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Kolpingsfamilie

Pfeffenhausen

Portrait Adolf Kolping
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Open-Air-Kino 2025: Eine besondere Saison im Landkreis Landshut

veröffentlicht am

Landkreis Landshut –

Rückblickend war es eine der stillen, aber nachhaltigen Kulturreihen des Jahres 2025 im Landkreis Landshut: die Open-Air-Kino-Saison der Kolpingsfamilien. An vier Orten – Pfeffenhausen, Ergoldsbach, Landshut-St. Wolfgang und Vilsbiburg – wurde das mobile Kino im vergangenen Sommer zu einem Treffpunkt für Menschen aller Generationen. Keine festen Sitzreihen, keine große Bühne, sondern Decken, Klappstühle und mitgebrachte Sitzgelegenheiten, eine Leinwand und die gemeinsame Freude am Film.

Gerade diese unkomplizierte Atmosphäre prägte die Kinoabende. Familien, Jugendliche, ältere Besucherinnen und Besucher fanden zusammen, suchten sich ihren Platz vor der Leinwand und erlebten Sommerabende, die vielen in Erinnerung geblieben sind.

Zusammenarbeit über Orts- und Vereinsgrenzen hinweg

Was die Open-Air-Kino-Saison 2025 besonders machte, war die enge Zusammenarbeit mehrerer Kolpingsfamilien. Die technische Organisation und die komplette technische Umsetzung lagen bei der Kolpingsfamilie Pfeffenhausen. Vor Ort brachten sich die Kolpingsfamilien aus Ergoldsbach, Landshut-St. Wolfgang und Vilsbiburg ein. So entstand ein gemeinsames Projekt, das weit über einzelne Veranstaltungen hinausging.

„Ehrenamtliches Engagement verbindet Orte, Vereine und Besucher in einzigartiger Weise“, sagt Michael Wensauer, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Pfeffenhausen und Initiator der Kino-Reihe. „Wir konnten an vielen verschiedenen Orten ganz unterschiedliche Menschen erreichen und ihnen eine Freude machen.“

Für die beteiligten Kolpingsfamilien war das Open-Air-Kino zugleich eine Bereicherung der eigenen Vereinsarbeit. Gegenseitige Besuche wurden selbstverständlich, Erfahrungen geteilt und neue Kontakte geknüpft – ganz im Sinne des Kolping-Gedankens.

Vier Stationen, viele Eindrücke

Den Auftakt machte Pfeffenhausen am 11. Juli mit dem Familienfilm „Sing 2“. Als das Wetter nicht mitspielte, wurde kurzfristig in die Turnhalle ausgewichen. Dort entstand eine volle, lebendige Kinoatmosphäre, vor allem mit Kindern, Jugendlichen und jungen Familien. Am folgenden Abend konnte mit „Yesterday“ dann unter freiem Himmel Kino genossen werden.

Am 19. Juli war das Open-Air-Kino in Ergoldsbach zu Gast, ebenfalls mit „Yesterday“. Eine Woche später folgte Landshut-St. Wolfgang mit der Komödie „Wer’s glaubt wird selig“. Auch hier zeigte sich die Flexibilität des Konzepts: Der Kinoabend fand wetterbedingt im Pfarrheim statt und wurde gut angenommen. Den Abschluss der Saison bildete Vilsbiburg am 23. August mit dem Film „100 Dinge“ – ein klassischer Sommerabend mit Leinwand unter freiem Himmel und vielen selbst mitgebrachten Sitzgelegenheiten.

Ehrenamt mit großer Wirkung

Bei allen Kinoabenden standen Ehrenamtliche im Mittelpunkt. Helferinnen und Helfer aus Pfeffenhausen begleiteten jede Veranstaltung, unterstützt von zahlreichen Engagierten der jeweiligen Kolpingsfamilien vor Ort. Aufbau, Technik, Einlass, Bewirtung und Abbau lagen in ihren Händen – oft bis spät in die Nacht.

„Wir wollten ein Angebot schaffen, das offen ist für alle Generationen und das Miteinander stärkt“, so Wensauer. „Dass dies rein ehrenamtlich möglich war, zeigt, was wir gemeinsam bewegen können.“

Kinoqualität – bewusst nicht kommerziell

Ein weiterer Erfolgsfaktor war die professionelle technische Ausstattung. Mit großer Leinwand, leistungsfähiger Projektion und hochwertigem Kinoton bot das mobile Open-Air-Kino ein überzeugendes Filmerlebnis – egal ob unter freiem Himmel oder in Halle und Pfarrheim. Gleichzeitig blieb das Angebot bewusst nicht kommerziell. Die Veranstaltungen waren rein kostendeckend organisiert und sollten das kulturelle Angebot im Landkreis ergänzen, nicht mit gewerblichen Anbietern konkurrieren.

Die große Bandbreite des Publikums – von Familien über Jugendliche bis hin zu älteren Besucherinnen und Besuchern – unterstrich diesen Anspruch.

Begleitet wurde die Open-Air-Kino-Saison von der Landshuter Zeitung sowie von Radio Maximal, die über die Veranstaltungen berichteten und damit auch über die einzelnen Orte hinaus Aufmerksamkeit schufen.

Dank an Unterstützer und Sponsoren

Zum Gelingen der Open-Air-Kino-Saison trugen neben dem ehrenamtlichen Einsatz auch zahlreiche regionale Unterstützer und Sponsoren bei. Sie ermöglichten es, die Veranstaltungen auf diesem Niveau umzusetzen und das Angebot für die Besucherinnen und Besucher niedrigschwellig zu halten. Ihnen gilt zum Jahresende ebenso ein ausdrücklicher Dank wie den vielen Helferinnen und Helfern vor und hinter der Leinwand.

Dank zum Jahresende – und Ausblick auf 2026

Am Ende des Jahres 2025 ziehen die Organisatoren ein positives Fazit. Die Open-Air-Kino-Abende waren eine Bereicherung für den gesamten Landkreis Landshut – kulturell, gesellschaftlich und für das Miteinander der beteiligten Vereine.

Der Blick richtet sich bereits nach vorne: „Wir wünschen uns ausdrücklich eine Fortsetzung dieses Angebots“, sagt Wensauer. „Die Termine für 2026 sind bereits in Planung.“

Damit bleibt die Open-Air-Kino-Saison 2025 als ein Projekt in Erinnerung, das gezeigt hat, wie viel durch Zusammenarbeit, Ehrenamt und eine gute Idee entstehen kann.