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Kolpingsfamilie

Metzingen

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Bildungsreise der Kolpingsfamilie führt nach Schottland - Reise in ein Land voller Gegensätze

veröffentlicht am

Die liebgewonnene Tradition der Bildungsreise an Pfingsten jeden Jahres hat sich zu einem echten Geheimtipp entwickelt: Nicht nur aus Metzingen, auch aus anderen Orten der näheren und weiteren Umgebung stammten die Teilnehmer. Herumgesprochen hat sich nämlich auch, dass natürlich alle Veranstaltungen der Kolpingsfamilie offen sind für alle Interessierten –  auch die Bildungsfahrt. So machte sich eine 33-köpfige Gruppe in der Woche nach Pfingsten auf den Weg nach Schottland. Nach der Landung in Glasgow und der Besichtigung der Stadt fuhr der für eine Woche gecharterte Reisebus die Gruppe gen Norden. Einen ersten Stopp gab es am Loch Lomond, Loch ist das gälische Wort für See, über 60.000 gibt es davon in Schottland. Loch Lomond gilt als „Königin der Seen“, so Walter Scott, der schottische Schriftsteller, der in seinen historischen Romanen die Highlands romantisiert und weltberühmt gemacht hat. Über Glencoe, dem „Tal der Tränen“, in dem 1692 ein ganzer Clan von Engländern massakriert wurde und was den Höhepunkt in der Auseinandersetzung um die Krone Schottlands markiert, den Besuch der Isle of Skye inklusive Fährüberfahrt bis zur Stippvisite in dem malerischen Küstenstädtchen Ullappol führte die Reise. Es wurden zahllose Fotos gemacht, war die Landschaft doch mehr als beeindruckend und sehr abwechslungsreich. Karge Heidelandschaft, durch die jahrhundertelange Rodung völlig unfruchtbar und zu übersäuertem Boden geworden, trifft auf steile Felsküste, dazwischen auf den Hügeln freilaufende Schafe und Feldhasen. Menschen trifft man am seltensten dort oben – auf einen Quadratkilometer kommen gerade mal 8 Einwohner. Der Besuch der Inverewe Gardens war durch den Blütenreichtum und die Pflanzenvielfalt sehr beeindruckend. Ein schottischer Adliger hatte nach der Erbschaft dieses Landes einen exotischen Garten mit Pflanzen aus Amerika und Japan geschaffen, der wie eine Oase inmitten der rauen Highlands wirkt Auch der Besuch von Cawdor Castle, einem sogenannten Tower House, die Besichtigung einer Whiskeydestillerie am Fuße des Ben Nevis, des mit 1343 Metern höchsten Berges Großbritanniens sowie Teatime in einem typischen Teehaus mit Scones, Rosinenbrötchen, salziger Butter, Erdbeermarmelade und Schlagsahne gehörte zum Programm. Ein obligatorischer Abstecher zum Loch Ness brachte keine Fotos vom berühmten Monster, dafür am Schlachtfeld von Culloden noch einmal die ganze Tragik der schottischen Geschichte zum Vorschein. 1746 wurden hier innerhalb von 25 Minuten tausende schottischer Highlandkrieger von englischen Truppen niedergemacht, der glücklose Kronprätendent Bonnie Prince Charlie und damit die Träume eines unabhängigen schottischen Königreiches für immer erledigt.

Auch die Reisegruppe war nach einer Woche intensiver Erfahrungen am Rand der Erschöpfung, gab es doch so viel zu entdecken und zu erleben. Vor allem die gute Gemeinschaft wurde von allen gelobt, genauso wie die hervorragende Organisation.

Müde, aber glücklich trat man die Heimreise an, und freut sich auf die nächste Reise im kommenden Jahr.

 

Ein Gruppenbild der Reisegruppe sehen Sie hier:  https://vor-ort.kolping.de/kolpingsfamilie-metzingen/bildergalerie/bild-von-der-studienreise-nach-schottland/

Ansprechperson

Oliver Schnepf

oliver.schnepf@gmx.de

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