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Kolpingsfamilie

Mettmann

Portrait Adolf Kolping
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160 Jahre Kolping Mettmann

veröffentlicht am

Eine ilustre Gästeschar traf sich zum 160. Geburtstag der Mettmanner Kolpingsfamilie im Wyndham Garden Hotel. Nach der Dankmesse in der St. Lambertuskirche, der Gründerpfarre des “Mettmanner Gesellenvereins”, waren die Gäste gespannt auf den Festvortrag des Sozialethikers Professor Pater Friedhelm Hengsbach, SJ,
Nach einführenden Worten des Vorsitzenden Wilfried Meiswinkel begrüßte der Bonner Chor “Santinig” die Gäste mit einem lebendigen Volkslied aus den Philippinen.
Hengsbach lud die Festgemeinde ein unter dem Titel:” In Zukunft sind wir nicht mehr dieselben – die Kirchenträume des Papstes Franziskus” die Weltlage mit den Augen des Evangeliums neu zu analysieren.
Als Botschafter/innen der Freude sieht Hengsbach die Christen und er fordert, die Kirche solle ihre Bequemlichkeit, die langweiligen Schablonen verlassen, an die Randgebiete und auf die Fremden zugehen, sich auf die Straße wagen, das Risiko der Beulen und den Schlamm der Felder in Kauf nehmen, bevor sie in ihren geschlossenen Räumen ersticke.
Gerechtigkeit und Frieden sollen Christen suchen, was für ihn Widerstand gegen das marktradikale Erbe – die Domunanz des Marktes – bedeute, denn Frieden sei ein Zustand, in dem die Selbstverwirklichung der Menschen möglich werde: Kooperation, soziale Gerechtigkeit, ausgewogene Verteilung von Macht und Ressourcen.
Er rief auf zur Bewahrung des Gemeinsamen Hauses das verzerrte Weltbild des modernen Menschen, der sich als Herrscher des Universums aufspiele, trage Mitverantwortung an der Missachtung der Schöpfung.
Den Kolpingern empfahl er die zivilgesellschaftliche Vernetzung mit dem Ziel der Bewahrung der Schöpfung.
Insgesamt 150 Jahre Kolpingzugehörigkeit konnten im Anschluss vom Vorsitzenden Wilfried Meiswinkel und Präses Herbert Ullmann geehrt werden:
vor 65 Jahren trat Karl-Heinz Stauff der Kolpingsfamilie bei, diesen Schritt vollzog vor 60 Jahren Erwin Stalder, das silberne Jubiläum feierte Trude Voepel.
Mit einem furios aufgeführten Trindinding (Folklore aus Luzon) beschloss der Chor “Santinig” den festlichen Vormittag.
Wilfried Meiswinkel.
Fotos sh. Mediathek

Ansprechperson

Stefan Lederer und Ulla Zygmunt

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