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Kolpingsfamilie

Merzen

Portrait Adolf Kolping
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Kolpingsfamilie spendet für die Theaterbühne

veröffentlicht am

De Theatermaker´s aus Merzen erhalten diesjähriges Kalendergeld

Der örtliche Dorfkalender gehört mittlerweile zum festen Repertoire der Merzener Kolpingsfamilie dazu. Seit 2015 erlöst die christliche Gemeinschaft durch den Verkauf der Wandkalender jährlich einen meist vierstelligen Betrag, der stets gemeinnützigen und gemeindenahen Projekten zugutekommt.

In diesem Jahr durften sich die Merzener Laienschauspieler freuen. Unter dem Namen „De Theatermaker´s“ führt die Spielertruppe alljährlich plattdeutsches Theater auf dem Saal Maassmann in Merzen sowie in der Schützenhalle in Hahnenmoor auf. Im vergangenen Jahr mussten die Feierabendmimen in eine neue technische Ausstattung investieren. Durch eine erneuerte Beschallungsanlage, die hauptsächlich neben dem Gaststättenbetreiberpaar Hanna und Karsten Maassmann durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. und der Stiftung der Kreissparkasse Bersenbrück finanziert wurde, konnten sich die Zuschauer in diesem Jahr erstmalig über einen erheblich besseren Tonklang sowie Sprachklang der Schauspieler erfreuen.

Hinzukommend konnten die Theatermaker´s zudem durch die Kolpingspende eine neue, fest installierte Kamera auf der Bühne samt zwei neuer Bildschirme installieren. Hierdurch wird es den Schauspielern ermöglicht, während der Aufführung in den Umkleiden und Warteräumen das Theaterstück live zu verfolgen. Zudem kann jetzt der Tontechniker -der seit dem Einsatz der neuen Technik unabdingbar geworden ist- ebenfalls das Schauspiel live verfolgen und die Einstellung der Anlage sowie den Einsatz von Tönen und Musik passgenau hinter der Bühne vornehmen.

„Das Geld konnten wir gut gebrauchen und hat uns bei der Investition der neuen Anlage sehr geholfen“, freut sich Spielleiter Georg Weglage über den reibungsfreien Spendenablauf. „Zwar ist durch die Theatereinnahmen immer etwas Geld in der Kasse, aber für solche Investitionen außer der Reihe reichen diese dann doch nicht aus“, so Weglage weiter. „Das haben wir gerne gemacht“, ergänzte Thomas Hüllemeyer als Vorsitzender der Merzener Kolpingsfamilie. Schließlich hätten die Kolpinger beim Besuch des Theaters auch was von der Spendeninvestition. Und da durch die Spende zudem die Weitergabe der plattdeutschen Sprache an die jungen Zuschauer gesichert werde, würden zudem auch die zukünftigen Generationen profitieren, so Hüllemeyer weiter.