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Kolpingsfamilie

Herrieden

Portrait Adolf Kolping
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„Kleider helfen Leuten“

veröffentlicht am

Die Kolpingsfamilie Herrieden blickt in ihrer Hauptversammlung zurück – Insbesondere die Frauenrunde hatte Grund zur Freude

Für die Kolpingsfamilie in Herrieden war das zurückliegende Jahr 2024 gefüllt mit Aktivitäten und Veranstaltungen – insbesondere in den Bereichen Bildung, junge Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Kirche. In ihrer Hauptversammlung blickten die Anwesenden auf das Vereinsjahr zurück.

Statt „Kleider machen Leute“ gelte bei Kolping die Maxime „Kleider helfen Leuten“. Mit den Erlösen aus dem ersten Kolping-Secondhand-Kleidermarkt „Fashionglück“ und der 49. Altkleider- und Altpapierstraßensammlung habe die Kolpingsfamilie zahlreiche karitative und soziale Einrichtungen und Projekte vor Ort und weltweit unterstützt.

Der Erlös der 72-Stunden-Aktion, bei der die Kolpingjugend Brot backte und verkaufte, kam laut einer Mitteilung des Vereins der Kinderklinik Fürth zugute. Mit dem Hallenfußball-Turnier des Kolping-Bezirks Weißenburg habe die Kolpingsfamilie Herrieden im Vorjahr zum 14. Mal Raum für die Begegnun g von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und damit einen Lernort für Inklusion geschaffen.

Begleitveranstaltung zur Ausstellung

Insbesondere die Einrichtungen und Familien der Menschen mit Beeinträchtigung hätten sich dankbar und glücklich über dieses Angebot gezeigt, hob Robert Nachtrab, der Organisator des Turniers, laut der Mitteilung hervor.

Dem Thema gesellschaftliche Vielfalt habe sich die Kolpingsfamilie auch bei dem Gottesdienstformat „Eintreten und Auftanken: Mensch sein“, das eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ war, gewidmet. Seit seiner Gründung sei der Verband Kolping dem Handwerk eng verbunden. In diesem Kontext nahmen rund 20 Mitglieder der Kolpingsfamilie an einer Betriebsbesichtigung im Schüller Möbelwerk teil.

Grund zur Freude hatte im zurückliegenden Jahr insbesondere die Kolping-Frauenrunde. Sie feierte ihr 35-jähriges Bestehen mit der Liedermacherin Stephanie Schwab aus Würzburg.

Eine Überraschung sei die Ehrung von Vorsitzendem Ulrich Eff gewesen. Für sein langjähriges Engagement und den Mut, an der Spitze des Vereins die Verantwortung für diesen zu tragen, überreichte Diözesanvorsitzender Hans Hasmüller im Beisein seiner Stellvertreterin Beate Leis, die Mitglied der lokalen Kolpingsfamilie ist, dem Vorsitzenden eine Dankurkunde des Diözesanverbandes Eichstätt. Die Anwesenden schlossen sich unter Leitung von Dorothea Ertel mit der Gitarre der Ehrung mit zwei Liedern an.

Klimamobil beim Altstadtfest

Als lokaler Verein wirkt di e Kolpingsfamilie auch beim Herrieder Altstadtfest mit. Dieses Jahr werde zusätzlich zum gewohnten Angebot an Essen, Eis und Getränken das Klimamobil des Kolpingwerkes Deutschland vor Ort sein, wurde angekündigt.

Wie es in der Mitteilung heißt, ist die Kolpingsfamilie Herrieden ein Verein, dessen Engagement aus den Wurzeln Nächstenliebe, Heimat, gesellschaftlicher Zusammenhalt soziales Engagement und Glaube erwächst. Dies sei bei der Versammlung mehrfach deutlich geworden.