Dieser uralte Brauch in Harsewinkel hat auch dieses Jahr wieder einige Teilnehmer auf den Plan gerufen. Ortsheimatpfleger Thomas Wittenbrink war ebenso dabei, wie Mitglieder der 2. Komapanie, Mitglieder der Kolpingsfamilie und andere Interessierte. Franz-Josef Söte klopfte nach dem Rundgang durch die Stadt an die Tür des Hauptportals der St.Lucia Kirche. Leider gewährte keiner Einlaß. In frühren Zeiten war das schon mal anders.
Das Riätern verkündete die Auferstehung von Jesus Christus. Dazu laufen die Teilnehmer mit einer Holzrassel, auf Plattdeutsch = „Riäter“, in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag durch die Innenstadt.
Dabei wird mit dem Weckruf:
„Stoaht up – Stoaht up – Christus der Herr ist auk upstoahn“, die Auferstehung von Gottes Sohn auf Plattdeutsch verkündet.
Der Gang dauerte etwa 1 Stunde.
CW