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Kolpingsfamilie

Oedheim

Portrait Adolf Kolping
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Zeit bereisen, Zeit zum Gedenken, Zeit für die anderen

veröffentlicht am

„Ein Besuch im Museum kann den Horizont erweitern“ heißt es im Prospekt des Oedheimer Kolping-Jugendtheaters über seine neue Produktion „Die Zeitreise …“. Ein Besuch dieses Stückes wird den Horizont erweitern. Erleben konnte man dies bereits bei der Uraufführung des Stückes am Kolpinggedenktag. Faszinierend dargestellt werden die Erlebnisse Sebastians, der sich während eines Museumsbesuches von seiner Schulklasse absondert und eine Zeitmaschine entdeckt. In weiten Sprüngen durch Jahrtausende und Jahrhunderte sorgt Sebastian etwa bei der Entdeckung des Feuersteins für Verblüffung, bei der „Beatlemania“. für Empörung oder erweist sich auch schon mal als Schutzengel. Ganz köstlich die Darstellung, wie Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ entstand. Nach langem Beifall gratulierte Vorstand Josef Herold den jungen Spielerinnen und Spielern zu der hervorragenden Leistung. Für Regisseur Udo Grunwald und Assistentin Lena Knecht, ergänzte Josef, solle dieses erfolgreiche Ergebnis Ansporn sein, auf diesem Wege weiter zu machen.
Zusammen mit Co-Vorstand Werner Ruck gedachte Josef des Familiengründers Adolph Kolping anhand einiger dessen Zitate. Sie zielen unter anderem darauf ab, Zeit für andere zu haben. So hatte auch St. Nikolaus (Stefan Ederle) Zeit, einen Abstecher in die Kochana zu machen. Nikolaus rief die Kinder auf die Bühne und zog sie mit seiner Erzählung in den Bann, was er mit dem kleinen Flori erlebte, der seine ganzen Schulsachen verschlamperte. Nun, in die Kochana brauchte Nikolaus keine Schulsachen zurückbringen, sodass im Sack genügend Platz für die Geschenke war, die die Kinder erfreute in Empfang nahmen.
Zeit blieb an diesem Abend auch für den Gesang. Der Frauenchor und der Chorus Linus sorgten mit vorweihnachtlichen Liedbeiträgen für eine besinnliche Atmosphäre im Kochana-Saal, der unter der Regie von Angelika Deckert wieder liebevoll dekoriert war. Unter Begleitung von Holger Kircher am Flügel durften sich dann alle Besucherinnen und Besucher noch an ein paar gemeinsam gesungenen Adventsliedern erfreuen. Im Schlusswort erinnerte Werner an eine Neujahrsrede Erich Kästners vor etwa 70 Jahren in der orientierungslosen Nachkriegszeit. In „vier archimedischen Punkten“, dem Hören auf sein Gewissen, dem Suchen nach Vorbildern, dem Gedenken an seine Kindheit und dem Erwerben von Humor finde man auch heute noch gute Wegweiser. Josef bedankte sich schließlich bei allen, die zum Gelingen dieses wertvollen Abends beigetragen haben, die sich Zeit genommen haben, anderen eine Freude zu bereiten.
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Die Mondlandungs-Crew beim Start. Dahinter das Kontrollzentrum. Die Überraschung folgt. (Foto: Gerhard Herold)

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