-Papier- und Kleidersammlung-

Infos zur Sammlung

Die Kolpingsfamilien des Bezirks sammeln i.d.R. 2x im Jahr. Meist ist dies im April und Oktober. Bitte informieren Sie sich über die Termine an unseren Aushängen, im Mitteilungsblatt der Gemeinde Lappersdorf, der Mittelbayerischen Zeitung oder hier auf unserer Website.

Unsere Sammlungshelfer bitten darum die Kleidersäcke zu verwenden, die in den Kirchen und Kindergärten aufliegen. Sollten Sie andere Säcke verwenden, bitten wir diese nicht zu schwer zu befüllen, damit wir sie auf unsere hohen Sammelfahrzeuge laden können. Bitte auch das Altpapier in nicht zu große Stapel bündeln.
Sollte Regen für die Nacht angesagt sein, ist es eine große Erleichterung, wenn die Kleidersäcke und Papierstapel erst am Morgen des Sammlungstages bereitgestellt werden.

Sie möchten selbst mal beim Sammeln helfen? Ja, sehr gerne doch. Wir freuen uns immer über neue Gesichter. Melden Sie sich entweder per
E-Mail: kolping-lappersdorf@web.de
oder per Telefon bei: Josef Gintner, 0941 84586

Bekleidung, Wäsche, Woll- und Strickwaren, Schuhe (paarweise gebunden), Bettwäsche, Federbetten.

Aufgrund der aktuell häufig gestellten Frage, weisen wir darauf hin, dass Funktionskleidung nach wie vor angenommen wird. Sofern sie keine Second-Hand-Qualität hat, wird sie thermisch verwertet.

Nicht angenommen werden Matratzen, Schaumstoff-Kissen, Vorhänge, Teppiche.

Oft steht man ratlos vor dem Kleiderschrank. Gerne möchte man der Kolpingsfamilie Kleider geben aber die Trennung fällt schwer. Hier einige Tipps:

Bilden Sie drei Stapel (ob gedanklich oder tatsächlich bleibt Ihnen überlassen)
1. „Ziehe ich gerne an“
2. „Dafür habe ich keine persönliche Verwendung mehr“
3. „Weiß nicht, habe ich mindestens 2-3 Jahre nicht mehr getragen“

Stapel 1: kann sofort zurück in den Kleiderschrank.
Stapel 2: kann sofort in den Sack der Altkleidersammlung.
Stapel 3: Bewerten Sie diesen, indem Sie jene Kleidung mit der Sie positive Erinnerungen verbinden in Ihrem Kleiderschrank oben auflegen oder nach vorne hängen, damit Sie von Ihnen erneut getragen wird.

Der Rest des Stapels ist vermutlich in so gutem Zustand, dass nicht Sie selbst aber eine andere Person die Kleidung gerne sein Eigen nennen würde. Dabei handelt es sich um klassische Second-Hand-Ware. Tun Sie etwas Gutes und stecken Sie diese ebenfalls in einen Sack für die Altkleidersammlung.

Sie sind bei Einzelstücken dieses dritten Stapels unentschlossen?
Kein Problem! Die Kolpingsfamilie Lappersdorf sammelt 2x im Jahr. Wenn bei der nächsten oder übernächsten Sammlung die Kleidung immer noch nicht getragen ist, erhalten Sie erneut eine Gelegenheit.

Die Textilien werden in einen Sortierbetrieb innerhalb der EU gebracht. Gut erhaltene Kleidung kann noch getragen werden und kommt als Second-Hand-Ware wieder in Umlauf. Ein weiterer Teil wird umfunktioniert und wird als Dämm- und Isolierstoff, z.B. in der Automobilindustrie eingesetzt. Auch Decken, Putzlappen oder Schmutzabdeckungen wie Sie z.B. als Malerzubehör bekannt sind, geben Ihren Alttextilien ein zweites Leben. Geringe Mengen werden der thermischen Verwertung und Energiegewinnung zugeführt.

  • Wir stellen kostenlose Kleidersäcke zur Verfügung und holen diese bei Ihnen ab. Diesen Service für Sie bieten wir 2x pro Jahr.
  • Die Papier- und Kleidersammlung ist keine gewerbliche Sammlung. Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Lappersdorfer Firmen und Landwirte stellen Fahrzeuge unentgeltlich zur Verfügung.
  • Die Erlöse der Kleidersammlungen kommen nahezu 1:1 sozialen Zwecken zugute. In den meisten Fällen spenden wir an caritative Einrichtungen im Gemeindegebiet (z.B. AKS, Kindergärten, VKKK-Ostbayern, Lebenshilfe oder der Pfarreiengemeinschaft). Aber auch Schulen und Kindereinrichtungen in Uganda und Nigeria wurden von uns schon unterstützt.
  • Mit Second-Hand-fähiger Kleidung wird gute Qualität für Einkommensschwache bezahlbar.
  • Reduzierung des Restmülls und somit Vermeidung weiterer Entsorgungsgebühren.
  • Gewerbliche Unternehmen sind gewinnorientiert. Gewinne wandern in private Taschen. Aufgrund der Rahmenbedingungen in Deutschland, fressen die Kosten jedoch einen Großteil der Erlöse wieder auf. Die daraus resultierenden Sparmaßnahmen können zur Belastung der Allgemeinheit werden. Überfüllte Kleidercontainer die ungeleert bleiben, mit heraus hängenden oder davor liegenden Textilien die dem Wetter ausgesetzt sind, sind nicht nur unschön, sie ziehen auch Ungeziefer und Getier aller Art an.

Samstag, 28.03.2026