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Kolpingsfamilie

Harsewinkel

Portrait Adolf Kolping
Schmuckelement Kurve oben Schmuckelement Kurve oben

Zucker und Glühwein

veröffentlicht am

Am 07.12.2019 unternahm unsere Kolpingsfamilie mit 25 Personen einen Ausflug nach Lage und Lemgo.

Um 13.00 Uhr ging es pünktlich ab dem Betriebshof Bröskamp und um 13.10 Uhr ab Rathaus los. Die Firma Bröskamp hatte uns den DSC-Arminia Bielefeld-Mannschaftsbus mit dem “Chef”-Fahrer, Norbert Fölling, zur Verfügung gestellt.

Das war schon mal der “Hammer”. Neuer Setra-Bus, schwarz, dickes Armina-Emblem, Super Ausstattung mit reichlich Platz, Liegesitze, u.v.m.

Unser 1. Ziel war die Zuckerfabrik von Pfeifer & Langen in Lage. Gut gelaunt und total relaxed (dank Armina-Bus -für die Profis nur das Beste-), kamen wir zielgerecht gegen 14.30 am Informationszentrum der Firma an. Frau Helweg begrüßte uns und führte uns mit ihrem Vortrag, Folien und einem Film in die Welt der Zuckerherstellung aus der Zuckerrübe ein. Danach ging es in Sicherheitskleidung über das Firmengelände. Hautnah bekamen wir die Abläufe erklärt. Dabei wurde es uns im wahrsten Sinne mal warm, mal kalt. Nur die Abfüllung bzw. den reinen Zucker, wie er letztendlich aus der Zuckerübe entsteht, konnten wir aus hygenischen Gründen nicht sehen.
Die Kampagne (Produktion) findet nur von Mitte September bis Mitte Januar statt. In der restlichen Zeit werden Wartungs- , und Umbaumaßenen durchgeführt. Ca. 97 Arbeiter, davon ca. 44 Kampagne-Mitarbeiter (Saisonarbeiter) sind im Werk Lage beschäftigt.
Hier einige Fakten: Täglich liefern etwa 420 LKW’s Zuckerrüben aus dem Umkreis (u.a. Soester-Börde, dem Hildesheimer Raum) in Lage an. Jeder LKW hat ein Tonnage von ca. 23 Toten. Es wird in der Kampagne rund um die Uhr gearbeitet. So war auch die Besichtigung an diesem Samstag möglich.

Gegen 17.00 stiegen wir wieder in unseren Armina-Bus, um das nächste Ziel, dem Lemgoer “Kläschenmarkt” einen Besuch abzustatten. Der “Kläschenmarkt” ist das Fest der Lemgoer. Es war zwar alles weihnachtlich geschmückt und den obligatorischen Glühwein gab es natürlich auch, aber dieser Markt ist doch eher ein “normaler” Markt, als ein traditioneller Weichnachtsmarkt. So haben wir weihnachtlichen Schmuck an den Ständen und auch Weihnachtsmusik vermisst. Partymusik war eher aus einigen Ständen zu hören. Nichts desto trotz hat es allen Teilnehmern gefallen und der Heimweg im Bus war entsprechend heiter und lustig.

Christoph Wallmeyer