Secondhand-Aktion verbindet Nachhaltigkeit mit Unterstützung für Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
Großer Andrang, nachhaltige Mode und ein wichtiger sozialer Zweck: Der „Fashionglück“-Secondhand-Markt der Kolpingsfamilie Herrieden war erneut ein voller Erfolg und setzt ein Zeichen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt.
Großer Andrang im katholischen Pfarrheim: Bereits zum dritten Mal hat die Kolpingsfamilie Herrieden ihren Secondhand-Markt „Fashionglück“ veranstaltet und damit erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher angezogen. Viele nutzten laut Pressemitteilung die Gelegenheit, nachhaltige Mode zu entdecken und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen.
Das Angebot, organisiert in Kooperation mit dem Weltladen Herrieden, reichte von gut erhaltener Alltagskleidung über Accessoires bis hin zu besonderen Einzelstücken. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der nachhaltige Gedanke, sondern auch der karitative Zweck: Der Erlös der Veranstaltung geht erneut an den Verein Rauhreif mit Sitz in Ansbach.
Die Beratungsstelle unterstützt Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, und bietet kostenlose sowie vertrauliche Hilfe an – auch für Angehörige und Fachkräfte, heißt es. Ziel ist es, Betroffene zu stärken und Wege aus belastenden Situationen aufzuzeigen.
„Gerade aktuell sehen wir – auch durch viel diskutierte Fälle von sexualisierter Gewalt im digitalen Raum bei prominenten Schauspielern – wie präsent und vielschichtig dieses Thema geworden ist“, wird Vorstandsmitglied Sophia Göppel-Kraft in der Pressemitteilung zitiert. „Es betreffe längst nicht mehr nur den physischen Bereich, sondern zunehmend auch soziale Medien und digitale Kommunikation. Umso wichtiger sei es, solche Themen nicht zu verdrängen.“
Neben dem Einkauf sorgten Getränke sowie Snacks für eine entspannte Atmosphäre. Der Markt habe einmal mehr gezeigt, wie sich Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und soziales Engagement sinnvoll verbinden lassen, heben die Veranstalter in ihrer Mitteilung hervor.
Angesichts der positiven Resonanz denkt die Kolpingsfamilie bereits über eine Weiterentwicklung des Formats nach. Diskutiert werden größere Räumlichkeiten sowie eine Ausweitung des Angebots, etwa um Secondhand-Mode für Männer.
Die Organisatoren ziehen insgesamt ein durchweg positives Fazit und kündigen eine Fortsetzung des „Fashionglück“-Marktes an, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.