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Kolpingsfamilie

Greding

Portrait Adolf Kolping
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Generalversammlung der Kolpingsfamilie Greding

veröffentlicht am

Die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Greding fand am Samstag, 14. März, im Pfarrheim statt und begann mit einem feierlichen Gottesdienst, den Präses Michael Polster zelebrierte. Im Anschluss eröffnete Vorstand Tobias Walter die Versammlung und führte nach einem geistlichen Impuls und einem Gedenken an die Verstorbenen durch die Berichte des vergangenen Jahres. Die Kolpingsfamilie zählt aktuell 364 Mitglieder; acht Neuzugänge standen sechs Verstorbenen und vier Austritten gegenüber. Walter blickte auf ein aktives Vereinsjahr zurück, geprägt von religiösen Veranstaltungen wie Maiandachten und Fronleichnam, gesellschaftlichen Aktionen wie Volksfestbesuch, Glühweinhütte und Altstadtfest sowie zahlreichen Angeboten für Familien, darunter die Radtour nach Enkering, der Nikolausdienst und die Christbaum-Sammelaktion. Auch traditionelle Aktivitäten wie Hähnchengrillen, Forellenverkauf, Betriebsbesichtigungen und Altkleidersammlungen prägten das Vereinsleben. Besonders hervorgehoben wurde erneut das Vater-Kind-Zeltlager, das großen Zuspruch erfährt.

Die Kolpingjugend, vertreten durch Benedikt Brigl, berichtete von einem ereignisreichen Jahr mit Gruppenleiterwochenende, Kinderzeltlager, Altstadtfest-Bowlebar, Christkindldienst und Neujahrsball. Kassier Rudolf Graf stellte einen positiven Kassenbericht vor, davon konnten 3.594,74 Euro an verschiedene Organisationen gespendet werden, darunter Kriegskindernothilfe, LaKiTa, Eine-Welt-Arbeit und die Pfarrgemeinde Greding. Die Kolpingsfamilie erhielt ebenfalls eine Spende über 100€ vom Caritas-Seniorenheim. Gleichzeitig wies Graf darauf hin, dass die Einkommen aus Altkleidersammlungen und Altkleidercontainern, die für die Kolpingsfamilie eine große Einnahmequelle sind, stark zurückgehen werden.

Für den vorzeitig frei gewordenen Vorstandsposten fand sich kein Kandidat, sodass keine Wahl stattfinden konnte. Ein besonderes Highlight war der Vortrag der Kriegskindernothilfe, die sich und ihre Arbeit präsentierte. Seit 2013 erhält diese Organisation regelmäßige Spenden von der Kolpingsfamilie, wodurch humanitäre Unterstützung in Kriegsgebieten ermöglicht wird. Die Referenten berichteten über verschiedene Projekte, darunter die innovative Verwendung der schwarzen Soldatenfliege sowie die Sammlung gebrauchter Brautkleider für Kenia. Am Ende der Veranstaltung wurde außerdem das Datum für das bevorstehende 100-jährige Kolpingjubiläum bekanntgegeben: Der 11. und 12. September 2027. Der Abend endete mit einer Brotzeit in entspannter Runde.

 

Foto von Johannes Harrer

Bericht von Anja Nuber

 

Bild zeigt die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie, sowie 2 Mitglieder der Kriegskindernothilfe für die Spendenübergabe