Zum Inhalt
Kolping Logo

Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
Schmuckelement Kurve oben Schmuckelement Kurve oben

Das Berufsbild einer Pfarrsekretärin

veröffentlicht am

(db) Unter dem Motto „Eine Pfarrsekretärin erzählt aus ihrem Berufsleben“ lud Rosie Eichele vom Vorstand der Kolpingsfamilie Gersthofen Ingrid Grägel ein. Nach 28 Jahren im Pfarrbüro resümierte sie: „Dies ist nicht nur ein interessanter Beruf, sondern eine Berufung“.

Denn äußerst vielschichtig fallen die umfangreichen Aufgaben aus. Absolute Verschwiegenheit, Einfühlungsvermögen und Interesse an den Mitmenschen, großes Engagement auch über die Arbeitszeit hinaus, Menschenkenntnis, Lebenserfahrung sind Bausteine für diesen Arbeitsplatz.

„Zu dritt mit je 20 Arbeitsstunden (heute je 17) erledigten wir das immense Pensum – jede Kollegin musste über alles Bescheid wissen. Von Taufen bis Beerdigungen begleiten wir Menschen im Kirchenleben mit all‘ dem organisatorischen, verwaltungstechnischen Hintergrund. Sehr zeitaufwändig sind Kirchenaustritte zu bearbeiten. Denn nicht nur vor Ort auch in der Tauf-Pfarrei sind Eintragungen im Matrikelverzeichnis und Meldewesen notwendig. Nach der Zusammenlegung der Pfarreien in Gersthofen verdoppelten sich die Zahl der Gläubigen fast. Die Pfarrsekretärin von Maria Königin des Friedens wurde leider nicht in unsere, sondern eine andere Pfarrei versetzt“, informierte Ingrid Grägel.

Eine Begebenheit schildert Grägel: „Pfarrer und Kaplan waren mit schwerer Grippe erkrankt. Eine dringende Krankensalbung war notwendig. Pfarrer Trettenbach half in der Notlage aus. Wir fuhren zur Familie. Ich musste ihn als „Ministrant“ unterstützen, hatte davon keine Ahnung, doch ich sprang ein“.

Schüler erhalten für Referate oder Hausaufgaben Unterlagen aus dem Pfarrbüro. Große Unterstützung im beruflichen und privaten Bereich erfahren die indischen Kaplane, um sie für die vielen Erfordernisse in der Pfarrei in Gersthofen sattelfest zu machen.

Zur musikalischen Umrahmung spielte Manfred Förg am „keyboard“ gekonnt bekannte Lieder in angenehmer Lautstärke – sehr zur Freude der Kolpingmitglieder und des Wirtes Jürgen.

Mit Gutscheinen bedankte sich Rosie Eichele bei den beiden Programm-Gestaltern. Sie bedauerte, dass von den vielen Senioren der Kolpingsfamilie nur wenige zu den interessanten Veranstaltungen kommen.