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Kolpingsfamilie

Mainburg

Portrait Adolf Kolping
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Sophia Blattner bezaubernde Ballkönigin

veröffentlicht am

Beste Stimmung trotz rückläufigem Kartenverkauf

Vormittags liefen die Spürhunde noch über die Tanzfläche des Landgasthofs Rockermeier in Unterpindhart, als beim Neujahrsempfang der CSU Pfaffenhofen Ministerpräsident Dr. Markus Söder zu Gast war. Deutlich familiärer ging es beim Gesellenkranzl der Kolpingsfamilie Mainburg zu. Kolpingvorsitzende Nicole Haberländer begrüßte 1. Bürgermeister Helmut Fichtner, 2. Bürgermeisterin Hannelore Langwieser, Landrat Martin Neumayer sowie einige anwesende Stadt- und Kreisräte und so manche Anwärter/innen für diese Ämter. Ehemaliger Vorsitzender und Cheforganisator Rainer Neubauer eröffnete mit Ballkönigin Sophia nach der traditionellen Polonaise mit dem Donauwalzer zu den Klängen von Johann Strauss den Schwarz-Weiß-Ball des Gesellenvereins. Sophia Blattner ist 17-jährige Schülerin der 11. Klasse des Gabelsberger Gymnasiums. In ihrer Freizeit ist sie beim LSK Mainburg aktiv, außerdem singt sie gerne und spielt Klavier. Zusammen mit ihren Eltern, ihrem Bruder mit Freundin sowie ihren Tanten mit Familien und einem großen Freundeskreis war sie der Star des Abends. Die Tradition um das Gesellenkranzl liegt ihr am Herzen, darum musste sie die Vorsitzende nicht lange bitten und sie sagte sofort zu. Ihre Mutter Monika sowie die ganze Familie Habel sind seit Jahrzehnten treue Kolpingmitglieder.

Ebenso bewies die Narrhalla Mainburg ihre Treue zur Kolpingsfamilie. Der Faschingsverein wurde 1959 gegründet, in diesem Jahr fand auch das erste Gesellenkranzl statt. Dankenswerterweise vertrat Prinz Markus (Michael Hätscher) den amtierenden Prinzen Daniel, der sich am Nachmittag bei einem Auftritt in Nandlstadt an seinen Beinen verletzte. Nichtsdestotrotz ließ es sich Prinz Daniel nicht nehmen, mit Krücken anwesend zu sein und dem Ball beizuwohnen, wofür er tosenden Applaus erntete. Binnen einer Stunde lernte Prinz Markus den Prinzenwalzer und legte ihn mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Simone mit Bravour aufs Parkett. In ihrer Ansprache gingen sie auf den Aufruf der Kolpingsfamilie ein, die in den letzten Tagen vor dem Ball aufgrund der geringen Anzahl der verkauften Karten auf das mögliche Aus der Veranstaltung hinwies. „Moaburg braucht an Saal und a neis Leb’n!“ und „Mia musst‘n unser Showtanzfestival scho eistampfen, Eich soll’s ned so geh!“, so das Prinzenpaar. Beifall ernteten sie ebenfalls dafür, dass sie aufgrund der finanziellen Situation auf ihre Gage verzichten. Weiter ging es mit der Ordensverleihung, bei dem unter anderem die Ballkönigin, die Vorsitzende, die vor 30 Jahren selbst Ballkönigin war, sowie Astrid Habel, die Tante der Ballkönigin und selbst vor 41 Jahren diese Ehre hatte. Selbstverständlich gingen diverse Orden an Politiker und ehemalige Aktive der Narrhalla.

Die Ballbesucher ließen sich nicht lange bitten das Tanzbein zur Musik der Band „Sun and moon“ zu schwingen. Die Narrhalla kehrte zur Mitternachtsshow zurück, wo Trainerin Natalie Geser den Part des Prinzen übernahm. Bis zum Ende um 3 Uhr morgens war die Tanzfläche immer gut gefüllt.Abschließend lud Sophia alle Freunde und Bekannte zur Brotzeit ins Mainburger Pfarrheim ein.

Anmerkung: Wer den Gesellenverein gerne unterstützen möchte, kann an Kolpingsfamilie Mainburg e.V. spenden, IBAN DE90 7505 1565 0000 0066 68, Verwendungszweck „Gesellenkranzl“. Ab 100 Euro werden unter Angabe der Adresse Spendenquittungen ausgestellt.

Bericht: Karin Ettenhuber
Fotos: Florian Brücklmaier