufgaben wollten wir gleich mit Freude, Motivation und neuen Ideen angehen. „Altbewährtes“ sollte erhalten bleiben, Neues dazukommen. Leider kam alles ganz anders …

Das Coronavirus breitete sich schnell zur globalen Pandemie aus – mit all seinen Schrecken und traurigen Auswirkungen.

Auch bei uns gab es einige gravierende Veränderungen, die unseren Alltag fortan bestimmten. Geschäfte wurden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, die Reisefreiheit begrenzt und Kontaktbeschränkungen auferlegt. Wir versorgten uns  bald verstärkt mit Toilettenpapier und Desinfektionsmitteln und suchten nach einer passenden Mund-Nase-Bedeckung – wegen der Maskenpflicht …

Gesellige Treffen mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten waren kaum möglich. Im März beging unsere Tochter ihren 40. Geburtstag. Leider war es das erste Mal, dass wir ihr zum Geburtstag nicht persönlich gratulieren konnten. Das darauffolgende Osterfest feierten wir ebenfalls allein. Ersatzweise wurden mal wieder Päckchen verschickt, und es wurde ausgiebig telefoniert.

Verhaltene Freude kam langsam wieder auf, als ein Friseurbesuch möglich war und die Baumärkte wieder öffneten. Nachdem Siggi und ich dort Material gekauft hatten, werkelten wir viel im Garten. Es wurde gebaut und gestrichen. Wir genossen das schöne Wetter.  Abends gab es häufig eine Grillparty „im kleinen Kreis“ – nur Siggi und ich.

Außerdem unternahmen wir viele längere Spaziergänge. Wir erfreuten uns an der Natur, lernten unsere schöne Heimat wieder kennen und schätzen. Wir waren dankbar, diese kleinen Alltagsfreuden erleben zu dürfen. Trotz der Kontaktbeschränkungen gab es oft nette Begegnungen und Gespräche beim Einkaufen – meistens, wenn man sich trotz der Masken erkannt hat.

Diese Treffen, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, haben für uns persönlich sehr zu unserem Wohlbefinden und unserer Lebensfreude beigetragen – besonders in dieser schwierigen Zeit. Es tut auch gut zu wissen, wieviel zuverlässige, treue Freunde es in der hiesigen Kolpingsfamilie gibt.

Schön, dass es EUCH gibt !!!

Nun zum Schluss ein paar Zeilen, die ich kürzlich gelesen habe:

„Corona führt uns die Vergangenheit vor Augen –
und schon davor bewegte sich unsere Gesellschaft
zwischen rastloser Eile und der Suche nach Entschleunigung.
Vielleicht ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt,
die richtige Geschwindigkeit im Leben
zu finden …”

Ich meine, darüber sollte man nachdenken.

In diesem Sinne grüßt Euch mit einem herzlichen
„Treu Kolping“

Eure Kolpingschwester Eli

P. S.: Zukünftige Beiträge von Euch sind herzlich
willkommen.