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Kolpingsfamilie

Ober-Roden

Portrait Adolf Kolping
Schmuckelement Kurve oben Schmuckelement Kurve oben

Kolpingsfamilie Ober-Roden trotzt dem Regen – Ein erlebnisreicher Ausflug nach Wiesbaden

veröffentlicht am

Trotz wechselhaftem Wetter und krankheitsbedingter Ausfälle war der Ausflug der Kolpingsfamilie Ober-Roden am Sonntag, den 15. Juni 2025, ein voller Erfolg. Ursprünglich mit 21 Teilnehmern geplant, machten sich schließlich 15 gut gelaunte Mitglieder auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden – und erlebten einen – langen – Tag voller Eindrücke, Überraschungen und guter Laune. 😄🚆

Die Anreise mit der Bahn gestaltete sich durch zahlreiche Fahrplanänderungen im ÖPNV zwar etwas abenteuerlich, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Erste Station war der imposante Marktplatz mit dem Hessischen Landtag. Besonders beeindruckend war die Besichtigung der Marktkirche, die mit ihren fünf Türmen das Stadtbild prägt – sie ist die höchste Kirche Wiesbadens und ein bedeutendes Beispiel neugotischer Backsteinarchitektur. 🏛️⛪

Weiter ging es durch das landschaftlich reizvolle Nerotal, das mit seinem parkähnlichen Charakter und den prachtvollen Villen aus der Gründerzeit und dem Jugendstil einen Hauch vergangener Kurstadt-Eleganz versprüht. Entgegen aller Wetter-Apps blieb es hier trocken, was den Spaziergang besonders angenehm machte. Ein echtes Highlight war die Fahrt mit der historischen Nerobergbahn, einer der letzten mit Wasserballast betriebenen Standseilbahnen Deutschlands – ein technisches Denkmal und nostalgisches Erlebnis zugleich. 🚶‍♂️🚶‍♀️🚋

Als der Regen zurückkehrte, wurde kurzerhand die Mittagspause vorgezogen. Die Gruppe kehrte im Restaurant „Der Turm“ ein, das vor allem durch seinen weiten Ausblick über Wiesbaden und auf den Nerobergtempel beeindruckte. Direkt neben dem Restaurant entdeckten die Teilnehmenden eine spiralförmige Steinanordnung, die als begehbarer Pfad zur inneren Mitte gestaltet ist – ein Ort der Ruhe und Symbol für Achtsamkeit. 🍽️🌄

Nach dem Essen ging es weiter zum Nerobergtempel, einem klassizistischen Rundbau aus dem 19. Jahrhundert, der als Aussichtspunkt und architektonisches Schmuckstück über der Stadt thront. Von dort führte der Weg zur Löwenterrasse, die mit ihren steinernen Löwenfiguren nicht nur ein beliebtes Fotomotiv ist, sondern auch einen grandiosen Panoramablick über Wiesbaden bietet – ein Moment zum Innehalten und Staunen. 🏛️🦁🌇

So wurde auch der nahegelegene Weinstand „Chateau Nero“ angesteuert, der mit seinem südländisch geprägten Flair, weißen Sonnenschirmen (an diesem Tag eher Regenschirmen) und entspannter Atmosphäre zum Verweilen einlädt. Bei Sonnenschein lässt sich hier der Wein mit Blick auf die Stadt besonders stilvoll genießen – diesmal blieb es beim kurzen, aber charmanten Zwischenstopp mit Schirm statt Glas. 🍷☂️

Und obwohl der Regen bei Allem ein Wörtchen mitgeredet hat, ließ sich die Gruppe nicht davon abhalten, all diese Stationen wie geplant zu besuchen – wir haben alles mitgenommen! Schließlich sind wir wetterfest, gut gelaunt und nicht aus Zucker. 💪🌧️

Nach der Talfahrt mit der Nerobergbahn wartete ein weiteres Highlight: eine Stadtrundfahrt mit der tHermine, der charmanten kleinen Stadtbahn Wiesbadens. Die etwa 50-minütige Tour führte die Gruppe entlang des Wiesbadener Berghangs durch einige der schönsten und geschichtsträchtigsten Viertel der Stadt – darunter elegante Villen, historische Gebäude und versteckte Ecken mit besonderem Flair. 🏰🌳Der Fahrer begleitete die Tour mit viel Charme, spannenden Anekdoten und unterhaltsamen Erklärungen, die die Geschichte und Besonderheiten der Stadt auf lebendige Weise vermittelten. 🚋🎙️

Besonders erfreulich: Der Fahrer ermöglichte sogar einen nicht vorgesehenen längeren Zwischenstopp an der russisch-orthodoxen Kirche, sodass die Gruppe das eindrucksvolle Bauwerk mit seinen goldenen Kuppeln auch von innen besichtigen konnte. Die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth, erbaut im 19. Jahrhundert als Grabkirche für eine russische Herzogin, gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Art außerhalb Russlands – und das nicht nur architektonisch: Ein Teil des Kirchenareals steht bis heute unter russischer Hoheit und ist exterritoriales Gebiet, was diese Stätte auch völkerrechtlich zu etwas ganz Besonderem macht. ⛪🇷🇺

Den gelungenen Abschluss fand der Ausflug im Restaurant „Hans im Glück“, wo sich alle einig waren: Trotz Wetterkapriolen war es ein rundum gelungener Tag voller Gemeinschaft, Kultur und guter Laune. 🍔😊

Ein herzlicher Dank gilt dem Organisator Thomas Rosenblatt, der mit viel Engagement und Flexibilität für einen unvergesslichen Ausflug sorgte. 🙏👏