Am 25.4. trafen sich knapp 40 Mitglieder der Kolpingsfamilie Herrieden im Katholischen Pfarrheim zur Jahreshauptversammlung, um auf das Vereinsjahr 2024 zurückzublicken. Die Kolpingsfamilie Herrieden ist ein Verein, dessen Engagement aus den Wurzeln Nächstenliebe, Heimat, gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziales Engagement und Glaube erwächst. Dies wurde auch bei der Versammlung mehrfach deutlich. Das Jahr 2024 war gefüllt mit unterschiedlichsten Aktivitäten und Veranstaltungen in den Bereichen Bildung, junge Familien, Seniorinnen und Senioren und Kirche. Satt „Kleider machen Leute“ gilt bei Kolping die Maxime „Kleider helfen Leuten“. Mit den Erlösen aus dem ersten Kolping-Secondhand-Kleidermarkt „Fashionglück“ und der 49. Altkleider- und Altpapierstraßensammlung unterstützte die Kolpingsfamilie zahlreiche karitative und soziale Einrichtungen und Projekte vor Ort und weltweit. Der Erlös der 72-Stunden-Aktion, bei der die Kolpingjugend Brot backte und verkaufte, kam der Kinderklinik Fürth zugute. Mit dem Hallenfußball-Turnier des Kolping-Bezirks Weißenburg schuf die Kolpingsfamilie Herrieden im Jahr 2024 zum 14. Mal Raum für Begegnung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und damit einen Lernort für Inklusion. Insbesondere die Einrichtungen und Familien der Menschen mit Beeinträchtigung zeigen sich dankbar und glücklich über dieses Angebot, hob Robert Nachtrab, der Organisator des Turniers, hervor. Dem Thema gesellschaftliche Vielfalt widmete sich die Kolpingsfamilie auch bei dem Gottesdienstformat „Eintreten und Auftanken: Mensch sein“, das Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ war. Seit seiner Gründung ist der Verband Kolping dem Handwerk eng verbunden. In diesem Kontext besuchten rund 20 Mitglieder der Kolpingsfamilie das Schüller Möbelwerk für eine Betriebsbesichtigung. Grund zur Freude hatte im Jahr 2024 insbesondere die Gruppe der Kolping-Frauenrunde. Sie feierte ihr 35-jähriges Jubiläum mit der Liedermacherin Stephanie Schwab aus Würzburg. Eine Überraschung war die Ehrung des Ersten Vorsitzenden Ulrich Eff. Für sein langjähriges Engagement und den Mut, an der Spitze des Vereins die Verantwortung für diesen zu tragen, überreichte der Diözesanvorsitzende Hans Hasmüller unter Beisein seiner Stellvertreterin Beate Leis, die Mitglieder der lokalen Kolpingsfamilie ist, dem Vorsitzenden die Dankurkunde des Diözesanverbandes Eichstätt. Die Anwesenden schlossen sich unter Leitung von Dorothea Ertel an der Gitarre der Ehrung mit zwei Liedern an. Als lokaler Verein wirkt die Kolpingsfamilie auch beim Herrieder Altstadtfest mit. Dieses Jahr wird zusätzlich zum gewohnten Angebot an Essen, Eis und Getränken das Klimamobil des Kolpingwerkes Deutschland vor Ort sein.