Aktivitäten

20.10.2017 Jünkerrath

Kolping-Familienwochenende 2017  in Jünkerath

Am Ende wurde das obligatorische Gruppenfoto vergessen. Dies ist niemandem aufgefallen, da mit vielen intensiven Gesprächen, engagierten Diskussionen und geselligen Beisammensein die Zeit wie im Flug verging. Die Vorstandsmitglieder Eva-Maria Reith und Uli Seger hatten ein strammes Programm vorbereitet.

32 Mitglieder der Kolpingfamilie Lintorf zwischen 14 und 85 Jahren  sowie Gemeindeassistentin Caja Steffen als Gast hatten sich vom 20.-22.Oktober 2017  zu ihrem jährlichen Familienwochenende nach Jünkerath aufgemacht, um darüber nachzudenken, welchen Stellenwert das Heilige in ihrem Leben hat:

„Es gibt viele Fragen in dieser Zeit, viele Angebote, wenig das auch trägt…“ So beginnt das neuere Kolpinglied. Gesamtgesellschaftlich gesehen werden wir immer weniger, älter und bunter. Eine gesellschaftliche Gruppe wirft der anderen gerne vor, dass ihr gar nichts mehr heilig sei. Die Entwicklungen machen auch vor Kirche und Kolpingverband nicht Halt. So gilt es heute – wie Mose am Dornbusch – seine Berufung anzunehmen und die von Gott geschenkten Talente und Begabungen zu entdecken. „Jeder Christ ist  aufgrund von Taufe und Firmung berufen und befähigt, das Heilige in seinem Leben weiter zu entfalten und Kirche und Welt im Geiste Jesu Christi mitzugestalten.“ heißt es im Bischofswort zur Erneuerung der Pastoral von 2015.

Am Samstagnachmittag führte Pater Paul Thörner vom Don Bosco Haus über den oberhalb des Hauses gelegenen  Gedächtniswald. Dort besteht seit 2010 die Möglichkeit zu einer naturnahen Urnenbestattung in einem idyllisch gelegenen Wald. Seitdem hat Pater Thörner mit seiner einfühlsamen, dem Menschen zugewandten Art bereits 800 Verstorbene  und deren Angehörige auf dem schweren letzten Weg begleitet. Die Kolpingmitglieder waren von seiner Person beeindruckt und froh, diese Möglichkeit der Bestattung kennengelernt zu haben. Am Sonntag durften sie mit Pater Thörner die Messe feiern.

Auf der Rückfahrt am Sonntag nutzten noch Einige die Möglichkeit, in Mechernich-Wachendorf die ungewöhnliche Bruder-Klaus-Kapelle als Beispiel für einen spirituellen Kraftort zu besuchen. In karger Eifel-Landschaft hat der Schweizer Stararchitekt Peter Zumthor 2007 eine dem Nikolaus von der Flüe gewidmete Kapelle errichtet, die Pilger und Bewunderer aus der ganzen Welt anzieht.

Um 17.00Uhr am Sonntagabend ging eine WhatsApp-Nachricht in der Kolpinggruppe ein: „Alle Fahrgäste sind wieder daheim. ? Vielen Dank für das tolle Wochenende!“

Ansprechperson

Ulrich Seger

ulrich.seger@ecolab.com

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