Das Kolpingwerk Deutschland hat in Köln am Wochenende vom 2. bis 4. Mai 2025 sein 175. Jubiläum mit rund 7000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefeiert. Mit Lukas Lohbauer, Jessica Jäckel, Peter, Beate und Theresia Leis schlossen sich 5 Mitglieder unserer Kolpingfamilie der vom Bezirk Neumarkt organisierten Fahrt mit der Bahn nach Köln an.
Den Auftakt bildete am Freitag ein bunter Abend aus Kleinkunst, Tanz, Musik, Slam-Poetry und mehr. Alles mit enorm viel Herzblut von Kolpingmitgliedern auf die Beine gestellt, ganz unter dem Motto „schwarz –orange – bunt“. Zum Abschluss des Tages gab es als spirituellen Ausklang eine kurzweilige Führung mit Orgelbeiträgen im Kölner Dom, der extra zu dieser späten Stunde für die „Kolpinger“ geöffnet wurde.
Der Samstag begann mit einem Morgenimpuls in verschiedenen Kölner Innenstadtkirchen. Die Herrieder Gruppe nahm daran in der Basilika St. Maria im Kapitol teil. Von 10 bis 16 Uhr bestand dann die Möglichkeit den „Orange Table“, also eine knapp 1 km langeorange Tischreihe, die sich vom Bundessekretariat bis zur Minoritenkirche in der Breiten Straße in der Kölner Fußgängerzone hinzog, zu besuchen. Auf dieser Meile präsentierten verschiedenste Kolpingeinrichtungen, die Diözesanverbände und auch Kolpingsfamilien die Vielfalt und den Facettenreichtum des Verbandes, gaben Informationen und luden zu Mitmachaktionen ein. So ergaben sich immer wieder nette Gespräche. Die Herrieder Gruppe betreute zeitweise den Tisch des Diözesanverbandes mit, wo die Partnerschaften mit Peru und Togo im Mittelpunkt standen. Gegen 16 Uhr kam Regen auf, so dass die Herrieder auf die Teilnahme am Festakt und dem gemeinsamen Singen mit Guildo Horn im Tanzbrunnen verzichteten und ein Abendessen in einem warmen und trockenen Lokal vorzogen.
Höhepunkt des Jubiläums war am Sonntag der Abschlussgottesdienst im Tanzbrunnen mit Generalpräses Christoph Huber und der Geistlichen Leiterin des Kolpingwerkes, Maria Adams.
„Unser Inhalt ist heute so aktuell wie eh und je: sich zusammenschließen und die Welt verbessern in Gottes Namen in der kleinen und großen Welt“, sagte Generalpräses Huber beim Abschlussgottesdienst und ermutigte zum Engagement aus dem Geiste Adolph Kolpings.
“Unsere Geschichte ist Auftrag und Ermutigung zugleich”, fasst Ursula Groden-Kranich zum Abschluss zusammen. „Wir wollen auch in Zukunft eine gestaltende Kraft in Kirche und Gesellschaft sein – getragen vom christlichen Menschenbild und der Überzeugung, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung für das Ganze trägt.“