Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilie Herrieden brachte im vergangenen Jahr über 6000 Euro ein
Die Kolpingsfamilie Herrieden hat das Sammlungsjahr 2024 für Gebrauchtkleider und Altpapier abgeschlossen und deren Reinerlös an kirchliche und soziale Einrichtungen gespendet. 6271 Euro kamen zusammen. Damit konnte der Gesamterlös seit 1974 auf 522.000 Euro gesteigert werden.
Insgesamt konnten 53.980 Kilogramm Altpapier und 34.820 Kilogramm Gebrauchtkleider einer Wiederverwertung zugeführt werden. Davon wurden bei den monatlichen Abgabeterminen 36.660 Kilogramm Altpapier und 24.980 Kilogramm Gebrauchtkleider angeliefert, teilte Josef Wahler mit, der seit 50 Jahren für die Organisation der Sammlung verantwortlich war. Diese Aufgabe hat er nun in jüngere Hände übergeben. Die Spendenübergabe war seine letzte Amtshandlung.
Wie Wahler berichtete, reichte der Reinerlös der letztjährigen Sammlung nicht an die Reinerlöse der Vorjahre heran. Das habe daran gelegen, dass 2024 der Gebrauchtkleidermarkt stark eingebrochen sei. Auch die Abgab e von Altpapier konnte bislang nicht an die Ergebnisse vor der Coronazeit anknüpfen.
Zuwendungen in Höhe von je 1000 Euro entgegennehmen konnten Michael Breuker von der Lebenshilfe Ansbach, Pfarrerin Birgit Höhr für die Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Christuskirchengemeinde Herrieden und Michael Deffner von der Caritas-Kreisstelle Herrieden für die Hilfe bei der Integration von geflüchteten Familien und für Erholungsfreizeiten für bedürftige Kinder.
Weitere Spenden in Höhe von 1000 Euro erhalten Pater Bernardo Hanke in Brasilien für den Zisternenbau und das Internationale Kolpingwerk zur Unterstützung der Kleintierzucht in Burundi. Auch die Aktion „Feuerkinder Tansania“ wurde mit 1000 Euro bedacht.
Wie informiert wurde, ist die Sammelstelle am Winner Weg weiterhin am ersten Samstag des Monats von 9 bis 12 Uhr geöffnet.