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Kolpingsfamilie

Greding

Portrait Adolf Kolping
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Flurdenkmäler - Ein wahrer Schatz

veröffentlicht am

Bei bestem Wetter machte sich die Gredinger Kolpingsfamilie auf, um die Flurdenkmäler von Herrnsberg und Österberg zu erkunden. Unter fachkundiger Leitung von Altbürgermeister Otto Heiß, der eine sehr schöne Route zusammengestellt hatte, konnten 12 dieser kulturellen Schätze besichtigt werden. Viele dieser sehr alten Marterl und Feldkreuze sind eher unscheinbar. Man ist schon sehr oft daran vorbeigelaufen oder -gefahren und hat es doch noch nie richtig betrachtet oder überlegt, warum gerade hier ein Kreuz oder Marterl steht. Herr Heiß konnte zu jedem Denkmal sehr interessante Hintergrundinformationen vortragen und damit das Interesse aller mitgekommenen Kolpinger dafür wecken. Es wird der Unterschied zwischen Marterl, Bildstock, Wegkreuz, Feldkreuz, Steinkreuz und von Kapellen deutlich. Dann unterscheiden sich die verschiedenen Gedenkstätten auch noch im Material: Ob Steinplatten, gemauerte Bildstöcke mit Ziegeln eingedeckt, Sandstein mit Metallkreuz, Holzkreuz oder Holzmarterl mit Kupferblechdach, der Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt. Und doch hat jedes Denkmal seine eigene Bedeutung. Die Motive für die Errichtung waren sehr unterschiedlich: Bitte um Segen für die Felder, Danke für eine überstandene Krankheit, Frömmigkeit und Verehrung Gottes und der Heiligen, Erinnerung und Gedenken an Angehörige und Verunglückte. Sehr interessant war auch, dass Feldkreuze bei der Flurbereinigung das ein oder andere Mal umgesiedelt wurden, bis sich ein geeigneter Platz dafür fand. Und sehr hervorzuheben ist, dass bei allen besichtigten Denkmälern die Eigentümer sehr bemüht sind, die Kreuze und Marterl zu renovieren und man deutlich bemerkte, dass das Gras davor gemäht war und sogar noch Blumenschmuck zur Verschönerung gepflanzt wurde. Man sieht, dass die Besitzer sehr wohl bemüht sind, diese wunderschönen Flurdenkmäler zu erhalten und zu pflegen, und damit einen wertvollen Beitrag für Heimat und Kultur leisten.