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Kolpingsfamilie

Oberwesel

Portrait Adolf Kolping
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Bessere Ernten und weniger Hunger

veröffentlicht am

Wir unterstützen die Kolpingsfamilien in Burundi bei der Gründung einer Viehzucht, damit sie ihre Ernährungs- und Einkommenssituation aus eigener Kraft verbessern können! Folgende Projekte wollen wir unterstützen:

  • Eine Ziege z.B. kostet     40,00 €

Am: „Tag des offenen Denkmals“

 Liebfrauenkirche Oberwesel

Sonntag, 8. September 2019

von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Kaffee, Waffeln und kühle Getränke

KOMMEN – SCHAUEN – HELFEN

Burundi ist eines der ärmsten Länder Ostafrikas. Es hat etwa die Fläche Brandenburgs und ist mit zehn Millionen Menschen dicht besiedelt. Die Ackerflächen sind klein, umso wichtiger ist es, guten Boden zu haben, damit die Erträge hoch bleiben und die Erde nicht ausgelaugt wird. Deswegen ist Kolping seit Jahren mit dem Ansatz des angepassten Landbaus sehr erfolgreich.

2009 hat Kolping begonnen, in Burundi Ziegen zu verteilen – mit großem Erfolg. Die Tiere helfen bei der Nahrungssicherung,. Sie werden nicht gegessen, sondern was sie so wertvoll macht, ist ihr Dung. Die Bauern lernen, wie sie mit Hilfe des Tierdungs und Pflanzenabfall ihren eigenen biologischen Dünger selbst herstellen können – und das ist eine wahre Erfolgsgeschichte: Schaut meine Felder an! „Protais steht in Mitten seinen Maisfeld, und die grünen Pflanzen überragen ihn. „Ich habe eine viel bessere Ernte und aus den drei Ziegen sind inzwischen zehn geworden“, berichtet er stolz.

Allein im Jahr 2017 konnte Kolping in Burundi insgesamt 236 Ziegen und Ferkel verteilen. Der Bedarf ist groß, der Erfolg spricht sich herum: Immer mehr Kolpingsfamilien möchten Ziegen, Schweine oder auch Kühe halten. Deshalb möchte Kolping in Burundi auch einen Koordinator anstellen, der die Kolpinsgfamilien darin schult, wie sie ihre Äcker noch besser nutzen und ihre Ernte erhöhen können. Besonders die Frauen profitieren von der Viehzucht: Sie versorgen die Tiere und verwalten die Einnahmen, die sie aus dem Verkauf der Ernte erhalten. Dieses Einkommen verwenden sie z.B. für den Schulbesuch der Kinder, für Medikamente oder sie legen etwas Geld zurück für schlechtere Zeiten. Eine Tierzucht ist oft ein Gemeinschaftsprojekt einer Kolpingsfamilie, das Kreise zieht: Die ersten Nachkommen werden kostenlos an andere Familie weitergegeben. Damit nur gesunde Tiere angeschafft werden, hat das Kolpingwerk einen Veterinär angestellt, der die Mitglieder berät. Er zeigt ihnen auch, wie sie die Tierställe richtig bauen und was bei der Viehhaltung und im Krankheitsfall zu beachten ist.

Helfen auch Sie den Kolpingsfamilien in Burundi bei der Gründung einer Viehzucht, damit sie ihre Ernährungs- und Einkommenssituation aus eigener Kraft verbessern können! Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Ansprechperson

Nora Eisenhauer

vorsitz@kf-ow.de

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