Kolpingsfamilie Herrieden richtete das 16. Inklusions-Hallenfußballturnier aus – Ergebnisse standen nicht im Vordergrund
Es ging strenggenommen nicht um Tore und Punkte: Beim 16. Inklusions-Hallenfußballturnier der Kolpingsfamilie Herrieden standen Fair-Play und die Gemeinschaft im Vordergrund.
Zu Fairness und Respekt hatte Stadtpfarrer Peter Hauf in seiner Eigenschaft als Präses der Kolpingsfamilie Herrieden in seinem geistlichen Grußwort aufgerufen. Die Teilnehmer des Hallenfußballturners des Kolpingbezirks Weißenburg setzten diese Aufforderung ohne taktische Zwänge, aber mit großer Spielfreude um.
Ex-Profi Brunner als Hallensprecher
In 21 Spielen gab es 152 Treffer zu bejubeln. Fachgerecht kommentiert wurde das Geschehen vom Fußballabteilungsleiter der SG TSV/DJK, Ex-Profi Hans-Jürgen Brunner, als Hallensprecher.
Das Heimteam hatte junge Mitglieder
Die Kolpingsfamilie Herrieden war in diesem Jahr mit einem jungen Team angetreten und konnte die Abschlusstabelle mit 14 Punkten anführen, gefolgt von den Kolpingsfamilien aus Monheim und Wolframs-Eschenbach sowie den Dambacher Werkstätten aus Fürth.
Die erstmals angetretenen Werkstätten aus Polsingen-Laubenzedel durften sich über Platz fünf freuen. Auf den weiteren Plätzen schlossen die „noris inklusion“ und die Westmittelfränkische Lebenshilfe Ansbach das Turnier ab.
Zum Schluss des Turnier konnten Bezirkspräses Konrad Bayerle, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Herrieden, Uli Eff, sowie Turnierleiter Robert Nachtrab den Wanderpokal an Dominik Ertel und Horst Kurz übergeben.
Herriedens Bürgermeisterin Dorina Jechnerer brachte durch ihren Besuch ihre Wertschätzung für Sportler und Ausrichter zum Ausdruck.
Freundschaftliche und angenehme Atmosphäre
Mitglieder der Kolpingsfamilie Herrieden sorgten für eine freundschaftliche und angenehme Bewirtung der Gäste. Wie sehr die Teilnehmer dieses Inklusionsturniers in all den Jahren zusammengewachsen sind, zeigte sich auch darin, dass man nach Schluss der Spiele gemeinsam den Abbau der Spielfeldbande und der Spielertribünen bewerkstelligte.
Dann ging es zum gemeinsamen Essen, bei dem den Spielern noch aktuelle Erinnerungsfotos überreicht wurden. Gast beim Turnier war auch das „Cafe International“, dessen Besucherinnen und Besucher sich einen Eindruck von der wohltuenden Atmosphäre des Inklusionsturniers verschaffen konnten.
Text und Fotos: Rudolf Eder